Firmen verbessern Chancen für Frauen
„Mit Quoten habe ich grundsätzlich ein Problem“, sagt etwa Aesculap-Personalchef Norbert Feldhaus und erklärt: „Es steckt immer ein Zwang dahinter.“ Schließlich gehe es nicht darum, Mitarbeiter der Quote wegen einzustellen, sondern aufgrund ihrer Qualifikation. Und dass diese auch Frauen mitbringen, steht für Feldhaus außer Frage: „In den Ingenieurwissenschaften beispielsweise stellen wir immer mehr hochqualifizierte Frauen ein.“
Diese so weit zu fördern, dass sie auch Chancen auf Führungspositionen im Unternehmen haben, ist laut Feldhaus ein erklärtes Ziel des Gesamtunternehmens B. Braun Melsungen. So seien unter anderem Analysen geplant, die klären sollen, welche Führungspositionen sich auch für Teilzeit eignen. Feldhaus: „Wir wollen auch Frauen, die eine Familie gründen wollen, Anreize für solch einen Job schaffen.“
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist Voraussetzung, wollen Frauen aufsteigen. Das weiß auch Renate Zährl, seit einem Jahr Demografie-Beauftragte bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. So arbeitet auch die IHK verstärkt daran, Lösungen für Unternehmen zu finden.
Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochausgabe des Gränzboten.
(Erschienen: 16.03.2010 20:45)







PrimA Spaichingen