Nächtlicher Sternenhimmel inspiriert die Künstlerin
Von unserer Mitarbeiterin Sonja Niederer
Malerin Barbara Sträßle präsentiere sich mit ihrer Bilderfolge unter dem Titel „Universum“ als würdige Nachfolgerin, sagte Regionaldirektor Harald Jeggle bei der Vernissage. Zu sehen sind in ausdrucksvollen, kräftigen Farben gemalte Bilder, in denen Barbara Sträßle dem Betrachter einen Einblick in ihre Sicht des Weltalls erlaubt. Die Künstlerin hat sie mit viel Fantasie gefertigt.
Sträßle stellt sich etwa vor, wie die Bewohner anderer Planeten aussehen könnten -- oder andere, durch das Teleskop nicht sichtbare, Galaxien. Diese verbindet sie auf der Leinwand zum Teil mit irdisch-menschlichen Dingen wie bei der „Kussmund- oder der Wimperngalaxie.“ Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung mit Irish Folk der Gruppe „Majofee“.
Frühen Kontakt zu Farben und Formen erhielt Barbara Sträßle in der elterlichen Gärtnerei in Mochenwangen. Neben ihrem Beruf als Arzthelferin hat sie sich stetig mit der Malerei beschäftigt und parallel ein Grafikfernstudium an der Neuen Kunstschule in Zürich absolviert. Neben dem Malen von Gemälden ist Sträßle auch bei den Theater- und Musicalprojekten des Pestalozzi-Gymnasiums Biberach engagiert. Schon viele Bühnenbilder, Kostüme und Masken sind mit ihrer Mitarbeit entstanden.
Hubert Stöferle, Lehrer am Pestalozzi-Gymnasium, gelang es in seiner Einführung eine Verbindung von der Literatur zu den Gemälden von Barbara Sträßle herzustellen. Warum halte er die Laudatio auf Barbara Sträßle, fragte Stöferle zu Beginn und antwortete auch gleich darauf: „Mir gefallen ihre Bilder, mir gefällt die Künstlerin und mir gefällt ihre Arbeit. Ihren Bildern sieht man an, welche Persönlichkeit dahinter steht.“ Und die rund 50 Bilder zum Thema „Universum“ zeigten Sträßles Fähigkeit, sich einer Sache fest zu widmen. Er könne sich vorstellen, wie sich die Künstlerin bei Nacht in ihrem Garten und bei Betrachtung des Sternenhimmels inspirieren lässt. „Ich hoffe, Sie verlieben sich in die Bilder von Barbara Sträßle“, wünschte sich Stöferle am Ende seiner Laudatio.
Info: Die Ausstellung kann bis zum 1. Juli zu den Öffnungszeiten der Kreissparkasse: Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.15 Uhr und 14 bis 17 Uhr besucht werden. Weitere Informationen über Barbara Sträßle und ihre Arbeit gibt es im Internet unter: www.galerie-straessle.de oder www.artoffer.com/Barbara-Straessle
(Erschienen: 03.06.2010 17:35)






