"Wir sind keine Trittbrettfahrer"
Wir sind zufrieden. Unsere Erwartungen sind erfüllt worden, unsere Hoffnungen etwas enttäuscht. Erfüllt insofern, als neun Filmschaffende hier waren aus Dortmund, Berlin, München und aus Biberach und 14 Filme zeigten. Enttäuscht, weil wir doch gerne etwas mehr Publikum gehabt hätten. Zeitweise waren mehr Filmemacher als Besucher im Agenturhaus. Zu unserem Ansatz gehört allerdings auch bewusst der Austausch, die Gespräche der Filmschaffenden untereinander.
Man hörte da und dort den Vorwurf, BIFF sei bewusst als Gegenveranstaltung zu den Biberacher Filmfestspielen organisiert worden. Ist das so?
Überhaupt nicht. Wir wollen und wollten nie Konkurrenz sein. Vielmehr haben wir selbst Reklame für die Filmfestspiele gemacht. Außerdem sind unsere Filme andere als die beim Filmfest. Bei uns sind keine großen Namen vertreten, wir setzen ganz auf junge, neue, schräge Filme, auf Digital- und Internetfilme. Nehmen Sie unsere Preisträger: ein französischer Experimentalfilm und ein Film von zwei filmverrückten Dresdener Psychologen. Die würden bei Kutter nicht laufen.
Warum dann aber ausgerechnet zum gleichen Zeitpunkt wie das Biberacher Filmfest.
Weil die Filmschaffenden, die zu uns kommen und teilweise weite Wege zurücklegen, noch die Gelegenheit haben sollen, die Filmfestspiele zu besuchen. Wir wollen auf jeden Fall keine billigen Trittbrettfahrer sein. BIFF ist eine Möglichkeit mehr, Werbung für die Filmstadt Biberach zu machen. Die Filmemacher, die bei uns waren, zeigten sich alle begeistert von diesem etwas anderen Konzept. Wir werden BIFF auch 2005 parallel zu den Filmfestspielen veranstalten.
Von Achim Zepp
(Erschienen: 10.11.2004 00:20)
Wir sind zufrieden. Unsere Erwartungen sind erfüllt worden, unsere Hoffnungen etwas enttäuscht. Erfüllt insofern, als neun Filmschaffende hier waren aus Dortmund, Berlin, München und aus Biberach und 14 Filme zeigten. Enttäuscht, weil wir doch gerne etwas mehr Publikum gehabt hätten. Zeitweise waren mehr Filmemacher als Besucher im Agenturhaus. Zu unserem Ansatz gehört allerdings auch bewusst der Austausch, die Gespräche der Filmschaffenden untereinander.
Man hörte da und dort den Vorwurf, BIFF sei bewusst als Gegenveranstaltung zu den Biberacher Filmfestspielen organisiert worden. Ist das so?
Überhaupt nicht. Wir wollen und wollten nie Konkurrenz sein. Vielmehr haben wir selbst Reklame für die Filmfestspiele gemacht. Außerdem sind unsere Filme andere als die beim Filmfest. Bei uns sind keine großen Namen vertreten, wir setzen ganz auf junge, neue, schräge Filme, auf Digital- und Internetfilme. Nehmen Sie unsere Preisträger: ein französischer Experimentalfilm und ein Film von zwei filmverrückten Dresdener Psychologen. Die würden bei Kutter nicht laufen.
Warum dann aber ausgerechnet zum gleichen Zeitpunkt wie das Biberacher Filmfest.
Weil die Filmschaffenden, die zu uns kommen und teilweise weite Wege zurücklegen, noch die Gelegenheit haben sollen, die Filmfestspiele zu besuchen. Wir wollen auf jeden Fall keine billigen Trittbrettfahrer sein. BIFF ist eine Möglichkeit mehr, Werbung für die Filmstadt Biberach zu machen. Die Filmemacher, die bei uns waren, zeigten sich alle begeistert von diesem etwas anderen Konzept. Wir werden BIFF auch 2005 parallel zu den Filmfestspielen veranstalten.
Von Achim Zepp
(Erschienen: 10.11.2004 00:20)
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