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Ellwangen

„Zeitspende ist Stärke der Krankenwoche“

Beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Krankenwoche sind Hildegard Herfort und Robert Sekler (hinten, Dritte und Vierter von links) mit der Einsatzmedaille der Malteser ausgezeichnet worden. Mit auf dem Bild: OB Karl Hilsenbek, Stadtbeauftragter Anton Baumann, Diözesanleiter Karl-Eugen Erbgraf zu Neipperg, Bezirksbeauftragter Michael von Thannhausen, und vorne Peter Röhm, Isolde Strahl, Marlene Kurz (von links).
Beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Krankenwoche sind Hildegard Herfort und Robert Sekler (hinten, Dritte und Vierter von links) mit der Einsatzmedaille der Malteser ausgezeichnet worden. Mit auf dem Bild: OB Karl Hilsenbek, Stadtbeauftragter Anton Baumann, Diözesanleiter Karl-Eugen Erbgraf zu Neipperg, Bezirksbeauftragter Michael von Thannhausen, und vorne Peter Röhm, Isolde Strahl, Marlene Kurz (von links).

(ELLWANGEN/sj) Die Aushängeschilder der Krankenwoche der Malteser auf dem Schönenberg sind ihre Leiter: Hildegard Herfort und Robert Sekler. Beim gestrigen Festakt zum 50-jährigen Bestehen dieser religiösen Freizeit für kranke, behinderte und blinde Menschen wurden die beiden für ihr Engagement mit der Einsatzmedaille der Malteser ausgezeichnet.

Der Diözesanleiter der Malteser, Karl-Eugen Erbgraf zu Neipperg, zeichnete Hildegard Herfort aus Stödtlen und Robert Sekler aus Rattstadt stellvertretend für alle Helfer der Krankenwoche aus und rechnete es ihnen hoch an, dass sie 1994 in die Bresche gesprungen sind, als die Krankenwoche vor dem Aus stand. Auf der Krankenwoche werde Liebe geschenkt.

„Ein Lächeln kostet gar nichts.“ Als „humanitäre Hilfe vom Allerfeinsten“ beschrieb Landrat Klaus Pavel den Dienst der Malteser bei der Krankenwoche und lobte ihr „enormes Engagement“. Die Ostalb-Malteser und die Ellwanger Malteser seien eine ganz starke Organisation, eine ganz starke Einheit. Aber auch den beteiligten Musik- und Gesangvereinen erteilte er ein Kompliment: „Die Zeitspende ist die Stärke dieser Krankenwoche.“ Beeindruckt zeigte sich der Landrat von den Teilnehmern: „Da kann man schon begeistert sein, wenn man in Ihre Gesichter blickt.“ Er wünschte ihnen, die Freude am Leben nie zu verlieren: „Und wenn’s ganz schwer wird, kommen Sie auf den Schönenberg, das hilft.“

Dank gilt den Vereinen

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„Die Krankenwoche hinterlässt Spuren“, sagte Oberbürgermeister Karl Hilsenbek und verriet: „Meine Großmutter war vor ungefähr 40 Jahren hier bei der Krankenwoche.“ An Anton Baumann, Stadtbeauftragter der Malteser, überreichte er einen Scheck. Der OB versicherte: „Die Krankenwoche und Ellwangen, das gehört einfach zusammen.“ Der neue Bezirksbeauftragte der Malteser, Michael von Thannhausen, zeigte sich beeindruckt von der Krankenwoche und der Idee, die dahintersteckt, und fand es toll, dass sich die umliegenden Vereine so bei der Krankenwoche engagierten. Anton Baumann oblag es, Dankurkunden an die mitwirkenden oder die Krankenwoche fördernde Vereine und Vereinigungen zu übergeben, dies sind: Musikverein Rattstadt, Musikverein Stödtlen, Liederkranz Stödtlen, Musikverein Pfahlheim, Schönenberger Rhythmika, Kirchenchor Schönenberg, Freizeitclub Stödtlen, „Peters Freunde, Stödtlen“ und Frauenkreis Eigenzell. Auch dankte er dem Jagstzeller Arzt Dr. Claus Karle, der Baufirma Schäffler aus Pfahlheim, der Druckerei Pfeiler aus Stödtlen-Niederroden, der Kfz-Reparaturwerkstatt Gerhard Gaugler aus Rattstadt, der Georg-und Ruth-Weber-Stiftung und dem Sanitätshaus Schad aus Ellwangen als Sponsoren. Torsten Felgenhauer, stellvertretender Stadtbeauftragter der Malteser, ging auf die Besonderheit der Krankenwoche ein. Daniela Wiedenhöfer (Klavier) umrahmte die Feierstunde.

(Erschienen: 25.07.2010 22:00)


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