B 25: Wut auf Bayernminister – Ostalb-Politiker überlegen jetzt eigene Sperrung
Eigentlich sollte die Sperrung nur ein Jahr getestet werden und in den kommenden Wochen nur dann verlängert werden, wenn keine stichhaltigen Argumente dagegen vorliegen würden. Doch auf der Ostalb glaubt man, durch viele Verkehrszählungen und Gutachten bewiesen zu haben, dass die Entlastung Dinkelsbühls ganz klar zu Lasten der B 29 und der L 1060 geht. Daher verwundert es viele Beobachter, dass Herrmann in der FLZ sagt: „Befürchtungen, die es vor einigen Jahren gab, haben sich nicht bewahrheitet.“ Dies gelte auch für das Argument, die Sperrung auf bayerischer Seite führe zu Mehrbelastungen auf Straßen im angrenzenden Baden-Württemberg.
Er betonte auch: „Für eine weitere B25-Sperrung gibt es gute Gründe.“ Darüber werde er in den nächsten zwei Wochen mit den Beteiligten reden. Danach falle die „endgültige“ Entscheidung. Gedacht sei daran, die B 25 für ein weiteres Jahr für Mautflüchtlinge dicht zu machen, so der Innenminister im FLZ-Gespräch.
Mehr über die umstrittener Sperrung, die Reaktionen der Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack, die nun den Bayern ein Ultimatum gesetzt haben, sowie die Stellungnahme der Grünen lesen Sie in der Ausgabe der Ipf- und Jagst-Zeitung / Aalener Nachrichten vom 12. März.
(Erschienen: 11.03.2010 21:50)










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