Stadt Weingarten finanziert Millionendefizit der OSK mit
Von unserem Redakteur Peter Engelhardt
Das frühere Stadtoberhaupt schreibt mit Blick auf die "OSK-Reden" (OSK ist die Oberschwabenklinik mit sechs Häusern), das städtische Krankenhaus 14 Nothelfer habe schon mit den Vorgänger-Krankenhäusern EK und Städtisches Krankenhaus Ravensburg "nicht nur geredet, sondern sogar Initiativen entwickelt, die zu erheblichen Kosteneinsparungen an allen drei Häusern geführt haben".
Als Beispiel führt Gerich an, nur noch an einem der drei Häuser den Samstag- und Sonntags-Bereitschaftsdienst vorzuhalten. Dies sei von der OSK nach jahrelanger, bewährter und Kosten sparender Praxis "einseitig aufgekündigt" worden.
Der Alt-Oberbürgermeister fährt fort, das 14 Nothelfer sei schon immer an der Minimierung des millionenschweren Defizits der OSK interessiert gewesen, "da ja die Stadt Weingarten dieses über die Kreisumlage mitfinanzieren muss" - wie auch die 20 Millionen Euro für den Kauf des Elisabethen-Krankenhauses und die 64 Millionen Euro, die dem neuen Konzept zufolge in den Jahren 2006 bis 2009 in die sechs Häuser im OSK-Verbund investiert werden müssen.
Gerich schreibt ferner: "Die früher praktizierte Bezuschussung des 14-Nothelfer-Krankenhauses durch den Kreis für Patienten aus dem weiteren Kreisgebiet wurde schon vor rund 30 Jahren von Seiten des Landkreises eingestellt."
Vorbildliche Stadt Weingarten
Abschließend nimmt Gerich Stellung zu einer Äußerung von Kreisrat Hansdieter Schäfer (SPD) in der Sitzung des Kreisparlaments am 21. Juli in Wolfegg: "Nicht der Kreis leistet sich 14 Nothelfer, sondern seit vielen Jahren die Stadt Weingarten in vorbildlicher wirtschaftlicher Erfüllung ihrer kommunalen Krankenhausaufgabe."}
Alt-OB Rolf Gerich. Foto: SZ-Archiv
(Erschienen: 09.08.2005 00:16)
Von unserem Redakteur Peter Engelhardt
Das frühere Stadtoberhaupt schreibt mit Blick auf die "OSK-Reden" (OSK ist die Oberschwabenklinik mit sechs Häusern), das städtische Krankenhaus 14 Nothelfer habe schon mit den Vorgänger-Krankenhäusern EK und Städtisches Krankenhaus Ravensburg "nicht nur geredet, sondern sogar Initiativen entwickelt, die zu erheblichen Kosteneinsparungen an allen drei Häusern geführt haben".
Als Beispiel führt Gerich an, nur noch an einem der drei Häuser den Samstag- und Sonntags-Bereitschaftsdienst vorzuhalten. Dies sei von der OSK nach jahrelanger, bewährter und Kosten sparender Praxis "einseitig aufgekündigt" worden.
Der Alt-Oberbürgermeister fährt fort, das 14 Nothelfer sei schon immer an der Minimierung des millionenschweren Defizits der OSK interessiert gewesen, "da ja die Stadt Weingarten dieses über die Kreisumlage mitfinanzieren muss" - wie auch die 20 Millionen Euro für den Kauf des Elisabethen-Krankenhauses und die 64 Millionen Euro, die dem neuen Konzept zufolge in den Jahren 2006 bis 2009 in die sechs Häuser im OSK-Verbund investiert werden müssen.
Gerich schreibt ferner: "Die früher praktizierte Bezuschussung des 14-Nothelfer-Krankenhauses durch den Kreis für Patienten aus dem weiteren Kreisgebiet wurde schon vor rund 30 Jahren von Seiten des Landkreises eingestellt."
Vorbildliche Stadt Weingarten
Abschließend nimmt Gerich Stellung zu einer Äußerung von Kreisrat Hansdieter Schäfer (SPD) in der Sitzung des Kreisparlaments am 21. Juli in Wolfegg: "Nicht der Kreis leistet sich 14 Nothelfer, sondern seit vielen Jahren die Stadt Weingarten in vorbildlicher wirtschaftlicher Erfüllung ihrer kommunalen Krankenhausaufgabe."}
Alt-OB Rolf Gerich. Foto: SZ-Archiv
(Erschienen: 09.08.2005 00:16)





























































