Ein Flieger-Ass sitzt hinter dem Knüppel
Zusammen mit seinem Copiloten Lothar Oehler zieht Günter Zimmer den dunklen Flugapparat aus dem Spezialanhänger auf den Rasen und beginnt die Rotorblätter zu montieren. Seit 20 Jahren gehören seine Maschine mit der Kennzeichnung D-HDWM und er schon zusammen, erzählt er. Gefragt nach dem Ursprung seiner fliegerischen Leidenschaft verrät er, in den Jahren 1966 bis 1968 in Konstanz Flächenfliegerei betrieben zu haben.
Das richtige Fliegen sei ihm von fünf ehemaligen Jagdpiloten der Reichsluftwaffe vermittelt worden. "Die konnten wirklich fliegen", gibt er mit einem leichten Glanz in den Augen von sich. Was er an Finessen von diesen Fünfen gelernt habe, so Zimmer, sei ihm schon oft zugute gekommen, vor allem in heiklen Situationen. Die -Hubschrauberfliegerei betreibt er seit 1988.
Zu Hause in Dinslaken unterhält Zimmer ein Tauchunternehmen, zu dem auch Bergungen gehören. "Eben alles auf und unter Wasser" lautet sein Spruch, bevor er sich wieder seinem Helikopter zuwendet und nochmals alles checkt und dann den Motor anwirft, um einige Platzrunden zu drehen. Die Figuren, die er bei diesem Probeflug zeigt, beweisen zweifelsohne, dass ein "Flieger-As" hinter dem Steuerknüppel dieser Maschine sitzt.
Wir im Süden
(Erschienen: 29.08.2009 00:07)





