Heinrich-Kaim-Schule bleibt Hauptschule
Im Gegensatz zu den zeitgleich tagenden Allmendinger Gemeinderäten (siehe Seite 3) erteilten die Schelklinger einer künftigen Kooperation mit Allmendingen ab dem Schuljahr 2012/2013 keine generelle Absage. Sie hielten allerdings an der Bedingung fest, dass die Selbstständigkeit beider Schulen erhalten bleiben müsse (die SZ berichtete mehrfach).
In ihrem Beschluss orientierten sie sich am Vorschlag des Schulleiters Thomas Gnahm, der neben dem Bestandsschutz für das bestehende Modell für die nächsten zwei Jahre zwei Möglichkeiten vorstellte. Die bewährte Kooperation mit Allmendinger könne weitergeführt werden, sollte das Ministerium einer Werkrealschule mit zwei Stammsitzen zustimmen.
Sollte eine solche Kooperation 2012/1013 nicht genehmigt werden, bleibt die Schule vorerst „Hauptschule mit teilweise gebundener Ganztagsschule“. Das erfolgreiche Schulmodell soll weitergeführt werden. Das sei auch sie Auffassung des Ministeriums, sagte Gnahm. Die Schulkonferenz hatte sich im Januar bereits ans Ministerium gewendet.
„Bricht der Partner weg, werden wir versuchen, allein einen Werkrealstatus anzustreben“, sagte Gnahm. gen. In den vergangen Wochen habe zwischen beiden Schulen „Funkstille“ geherrscht.
Er hofft -- wie auch die Mehrzahl der Schelklinger Räte -- darauf, dass die Klagen von anderen Gemeinden gegen die Entscheidung des Regierungspräsidiums Erfolg haben. Bürgermeister Michael Knapp sprach von drei Gemeinden, die klagen. Rolf Finkele (Pro Schelklingen) schlug vor, mit den diesen Gemeinden in Kontakt zu treten, um bei einer Entscheidung möglichst schnell reagieren zu können. „Es ist wichtig, an Ball zu bleiben“, sagte er.
Zuwachs von Schülern
Die Befürchtung von SPD-Fraktionschef Jürgen Haas, dass mit einer reinen Hauptschule die Schülerzahlen wegbrechen, entkäftete Gnahm. „Das Gegenteil ist der Fall. Wir haben Schülerzuwachs.“
(Erschienen: 28.07.2010 23:10)





