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Friedrichshafen Region

In die Stephan-Brodmann-Schule wird kräftig investiert

IMMENSTAAD - Um dem Personenschutz im Brandfall gerecht werden zu können, bekommt das frühere Hauptschulgebäude der Stephan-Brodmann-Schule eine Außentreppe und neue Türen innen. Der Gemeinderat hat am Dienstagabend zugestimmt.

Als zweiter Fluchtweg werden im ehemaligen Hauptschulgebäude bald eine Außentreppe an der Westseite - vor dem Rektorat und Schulsekretariat - angebaut und innen zusätzliche Türen zwischen den Klassenzimmern, damit die Schüler im Notfall, falls das Treppenhaus innen nicht benutzbar sein sollte, auch auf diesem zweiten Weg nach Draußen flüchten können.

Der Immenstaader Gemeinderat hat sich vor der Sitzung am Dienstagabend bei einem Ortstermin in der Schule ein Bild von der Situation gemacht. Sicherheitsexperte Sven Volk informierte über den Brandschutzplan der Schule.

Die Wendeltreppe aus Stahl, die Stahlbetonarbeiten, die Außenarbeiten, die neue Brandschutzverglasung am Lehrerzimmer, die neue Brandmeldeanlage und die zusätzlichen Innentüren kosten zusammen etwa 280000 Euro. Im Haushalt ist dieses Paket bereits eingestellt.

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Der Gemeinderat stimmte außerdem der Planung eines Gesamtsanierungskonzepts für die Stephan-Brodmann-Schule zu. Dieses umfasst auch den Schallschutz, energetische Maßnahmen und weitere Brandschutzmaßnahmen. Seit der Einführung der Ganztagsschule und dem Angebot der vielen Arbeitsgemeinschaften an den Nachmittagen ist der Raumbedarf der Grundschule deutlich gestiegen.

Weitere Projekte befürwortet

Mit zwei Enthaltungen von den Grünen vergab der Gemeinderat zudem den Auftrag für die Fertigstellung des neuen Parkplatzes am Molkeweg. Mit dem Baubeginn ist in etwa zwei Wochen zu rechnen. Da die Firma Mabau inzwischen von der Firma SKS Tuttlingen übernommen wurde, werden künftig alle Rechte und Pflichten für das Projekt Parkplatz Molkeweg und Rathausseite Nord auf die Firma SKS übergehen.

Die Rathausseite Nord beinhaltet die Verschiebung des Hangs in Richtung Wohnanlage. Das Gefälle soll künftig weg vom Rathaus verlaufen, weil es gelegentlich Probleme mit Überschwemmungen im Probenraum im Rathauskeller gegeben hat.

Darüber hinaus müssen die Grünflächen und die Parkplätze wieder hergerichtet werden. Nach Abschluss der Hochbauplanung kann auch der neue Aufzug an der Nordseite des Rathauses gebaut werden.

(Erschienen: 30.07.2009 00:07)


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