Tierasyl steht "unter Beschuss"
"Wir sind seit zwei Tagen unter Beschuss", beschreibt Marianne Wengeregk die Situation im Gnadenhof: "Presse und Fernsehsender sind über uns hergefallen". Die ehrenamtliche Pressesprecherin schirmt die "Hundeflüsterin" Christiane Rohn derzeit konsequent von den Medien ab. Die Leiterin des Gnadenhofs habe absoluten Nachrichtenstopp verfügt, wolle sich nicht an Spekulationen beteiligen.
Gutachter widersprechen sich
Es geht um den Fall der American-Staffordshire-Terrier-Hündin "Sugar", die im April 2004 von Mitarbeitern der Stadtverwaltung auf den Straßen Hamburgs sichergestellt worden war, weil ihr Halter sie ohne Maulkorb geführt hatte, keine Papiere vorweisen konnte und der Hund auch nicht gechipt war. Gutachter empfahlen nach zwei "Wesenstests", den Hund wegen seiner Gefährlichkeit einzuschläfern. Ein drittes Gutachten kommt zum Schluss: Es werden keine Zeichen von Überaggression festgestellt.
Bereits vor etwa einem halben Jahr berichtete unter anderem RTL in "Stern-TV" über den Kampfhund. Über den Gnadenhof sei daraufhin eine Flut von Mails und Anrufen eingebrochen, erinnert sich Marianne Wengeregk. Deren Tenor war, warum der Gnadenhof nichts unternehme für "Sugar" . Christiane Rohn habe sich zwar grundsätzlich bereit erklärt, das Tier in ihre Obhut zu übernehmen. Bis heute sei vom zuständigen Hamburger Bezirksamt aber "keinerlei offizielle Anfrage" eingegangen.
Das "Hamburger Abendblatt" zitiert Bezirkschef Markus Schreiber: "Wir prüfen zwei Optionen. Einerseits die Unterbringung Sugars in einem Tierasyl in Süddeutschland oder die Einschläferung des Tiers". }
American Staffordshire Terrier: Um ein solches Tier geht es im Fall "Sugar". Foto: dpa}
Christiane Rohn hat viel Erfahrung mit Kampfhunden. Sie versucht, auch als gefährlich geltende Tiere mit viel Geduld zu therapieren. das hat ihr den Namen "Hundeflüsterin" eingebracht. Foto: dpa
(Erschienen: 02.07.2005 00:20)
"Wir sind seit zwei Tagen unter Beschuss", beschreibt Marianne Wengeregk die Situation im Gnadenhof: "Presse und Fernsehsender sind über uns hergefallen". Die ehrenamtliche Pressesprecherin schirmt die "Hundeflüsterin" Christiane Rohn derzeit konsequent von den Medien ab. Die Leiterin des Gnadenhofs habe absoluten Nachrichtenstopp verfügt, wolle sich nicht an Spekulationen beteiligen.
Gutachter widersprechen sich
Es geht um den Fall der American-Staffordshire-Terrier-Hündin "Sugar", die im April 2004 von Mitarbeitern der Stadtverwaltung auf den Straßen Hamburgs sichergestellt worden war, weil ihr Halter sie ohne Maulkorb geführt hatte, keine Papiere vorweisen konnte und der Hund auch nicht gechipt war. Gutachter empfahlen nach zwei "Wesenstests", den Hund wegen seiner Gefährlichkeit einzuschläfern. Ein drittes Gutachten kommt zum Schluss: Es werden keine Zeichen von Überaggression festgestellt.
Bereits vor etwa einem halben Jahr berichtete unter anderem RTL in "Stern-TV" über den Kampfhund. Über den Gnadenhof sei daraufhin eine Flut von Mails und Anrufen eingebrochen, erinnert sich Marianne Wengeregk. Deren Tenor war, warum der Gnadenhof nichts unternehme für "Sugar" . Christiane Rohn habe sich zwar grundsätzlich bereit erklärt, das Tier in ihre Obhut zu übernehmen. Bis heute sei vom zuständigen Hamburger Bezirksamt aber "keinerlei offizielle Anfrage" eingegangen.
Das "Hamburger Abendblatt" zitiert Bezirkschef Markus Schreiber: "Wir prüfen zwei Optionen. Einerseits die Unterbringung Sugars in einem Tierasyl in Süddeutschland oder die Einschläferung des Tiers". }
American Staffordshire Terrier: Um ein solches Tier geht es im Fall "Sugar". Foto: dpa}
Christiane Rohn hat viel Erfahrung mit Kampfhunden. Sie versucht, auch als gefährlich geltende Tiere mit viel Geduld zu therapieren. das hat ihr den Namen "Hundeflüsterin" eingebracht. Foto: dpa
(Erschienen: 02.07.2005 00:20)
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