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Biberach Region

Warthausen nimmt zweiten Anlauf für 1,2 Millionen Euro

Warthausen nimmt zweiten Anlauf für 1,2 Millionen Euro
Warthausen nimmt zweiten Anlauf für 1,2 Millionen Euro

(Warthausen/sz) Neuer Beschluss, neuer Standort, neue Kinderkrippe – der Warthauser Gemeinderat will nach ewigem Hin und Her einen Knopf an die Sache machen: In Oberhöfen soll für 1,2 Millionen Euro neu gebaut und der alte Kindergarten abgerissen werden.

Von unserer Redakteurin   Katharina Täubl

Die Gemeinde nimmt einen neuen Anlauf in Sachen Kinderkrippe. Der im Februar beschlossene Aufschub von zwei Jahren ist Schnee von gestern ist: Nun wird doch schon früher eine Kinderkrippe gebaut. Nicht aber die für 965 000 Euro in Warthausen, dessen Planung rund 20 000 Euro gekostet hat. Es wird auch keine Mini-Sanierung für 70 000 Euro im Oberhöfer Kindergarten geben, die Architekt Peter Mayer planen sollte. Jetzt wurde beschlossen, den sanierungsbedürftigen Kindergarten abzureißen und auf dem gemeindeeigenen Grundstück neben dem Gemeindehaus in Oberhöfen, auf dem sich derzeit ein Spiel- und ein Bolzplatz befinden, neu zu bauen. Zwei Kindergarten- und zwei Kitagruppen sollen in dem rund 1,2 Millionen teuren Neubau Platz finden.

Mit dem Entwurf wurde in nicht öffentlicher Sitzung das Büro Tress beauftragt. Die Baltringer Architekten haben wie ihr Vorgänger Peter Mayer deutlich gemacht, dass der bestehende Kindergarten sanierungsbedürftig ist und das dies eine Menge Geld kosten würde. „Beide Architekten haben bestätigt: Das wäre verbranntes Geld“, sagt Bürgermeister Cai-Ulrich Fark. Also hat der Rat unter Ausschluss der Öffentlichkeit erneut getagt, um alle Ideen und Vorstellungen zusammenzutragen.

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Erzieherin schlägt Neubau vor

Eine junge Erzieherin habe dann den entscheiden Vorschlag des Neubaus in Oberhöfen gemacht. Nachdem auch vom Landratsamt das O.K. kam, machte sich das Büro Tress, welches nicht öffentlich mit der Planung beauftragt wurde, an die Arbeit. Am Montag stellten sie der Öffentlichkeit verschiedene Varianten vor. Die Räte hatten die Pläne vorab schon gesehen. Entschieden haben sie sich für einen langgezogenen Bau mit 825 Quadratmetern, zentralem Eingang und großen Fensterfronten. Diesen Entwurf werden Helmar und Manuel Tress nun bis Ende September ausarbeiten. Bei der Dachform favorisiert Helmar Tress ein Pultdach, welches technisch problemlos mit Ziegeln eindeckbar sei. Diesen Vorschlag wolle er dem Rat auch unterbreiten.

(Erschienen: 28.07.2010 11:15)


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