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Biberach Sport

Uttenweiler Paraden sichern den Sieg

Der Jubel beim SV Uttenweiler war groß.
Der Jubel beim SV Uttenweiler war groß.

(Biberach/icks) Zwei starke Paraden im Neunmeterschießen haben das Endspiel um die Landkreismeisterschaft entschieden: Uttenweilers Tormann Daniel Maurer sorgte dafür, dass der FV Biberach in diesem Jahr das Finale verlor.

Von unserem RedakteurTobias Kestin

Vorrunde:

Die Favoriten zeigten vom ersten Spiel an keine Blöße: Der Seriensieger FV Biberach I und der FV Bad Schussenried zogen souverän und ohne Niederlage in die Zwischenrunde ein. Den Schussenriedern folgte der FV Neufra, der seit Jahren erstmals wieder an dem Turnier teilnimmt. Nur knapp schaffte es der FV Olympia Laupheim in die Zwischenrunde. Der klassenhöchste Teilnehmer qualifizierte sich als bester Dritter – wohl auch, weil der Verbandsligist nicht in Bestbesetzung angetreten ist. Blamabel endete dagegen die Teilnahme der Bezirksligisten aus Achstetten und Mittelbiberach. Der Tabellenführer Achstetten schied genauso ohne Punktgewinn aus wie der Ligakonkurrent. Der souveräne Tabellenführer der Kreisliga-A (Riß), der SV Eberhardzell, schied nur knapp aus, sie mussten als zweitbester Dritter Olympia Laupheim den Vortritt lassen. Aus dem Bezirk Donau qualifizierten sich die Bezirksligisten SV Bad Schussenried, SV Uttenweiler, SV Bad Buchau, FV Neufra und der A-Kreisligist SV Äpfingen für die Zwischengruppe.

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Zwischenrunde:

Der FV Biberach zog gleich mit zwei Chancen auf das Viertelfinale in die Runde der letzten 16 ein. Die erste Mannschaft aus Biberach zeigte wie schon in der Vorrunde, dass sie ihren Titel zum sechsten Mal verteidigen will. Vom ersten Spiel an schossen die Spieler in den zwölfminütigen Begegnungen Tor um Tor. Fünf gab es gegen Uttenweiler (5:2). Torhungrig zeigten sie sich auch gegen Laupheim, der Titelmitfavorit kassierte sechs Tore und schoss nur eins. Mit dem 5:2 gegen den nächsten Titelkandidaten, den SV Birkenhard, machten die Biberacher den Endrunden-Einzug klar. Die Laupheimer zeigten sich nicht von ihrer stärksten Seite und schieden mit nur einem Sieg aus. Freude dagegen bei Uttenweiler: Der Bezirksligist (Donau) zog ins Finale ein, während der SV Birkenhard ohne Punkte ausschied. Das gleiche Schicksal teilte auch der Gastgeber FC Wacker Biberach, der nach Niederlagen gegen Bad Buchau, Mietingen und Rot/Rot ausschied. In der Gruppe zwei qualifizierten sich so Bad Buchau und der TSV Rot/Rot. Spannend wurde es in der letzten Partie der Vorrunde. Der FV Neufra und der SV Äpfingen spielten gegeneinander um den Endrundeneinzug: Neufra brauchte einen Punkt, um sich klar gegen den SV Ochsenhausen durchzusetzen. Durch das schlechte Torverhältnis war der SV Äpfingen auch mit einem Sieg bereits ausgeschieden. Äpfingen siegte knapp mit 4:5 und Ochsenhausen setzte sich wegen des um drei Tore besseren Torverhältnisses durch.

Endrunde:

Mit dem SV Schemmerhofen machte sich ein Kreisligist ins Viertelfinale auf, die Zwischenrunde hat er souverän mit drei Siegen und dem zweitbesten Gegentorschnitt beendet. Gegen den SV Uttenweiler ging es nun um den Einzug ins Halbfinale. Die Biberacher traten gegen Ochsenhausen an und zeigten erstmals Schwäche. Erst das Neunmeterschießen entschieden sie mit 9:5 für sich. Der SV Uttenweiler setzte sich mit 4:1 gegen den sehr starken A-Kreisligisten SV Schemmerhofen durch und Biberach II musste sich Bad Buchau geschlagen geben. Überraschend flog der Landesligist aus Bad Schussenried im Elfmeterschießen gegen den TSV Rot/Rot raus. Auch die Halbfinale endeten knapp für Biberach und Uttenweiler.

Finale:

Die Ausgangssituation vor dem Endspiel war klar: In der Zwischenrunde hatte Uttenweiler 5:2 gegen Biberach verloren. Das Finale sollte das Spiel der Torhüter werden. Uttenweilers Feldspieler Sebastian Traub erzielte den Führungstreffer, Daniel Manz glich aus. Danach fischten der Biberacher Keeper Matthias Grab und sein Gegenüber Daniel Maurer alles raus, was auf ihre Kisten kam. Auch die Verlängerung brachte keine Entscheidung, und zum dritten Mal musste das Neunmeterschießen entscheiden. Dort wuchs der Torwart des Turniers über sich hinaus. Mit zwei grandiosen Paraden hielt Maurer zwei Biberacher Schüsse ab, am Schluss vergeigte ein Biberacher seinen Schuss. 4:2 für Uttenweiler – erstmals seit 2004 gravierte sich ein neues Team auf den Siegerpokal. „Die tolle Einstellung und die geile Mannschaft haben den Ausschlag für uns gegeben“, freute sich Matthias Mull.

(Erschienen: 07.01.2010 10:00)


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