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Sigmaringen

Auf die Bergwacht ist immer Verlass

(INZIGKOFEN-DIETFURT/sz) Ein hoher Ausbildungsstandard ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Bergwacht: Das wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung deutlich. Doch nicht nur Rettungseinsätze in unwegsamem Gelände beschäftigen die Bergwacht. Auch der Naturschutz hat einen hohen Stellenwert.

Auf vielerlei Gebieten im Naturschutzbereich ist die Bergwacht tätig. Von Horstwachen bei gefährdeten Vogelarten über Krötenschutz und Naturschutzstreifen während der Orchideenblüte bis hin zur Pflege mehrerer Hangflächen reicht das Aufgabenspektrum. Hierfür ist ab sofort Rüdiger Bertsch zuständig. Unterstützt wird er dabei von Ulrike Schüller. Seinen Wunsch nach enger Zusammenarbeit brachte der neue Naturpark-Ranger im Donautal, Markus Ellinger, bei der Hauptversammlung zum Ausdruck. Auch Vertreter anderer staatlicher und privater Organisationen des Rettungs- und Sicherheitsbereichs hoben die gute Zusammenarbeit mit der Bergwachtbereitschaft Sigmaringen hervor. Als "verlässlichen und zuverlässigen Partner" bezeichnete der Vertreter der Polizeidirektion Sigmaringen, Joachim Gotthold, die Bergwacht. Der stellvertretende Bereitschaftsleiter Dieter Sorg hatte in Vertretung des durch einen Todesfall verhinderten Bereitschaftsleiters Ernst Hagg über die Aktivitäten der Bereitschaft im zurückliegenden Jahr berichtet.

Felssturz und Jagdunfall

Insbesondere viele Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Felssturz in Beuron wurden gewürdigt. Auch die aufwändigen Restaurierungs- und Sicherungsmaßnahmen an der Turmruine, die in diesem Jahr fortgesetzt werden müssen, fanden das Interesse der Zuhörer. Zahlreiche Informationen erhielten Gäste und Mitglieder durch die Berichte der Ressortleiter. Der Verantwortliche für den Bergrettungsdienst, Lutz Kuchelmeister, berichtete von der Fertigstellung des neuen Einsatzfahrzeuges und von den 19 Rettungseinsätzen des zurückliegenden Jahres. Besonders eindrücklich war ein Jagdunfall nahe Gutenstein gewesen, bei dem ein durch einen Querschläger getroffener Jäger zu verbluten drohte. Auch hier hatte sich der hohe Ausbildungsstandard und die Tatsache, dass vier Ärzte und drei Rettungsassistenten auf dem Stützpunkt Dietfurt Dienst tun, bezahlt gemacht. Wie dieser Ausbildungsstand gesichert werden soll, war Inhalt der Ausführungen des Sanitäts-Referenten Volkhard Hanke. Sophie Rossero informierte über die Jugendgruppe. Die Übernahme mehrerer Jugendlicher in den aktiven Dienst schaffe jetzt Raum für die Aufnahme neuer Jugendlicher (siehe unten). Sophie Rossero stellte eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem Jugendferienprogramm von Vilsingen in Aussicht, wofür sich die Ortsvorsteherin von Vilsingen, Viktoria Diels-Gombold, ausdrücklich bedankte. Sie nahm auch die Entlastung der Bereitschaftsleitung vor. Kassierer Hermann Geier informierte über die hohen Kosten, die die Sanierungsmaßnahmen der Ruine und vor allem die Beschaffung des neuen Dienstfahrzeugs ausgelöst hätten.

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(Erschienen: 27.02.2008 00:09)


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