Stargast der Großsegler ist ein Oldtimer
Am Samstag und Sonntag hatten dann Karl Haller, erster Vorsitzender der Aldinger Modellflieger, und sein Mitorganisationsteam alle Hände voll zu tun, um dafür zu sorgen, dass alle Piloten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich auf ihre Kosten kamen.
Der Dank Hallers galt den Gastpiloten, die mit insgesamt acht Schleppmaschinen dafür garantieren, dass die Piloten ohne lange Wartezeiten fliegen können, schließlich handelt es sich beim Großseglertreffen nicht um einen Wettbewerb, sondern um ein freies und offenes Fliegen mit viel Spaß; eine Art internationaler Pilotentreff, bei dem viel gefachsimpelt und Fliegerlatein ausgetauscht werden kann.
Unter die vielen Stammpiloten mischen sich bei diesen Treffen immer wieder neue. Manche Piloten kommen nach vielen Jahren wieder nach Aldingen.
Zu den Gästen gehörte in diesem Jahr beispielsweise Chris Herrlinger, der vor zehn Jahren schon von Aldingen beeindruckt gewesen war. Er war mit der kompletten Familie von Heidenheim angereist. Karl Hallers Augen blitzten verschmitzt, als der Heidenheimer ein besonderes Modell auspackte: „Das ist eine Fafnir II“, erklärte Herrlinger, „als Original von Alexander Lippisch ist sie 1936 geflogen“. Seit zehn Jahren ist Herllinger mit diesem Oldtimer unterwegs, „2008 sogar auf der Deutschen Meisterschaft“, so der Modellflugspezialist. Trotzdem werde die Fafnir nur bei ganz besonderen Anlässen ausgepackt. Die Bauweise sei etwas umstritten, erklärte Herrlinger, er habe mit dem Material Kohlefaser einen Spagat zwischen Tradition und Moderne gewagt, aber „mein Ziel war es, das alte Modell auf Hochgeschwindigkeit auszulegen“. Gebaut sei es im Maßstab 1:3 und war mit einer Spannweite von 6,33 Meter der größte Oldtimer beim diesjährigen Großseglertreffen.
Auch eines der aktuellsten Modelle am Markt fand mit Besitzer Michael Franz von der Modellfluggruppe Bad Saulgau den Weg nach Aldingen: Gemeinsam mit Sohn Matthias präsentiert er die technische Raffinesse seiner ASG 29: das ausfahrbare Klapptriebwerk. Während sich seine Flugkollegen in die Reihe der auf einen Schleppmaschine Wartenden stellten, war Michael Franz ein freier Mann, denn sein Segler mit eigenem Klapptriebwerk ist selbst startfähig und hob galant ab in die Lüfte, um wenig später wieder sanft auf der Wiese zu landen.
(Erschienen: 03.05.2009 10:00)
Am Samstag und Sonntag hatten dann Karl Haller, erster Vorsitzender der Aldinger Modellflieger, und sein Mitorganisationsteam alle Hände voll zu tun, um dafür zu sorgen, dass alle Piloten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich auf ihre Kosten kamen.
Der Dank Hallers galt den Gastpiloten, die mit insgesamt acht Schleppmaschinen dafür garantieren, dass die Piloten ohne lange Wartezeiten fliegen können, schließlich handelt es sich beim Großseglertreffen nicht um einen Wettbewerb, sondern um ein freies und offenes Fliegen mit viel Spaß; eine Art internationaler Pilotentreff, bei dem viel gefachsimpelt und Fliegerlatein ausgetauscht werden kann.
Unter die vielen Stammpiloten mischen sich bei diesen Treffen immer wieder neue. Manche Piloten kommen nach vielen Jahren wieder nach Aldingen.
Zu den Gästen gehörte in diesem Jahr beispielsweise Chris Herrlinger, der vor zehn Jahren schon von Aldingen beeindruckt gewesen war. Er war mit der kompletten Familie von Heidenheim angereist. Karl Hallers Augen blitzten verschmitzt, als der Heidenheimer ein besonderes Modell auspackte: „Das ist eine Fafnir II“, erklärte Herrlinger, „als Original von Alexander Lippisch ist sie 1936 geflogen“. Seit zehn Jahren ist Herllinger mit diesem Oldtimer unterwegs, „2008 sogar auf der Deutschen Meisterschaft“, so der Modellflugspezialist. Trotzdem werde die Fafnir nur bei ganz besonderen Anlässen ausgepackt. Die Bauweise sei etwas umstritten, erklärte Herrlinger, er habe mit dem Material Kohlefaser einen Spagat zwischen Tradition und Moderne gewagt, aber „mein Ziel war es, das alte Modell auf Hochgeschwindigkeit auszulegen“. Gebaut sei es im Maßstab 1:3 und war mit einer Spannweite von 6,33 Meter der größte Oldtimer beim diesjährigen Großseglertreffen.
Auch eines der aktuellsten Modelle am Markt fand mit Besitzer Michael Franz von der Modellfluggruppe Bad Saulgau den Weg nach Aldingen: Gemeinsam mit Sohn Matthias präsentiert er die technische Raffinesse seiner ASG 29: das ausfahrbare Klapptriebwerk. Während sich seine Flugkollegen in die Reihe der auf einen Schleppmaschine Wartenden stellten, war Michael Franz ein freier Mann, denn sein Segler mit eigenem Klapptriebwerk ist selbst startfähig und hob galant ab in die Lüfte, um wenig später wieder sanft auf der Wiese zu landen.
(Erschienen: 03.05.2009 10:00)





























































