Ursache für Problem bleibt unbekannt
Die Stadtverwaltung ist davon überzeugt, dass das Leutkircher Trinkwasser stets "gesund ist". Diese Formulierung hatte OB Elmar Stegmann gewählt, nachdem Stadtrat Eugen Steinhauser in der vergangenen Gemeinderatssitzung beklagt hatte, dass die Stadtverwaltung die Bevölkerung zu diesem Thema unzureichend informiere.
Die Stadt rätselt nach wie vor, woran es liegt, dass Kommunen landauf landab Probleme mit dem Trinkwasser haben. "Dass in Leutkirch gechlort werden musste, ist kein Einzelfall", sagt Klaus Schmid. Die Verwaltung hält es daher für dringend erforderlich, zusammen mit dem Landratsamt, Geologischen Landesamt und anderen Fachleuten zu diskutieren, warum die Verunreinigungen in Trinkwassersystemen im Land zugenommen haben. Schmid: "Natürlich wissen wir, dass die Wasserleitung zwischen dem Hochbehälter Pfingstweide und dem Pumpwerk Lauben Korrosionsstellen ausgewiesen hat. Aber ob das die alleinige Ursache für die Verunreinigung war, ist unklar." Weil diese Leitung in einem sehr schlechten Zustand ist, denkt die Stadtverwaltung zurzeit darüber nach, eine neue Leitung zu legen.
Dr. Ursula Bertling vom Gesundheitsamt Leutkirch bestätigt, "dass es keine hundertprozentige Sicherheit für eine Einzelursache des Trinkwasserproblems gibt". Wahrscheinlich "hat eine Kombination aus 25000 Möglichkeiten zu den Auffälligkeiten geführt", mutmaßt die Amtsärztin. Wie Schmid sagt auch Dr. Bertling, dass das Trinkwasser nicht nur in Leutkirch Sorgen macht. "Seit April haben wir mit mehr als zehn Wasserversorgungen im Landkreis Ravensburg Probleme", betont Dr. Bertling. Welche Rückschlüsse sich aus dem nun vorliegenden Ergebnis einer weiteren Wasserprobe ziehen lassen, darüber soll heute gesprochen werden. Bei diesem Gespräch sei auch die Stadtverwaltung dabei. Kommentar
(Erschienen: 18.10.2007 00:07)
Die Stadtverwaltung ist davon überzeugt, dass das Leutkircher Trinkwasser stets "gesund ist". Diese Formulierung hatte OB Elmar Stegmann gewählt, nachdem Stadtrat Eugen Steinhauser in der vergangenen Gemeinderatssitzung beklagt hatte, dass die Stadtverwaltung die Bevölkerung zu diesem Thema unzureichend informiere.
Die Stadt rätselt nach wie vor, woran es liegt, dass Kommunen landauf landab Probleme mit dem Trinkwasser haben. "Dass in Leutkirch gechlort werden musste, ist kein Einzelfall", sagt Klaus Schmid. Die Verwaltung hält es daher für dringend erforderlich, zusammen mit dem Landratsamt, Geologischen Landesamt und anderen Fachleuten zu diskutieren, warum die Verunreinigungen in Trinkwassersystemen im Land zugenommen haben. Schmid: "Natürlich wissen wir, dass die Wasserleitung zwischen dem Hochbehälter Pfingstweide und dem Pumpwerk Lauben Korrosionsstellen ausgewiesen hat. Aber ob das die alleinige Ursache für die Verunreinigung war, ist unklar." Weil diese Leitung in einem sehr schlechten Zustand ist, denkt die Stadtverwaltung zurzeit darüber nach, eine neue Leitung zu legen.
Dr. Ursula Bertling vom Gesundheitsamt Leutkirch bestätigt, "dass es keine hundertprozentige Sicherheit für eine Einzelursache des Trinkwasserproblems gibt". Wahrscheinlich "hat eine Kombination aus 25000 Möglichkeiten zu den Auffälligkeiten geführt", mutmaßt die Amtsärztin. Wie Schmid sagt auch Dr. Bertling, dass das Trinkwasser nicht nur in Leutkirch Sorgen macht. "Seit April haben wir mit mehr als zehn Wasserversorgungen im Landkreis Ravensburg Probleme", betont Dr. Bertling. Welche Rückschlüsse sich aus dem nun vorliegenden Ergebnis einer weiteren Wasserprobe ziehen lassen, darüber soll heute gesprochen werden. Bei diesem Gespräch sei auch die Stadtverwaltung dabei. Kommentar
(Erschienen: 18.10.2007 00:07)
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