Schwarzmann gibt sich bissig
Von unserer Mitarbeiterin Andrée Störk
"Schön dass Ihr alle do seid, auch wenn manche net freiwillig do san, weil sie hier heit ihre Weihnachtsfeier abhalten, hob i mir sogn lossa", begrüßt Martina Schwarzmann ihr Publikum und hatte schon dessen Sympathie gewonnen. Gleich beim zweiten Lied, bei dem es um ihr Singledasein ging, kokettiert sie mit einem Single aus der ersten Reihe. "Du bist doch mit einer Frau gekommen", stellte sie fest, worauf der junge Mann antwortete: "Die zahlt nur."
Die Menge grölt und Schwarzmann braucht drei Ansätze um ihr Singlelied anzufangen, da sie selbst immer wieder lachen musste. Diesen Mann in der ersten Reihe kontaktiert sie immer wieder, und machte Werbung für ihn. Gleich nach der Pause fragt sie ihn, ob er denn schon Kontakte geknüpft hat. Ihre Spontaneität und ihr Einfallsreichtum scheint unerschöpflich. Immer wieder sucht sie den Kontakt mit dem Publikum und reagiert auf die Zurufe. Zu ihrer Herkunft sagt sie, nachdem keiner ihren Heimatort Überacker kennt: "Do kennt au koaner Markdorf." Selbst aktuelle und lokale Themen hat sie stets griffbereit. Zu den Hühnern, die nach der Vogelgrippegefahr jetzt wieder in Freiheit entlassen wurden und von dem Kälberschänder aus Ailingen kamen ihre Kommentare."In welche Gegend bin i denn da kimme?"
Mit Zungenbrechern lädt sie ihre Zuhörer zum Mitsingen ein. Ihre Liebesromanze mit einem Schweden verpackt sie in ein Lied, dessen Refrain selbst Sprachbegabte nach mehrmaligen Hören nicht korrekt mitsingen können. "Es is wegs dem schwedischn Schiffschaukelbremser mit da Tschechischn Strechjeans oo...."
Martina Schwarzmann war sicher nicht zum letzten Mal im Stadel am Gehrenberg.}
Bayerisch, derb , spontan: Martina Schwarzmann glänzt im Theaterstadel vor 130 Zuschauern. Foto: sto
(Erschienen: 19.12.2005 00:16)
Von unserer Mitarbeiterin Andrée Störk
"Schön dass Ihr alle do seid, auch wenn manche net freiwillig do san, weil sie hier heit ihre Weihnachtsfeier abhalten, hob i mir sogn lossa", begrüßt Martina Schwarzmann ihr Publikum und hatte schon dessen Sympathie gewonnen. Gleich beim zweiten Lied, bei dem es um ihr Singledasein ging, kokettiert sie mit einem Single aus der ersten Reihe. "Du bist doch mit einer Frau gekommen", stellte sie fest, worauf der junge Mann antwortete: "Die zahlt nur."
Die Menge grölt und Schwarzmann braucht drei Ansätze um ihr Singlelied anzufangen, da sie selbst immer wieder lachen musste. Diesen Mann in der ersten Reihe kontaktiert sie immer wieder, und machte Werbung für ihn. Gleich nach der Pause fragt sie ihn, ob er denn schon Kontakte geknüpft hat. Ihre Spontaneität und ihr Einfallsreichtum scheint unerschöpflich. Immer wieder sucht sie den Kontakt mit dem Publikum und reagiert auf die Zurufe. Zu ihrer Herkunft sagt sie, nachdem keiner ihren Heimatort Überacker kennt: "Do kennt au koaner Markdorf." Selbst aktuelle und lokale Themen hat sie stets griffbereit. Zu den Hühnern, die nach der Vogelgrippegefahr jetzt wieder in Freiheit entlassen wurden und von dem Kälberschänder aus Ailingen kamen ihre Kommentare."In welche Gegend bin i denn da kimme?"
Mit Zungenbrechern lädt sie ihre Zuhörer zum Mitsingen ein. Ihre Liebesromanze mit einem Schweden verpackt sie in ein Lied, dessen Refrain selbst Sprachbegabte nach mehrmaligen Hören nicht korrekt mitsingen können. "Es is wegs dem schwedischn Schiffschaukelbremser mit da Tschechischn Strechjeans oo...."
Martina Schwarzmann war sicher nicht zum letzten Mal im Stadel am Gehrenberg.}
Bayerisch, derb , spontan: Martina Schwarzmann glänzt im Theaterstadel vor 130 Zuschauern. Foto: sto
(Erschienen: 19.12.2005 00:16)
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