Wilms berufen
Professor Heinrich Wilms, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Medienrecht und Rechtsphilosophie an der Zeppelin Universität (ZU), ist als Vorsitzender der neuen Kommission zur "Wertegesellschaft als ökonomischer Faktor. Für ein nachhaltiges Bündnis mit der Wirtschaft" berufen worden. "Die Kommission kann einen Beitrag zur ethischen Orientierung von Wirtschaft und Gesellschaft liefern, was gerade im Zeitalter der Globalisierung von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist", sagte Wilms. Das siebenköpfige Gremium setzt sich aus Juristen, Wirtschaftswissenschaftlern und Philosophen zusammen. Es soll für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die Studie der wirtschaftsnahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bewerten, nach der sich die Gesetzesfolgekosten der Unternehmen auf 1,73 Milliarden Euro belaufen. Außerdem nimmt das Gremium die Erkenntnisse aus den Gesprächen der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, Dr. Martina Köppen, mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft unter die Lupe. Eine weitere Aufgabe ist es, die Kritik an dem Antidiskriminierungsgesetz auf ihre wissenschaftliche Substanz hin zu untersuchen und gegebenenfalls Änderungsempfehlungen zu erarbeiten. ZU-Präsident Professor Stephan A. Jansen begrüßte die Berufung von Wilms in das Gremium: "Wir freuen uns, dass die Zeppelin University einen gewichtigen Beitrag für die notwendige wissenschaftliche Gesetzesfolgenforschung leisten kann."(sz)
(Erschienen: 29.11.2007 00:07)
Professor Heinrich Wilms, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Medienrecht und Rechtsphilosophie an der Zeppelin Universität (ZU), ist als Vorsitzender der neuen Kommission zur "Wertegesellschaft als ökonomischer Faktor. Für ein nachhaltiges Bündnis mit der Wirtschaft" berufen worden. "Die Kommission kann einen Beitrag zur ethischen Orientierung von Wirtschaft und Gesellschaft liefern, was gerade im Zeitalter der Globalisierung von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist", sagte Wilms. Das siebenköpfige Gremium setzt sich aus Juristen, Wirtschaftswissenschaftlern und Philosophen zusammen. Es soll für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die Studie der wirtschaftsnahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bewerten, nach der sich die Gesetzesfolgekosten der Unternehmen auf 1,73 Milliarden Euro belaufen. Außerdem nimmt das Gremium die Erkenntnisse aus den Gesprächen der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, Dr. Martina Köppen, mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft unter die Lupe. Eine weitere Aufgabe ist es, die Kritik an dem Antidiskriminierungsgesetz auf ihre wissenschaftliche Substanz hin zu untersuchen und gegebenenfalls Änderungsempfehlungen zu erarbeiten. ZU-Präsident Professor Stephan A. Jansen begrüßte die Berufung von Wilms in das Gremium: "Wir freuen uns, dass die Zeppelin University einen gewichtigen Beitrag für die notwendige wissenschaftliche Gesetzesfolgenforschung leisten kann."(sz)
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