Windhose hinterlässt Verwüstung
Der Familienaktionstag an der Albhalle war in vollem Gange, als sich plötzlich auf dem Parkplatz eine Windhose bildete und in Sekundenschnelle Verwüstung hinterließ. Sämtliche Pavillons, die für die Bewirtung aufgebaut waren, wurden vollständig zerstört.
Ein Zelt hob sogar mehrere Meter vom Boden ab und flog über die Köpfe der panischen Besucher hinweg über den Festplatz. Es schien für einige Momente sogar, als ob das fliegende Objekt direkt zwischen den Zuschauern landen würde, was zum Glück jedoch nicht geschah. Der total zerfetzte Pavillon ging allerdings nur mehrere Meter neben der Spielstraße nieder. Auch fast alle Sonnenschirme, die auf dem Platz verteilt waren, wurden aus ihren Ständern gehoben und mehrere Meter hoch in die Luft gewirbelt.
Sogar Biertische heben ab
Zurück blieb ein Bild der Zerstörung. Auch die Biertische waren der Naturgewalt nicht gewachsen und verloren die Bodenhaftung. Günther Wießner, der für den Albverein im Ausschank stand, war völlig geschockt. "Als ich den Biertisch auf mich zufliegen sah, habe ich nur noch Deckung hinter meinem Tresen gesucht. Und schon war auch das Dach weg!", berichtet er.
Alles war im Nu wieder vorbei. Die Verantwortlichen waren schon dabei den Aktionsparcours abzubrechen, die Kinder jedoch hatten sich am schnellsten wieder beruhigt und konnten ihre Spiele dann fortsetzen. "Zum Glück war das Fest nicht voll besucht", zog Margit Weber vom Albverein das Resümee. Die verhaltene Resonanz, die den Verein ansonsten enttäuscht hatte, entpuppte sich hier als Glück im Unglück.
Nach dem ersten Schrecken wurden die vom Sturm verschonten Schirme als provisorische Bedachung gegen die gleißende Sonne aufgebaut und die Verpflegungsstationen ins große Zelt verlegt. Wäre die Windhose nur zehn Meter weiter westlich aufgestiegen, wäre sogar dieses erstmals aufgebaute Zelt für die abendliche Gausonnwendfeier von der Wucht des Windes davongerissen worden.
So aber konnten die Besucher, die am Abend umso zahlreicher zur Feier strömten, die der Westerheimer Albverein für den ganzen Donau-Blau-Gau ausrichtete, unbeschwert feiern und die Nacht mit dem stimmungsvollen Sonnwendfeuer genießen.
(Erschienen: 24.06.2008 00:08)
Der Familienaktionstag an der Albhalle war in vollem Gange, als sich plötzlich auf dem Parkplatz eine Windhose bildete und in Sekundenschnelle Verwüstung hinterließ. Sämtliche Pavillons, die für die Bewirtung aufgebaut waren, wurden vollständig zerstört.
Ein Zelt hob sogar mehrere Meter vom Boden ab und flog über die Köpfe der panischen Besucher hinweg über den Festplatz. Es schien für einige Momente sogar, als ob das fliegende Objekt direkt zwischen den Zuschauern landen würde, was zum Glück jedoch nicht geschah. Der total zerfetzte Pavillon ging allerdings nur mehrere Meter neben der Spielstraße nieder. Auch fast alle Sonnenschirme, die auf dem Platz verteilt waren, wurden aus ihren Ständern gehoben und mehrere Meter hoch in die Luft gewirbelt.
Sogar Biertische heben ab
Zurück blieb ein Bild der Zerstörung. Auch die Biertische waren der Naturgewalt nicht gewachsen und verloren die Bodenhaftung. Günther Wießner, der für den Albverein im Ausschank stand, war völlig geschockt. "Als ich den Biertisch auf mich zufliegen sah, habe ich nur noch Deckung hinter meinem Tresen gesucht. Und schon war auch das Dach weg!", berichtet er.
Alles war im Nu wieder vorbei. Die Verantwortlichen waren schon dabei den Aktionsparcours abzubrechen, die Kinder jedoch hatten sich am schnellsten wieder beruhigt und konnten ihre Spiele dann fortsetzen. "Zum Glück war das Fest nicht voll besucht", zog Margit Weber vom Albverein das Resümee. Die verhaltene Resonanz, die den Verein ansonsten enttäuscht hatte, entpuppte sich hier als Glück im Unglück.
Nach dem ersten Schrecken wurden die vom Sturm verschonten Schirme als provisorische Bedachung gegen die gleißende Sonne aufgebaut und die Verpflegungsstationen ins große Zelt verlegt. Wäre die Windhose nur zehn Meter weiter westlich aufgestiegen, wäre sogar dieses erstmals aufgebaute Zelt für die abendliche Gausonnwendfeier von der Wucht des Windes davongerissen worden.
So aber konnten die Besucher, die am Abend umso zahlreicher zur Feier strömten, die der Westerheimer Albverein für den ganzen Donau-Blau-Gau ausrichtete, unbeschwert feiern und die Nacht mit dem stimmungsvollen Sonnwendfeuer genießen.
(Erschienen: 24.06.2008 00:08)
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