Schüler und Eltern bringen Lindenhalle an ihre Grenzen
Von unserem Mitarbeiter Kurt Efinger
„Wir werden bei der Stadt einen Antrag auf Bau einer größeren Halle stellen müssen“, sagte Gymnasiumsdirektor Wolfgang Aleker bei der Eröffnung der seiner Aussage nach schönsten Veranstaltung des Schuljahres. Das Johann-Vanotti-Gymnasium verabschiedete 620 Schüler der Klassenstufen fünf bis acht in die Sommerferien.
Geht man davon aus, dass die meisten von ihnen in Begleitung von Eltern oder auch Großeltern kamen, dürften es an die 1000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene gewesen sein, die nicht nur sämtliche verfügbaren Stühle, sondern auch die Zwischenräume und das Foyer dahinter besetzten. Bis zu einem Notendurchschnitt von 1,9 gibt es nach alter Tradition ein selbst gewähltes Buch als Preis, bis 2,4 eine Belobung. Diese Leistung haben 374 Jungen und Mädchen geschafft. Nur 1,5 Prozent sind durchgefallen und müssen eine Klasse wiederholen, unterstrich Aleker das Leistungsniveau der von ihm geleiteten Schule.
Das zweieinhalbstündige Programm präsentierte eine Auswahl aus dem musikschen Bildungsangebot. Mit der von Peter Schlenker dirigierten Unterstufenband samt Bläserklasse und dem von Eberhard Ascher geleiteten Streicherensemble stellte sich die Instrumentalmusik vor.
Rhythmische Bewegung brachten ein von Nacy Oßwald einstudiertes Tanz-Projekt, ein Aerobic--Tanz der Klasse 5f, ein Street-Dance der Klassen 7a und 7c sowie ein Tanz der von Lisa Mayer und Leonie Schmucker geführten Tanz-AG auf die Bühne.
Schön gedichtet und nicht nur gereimt überraschte der poetische Jahresrückblick der Klasse 5f. Ein Theaterstück der Klasse 6a machte optisch viel Spaß, zu wünschen übrig ließ de Verständlichkeit der Sprache. Künstlerische Höhepunkte waren ein Marimbaphonvortrag von Abiturient Tobias John und das Musical „Swingin‘ Samson“ des Unterstufenknabenchors unter der Leitung von Wolfgang Gentner.
(Erschienen: 28.07.2010 23:00)





