Sturm reißt unzählige Bäume aus
Bereits auf dem Parkplatz waren die ersten Sturmschäden zu sehen. Ein Baum hatte ein Auto unter sich begraben. Zum Glück saß niemand im Wagen. Ein weiterer Rundgang über den Golfplatz zeigte das ganze Ausmaß der windigen Zerstörung: Im Biotop wurden Bäume entwurzelt, Wege versperrt. Bei Loch 16 und 17 gab's überhaupt kein Durchkommen mehr, in den kleinen Wäldern des Platzes lagen abgeknickte,oder komplett entwurzelte Bäume. Zum Teil standen sie noch angelehnt an anderen Bäumen. Die mussten als Erstes umgelegt werden, damit sie, wenn sie doch noch stürzten, nicht die Gäste verletzten.
In Windeseile mussten die Wege und die Spielbahnen geräumt werden, denn es fand gestern ein Golfturnier statt: Der Golfclub Lindau Schachen kam zu Besuch, 90 Spieler traten zum Wettkampf an. Der Sturmschaden wurde von den neun Platzarbeitern beseitigt. Die hatten alle Hände voll zu tun und waren den ganzen Tag voll im Einsatz, um die schlimmsten Schäden zu beheben und den Golfplatz schnell wieder bespielbar zu machen. Dazwischen tummelten sich verwunderte Golfer, die sich ihre Wege über den Golfplatz bahnten und die schönen Bäume bedauerten.
Windhose zieht durch Reutin
Auch in Lindau-Reutin richtete der Sturm schwere Schäden an: Die Feuerwehr musste zu zehn Einsätzen ausrücken, um umgestürzte Bäume zu entfernen und verstopfte Gullis zu säubern. Der erste Alarm ging um 0 Uhr bei der Feuerwehr ein. "Da hat es bei uns in Schachen noch nicht einmal geregnet", sagte Feuerwehrkommandant Robert Kainz. Doch im Osten der Stadt tobten bereits starker Regen und Sturmböen. "Es war, als hätte man einen Eimer über Reutin ausgeleert", sagte Kainz, den die Heftigkeit des Gewitters dort selbst überrascht hatte.
Nach Auskunft der Lindauer Polizei war eine Windhose durch Reutin gezogen und hatte dort massive Schäden angerichtet. Mehrere große Bäume und herabfallende Äste blockierten Straßen, andere waren zum Teil überflutet. 40 Feuerwehrler waren zwei Stunden im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen. In der Bregenzer Straße entwurzelte der Wind eine Platane mit einem Stammdurchmesser von 80 Zentimetern. Da der Baum beide Fahrstreifen blockierte, war die Straße in diesem Bereich über eine Stunde lang gesperrt. Auch in der Ladestraße hielt ein großer Baum dem Sturm nicht stand und stürzte auf die Fahrbahn. Zwei Straßen waren teilweise überflutet: Herabfallende Äste und Laub verstopften die Gullis.}
Entwurzelt: F. Martin Deymann (Manager des Golfclubs Bodensee, rechts halb verdeckt vom Wurzelballen)-und eine Gruppe Golfer aus der Schweiz begutachten die Sturmschäden. Foto: Susi Donner
(Erschienen: 13.07.2006 00:16)
Bereits auf dem Parkplatz waren die ersten Sturmschäden zu sehen. Ein Baum hatte ein Auto unter sich begraben. Zum Glück saß niemand im Wagen. Ein weiterer Rundgang über den Golfplatz zeigte das ganze Ausmaß der windigen Zerstörung: Im Biotop wurden Bäume entwurzelt, Wege versperrt. Bei Loch 16 und 17 gab's überhaupt kein Durchkommen mehr, in den kleinen Wäldern des Platzes lagen abgeknickte,oder komplett entwurzelte Bäume. Zum Teil standen sie noch angelehnt an anderen Bäumen. Die mussten als Erstes umgelegt werden, damit sie, wenn sie doch noch stürzten, nicht die Gäste verletzten.
In Windeseile mussten die Wege und die Spielbahnen geräumt werden, denn es fand gestern ein Golfturnier statt: Der Golfclub Lindau Schachen kam zu Besuch, 90 Spieler traten zum Wettkampf an. Der Sturmschaden wurde von den neun Platzarbeitern beseitigt. Die hatten alle Hände voll zu tun und waren den ganzen Tag voll im Einsatz, um die schlimmsten Schäden zu beheben und den Golfplatz schnell wieder bespielbar zu machen. Dazwischen tummelten sich verwunderte Golfer, die sich ihre Wege über den Golfplatz bahnten und die schönen Bäume bedauerten.
Windhose zieht durch Reutin
Auch in Lindau-Reutin richtete der Sturm schwere Schäden an: Die Feuerwehr musste zu zehn Einsätzen ausrücken, um umgestürzte Bäume zu entfernen und verstopfte Gullis zu säubern. Der erste Alarm ging um 0 Uhr bei der Feuerwehr ein. "Da hat es bei uns in Schachen noch nicht einmal geregnet", sagte Feuerwehrkommandant Robert Kainz. Doch im Osten der Stadt tobten bereits starker Regen und Sturmböen. "Es war, als hätte man einen Eimer über Reutin ausgeleert", sagte Kainz, den die Heftigkeit des Gewitters dort selbst überrascht hatte.
Nach Auskunft der Lindauer Polizei war eine Windhose durch Reutin gezogen und hatte dort massive Schäden angerichtet. Mehrere große Bäume und herabfallende Äste blockierten Straßen, andere waren zum Teil überflutet. 40 Feuerwehrler waren zwei Stunden im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen. In der Bregenzer Straße entwurzelte der Wind eine Platane mit einem Stammdurchmesser von 80 Zentimetern. Da der Baum beide Fahrstreifen blockierte, war die Straße in diesem Bereich über eine Stunde lang gesperrt. Auch in der Ladestraße hielt ein großer Baum dem Sturm nicht stand und stürzte auf die Fahrbahn. Zwei Straßen waren teilweise überflutet: Herabfallende Äste und Laub verstopften die Gullis.}
Entwurzelt: F. Martin Deymann (Manager des Golfclubs Bodensee, rechts halb verdeckt vom Wurzelballen)-und eine Gruppe Golfer aus der Schweiz begutachten die Sturmschäden. Foto: Susi Donner
(Erschienen: 13.07.2006 00:16)
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