Jahresrechnung 2009: Riesbürg rutscht ins Minus
Derzeit ist allerorts vom Aufschwung die Rede, führende Ökonomen wie ifo-Chef Hans-Werner Sinn sehen die deutsche Wirtschaft gar „in Partylaune“. Glatt könnte man da vergessen, dass noch vor wenigen Monaten Alarmstimmung herrschte, und das Krisenjahr 2009 die Haushalte vieler Kommunen ins Wanken brachte wie Segelboote in Seenot. So auch in Riesbürg: 467.000 statt der geplanten 800.000 Euro Gewerbesteuer, 733.000 statt 827.000 Euro Einkommensteuer, dazu weniger Schlüsselzuweisungen vom Land und nur zwei statt der angepeilten sechs verkauften Bauplätzen resultierten in einem satten Fehlbetrag von 292.000 Euro in der Endabrechnung.
Dennoch habe man das Haushaltjahr 2009 „mit einem blauen Auge überstanden“, urteilte Bürgermeister Günther Neumeister bei der einstimmigen Verabschiedung der Jahresrechnung im Gemeinderat und verwies auf den niedrigen Schuldenstand Riesbürgs: Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 210 Euro zum Jahresende habe man den niedrigsten Wert seit 25 Jahren erreicht.
Mehr über den Jahresabschluss der Gemeinde Riesbürg lesen Sie in der Ausgabe der Ipf- und Jagst-Zeitung / Aalener Nachrichten vom 30. Juli.
(Erschienen: 28.07.2010 09:45)








Ausgabe 03/10: PDF (11 MB)