Werkrealschule: Rat votiert einstimmig für die Kooperation mit Hüttlingen
Von unserem Mitarbeiter Dieter Volckart
Für Schulleiter Matthias Schimmel und sein Kollegium der Brühlschule gibt es noch „eine Menge Unsicherheitsfaktoren“. Die legte er dem Gemeinderat in einem Statement vor, das am selben Tag verfasst worden war. Es gipfelt in der Feststellung, dass ländliche Hauptschulen nur noch geringe Überlebenschancen haben, dass Kombiklassen drohen, und Schulbezirke aufgelöst werden. Freilich wolle man an jedem Ort „so viel Schule wie möglich“ unter Beibehaltung der ländlich geprägten Strukturen. Große Unsicherheitsfaktoren seien die Entscheidung der Gemeinde Adelmannsfelden und die Tatsache, dass sich die Schulleitung der künftigen Werkrealschule in Hüttlingen befindet. Da seien viele administrativen Entscheidungen zu fällen, für die es aber bisher noch keine Vorgaben des Landes gebe, so Schimmel. Schließlich äußerte er Zweifel, ob die Kooperation auch genehmigt werde.
Die horizontale Teilung, als mit den Klassen 5 bis 7 in Neuler und 8 bis 10 in Hüttlingen, wird genehmigt, gab sich Bürgermeister Manfred Fischer sicher und verwies auf das bereits genehmigte und gleichgelagerte Modell Böbingen/Mögglingen. Jedoch wolle auch er auf die Entscheidung des Gemeinderats Adelmannsfelden warten, angesichts der von dort geäußerten Bedenken in puncto Schülerbeförderung, Ganztagesbetreuung und Mittagstisch.
Mehr über die Diskussion im Neulermer Gemeinderat und wie Elternbeiratsvorsitzende Sonja May argumentierte, lesen Sie in der Ausgabe der Aalener Nachrichten / Ipf- und Jagst-Zeitung vom 11. März.
(Erschienen: 10.03.2010 20:55)










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