Pfarrer weiht die neue Glocke des Eichhofs in Aixheim
Ortsvorsteher Alfred Efinger begrüßte die zahlreichen Gäste. Mit Veranstaltungen wie dieser versuche die Interessengemeinschaft, "den Bürgern die Geschichte Aixheims näherzubringen". Restaurator und Kunstmaler Friedemann Warmuth, der 1980 in den Neueichhof am Aixheimer Sportplatz gezogen ist, erläuterte den Besuchern des Tags der offenen Tür die Hintergründe der Glockenweihe. Zur ersten Glocke, die auf dem Eichhof gehangen habe, seien die Gläubigen "jeden Samstag zum Gebet gepilgert". Der alte Eichhof wurde abgebrochen, die Glocke kam um 1880 ins neue Schul- und Rathaus in Aixheim. Ihr letztes Stündlein schlug laut Warmuth im Zweiten Weltkrieg, als sie sehr wahrscheinlich eingeschmolzen wurde.
Ihre Nachfolgerin habe er auf einem Kunstmarkt erworben, berichtete er. Sie sei einst in Pilsen gegossen worden. Auf der Vorderseite ist Maria auf der Mondsichel abgebildet, auf der Rückseite das Wappen der Werkstatt. Da ein Haarriss dem Ton abträglich gewesen sei, habe er sie zunächst einer Werkstatt "mit dem Patent zum Glocken schweißen" überlassen. Dass der Klang nach der Reparatur wieder voll ist, demonstrierte Warmuth den Gästen gestern Nachmittag. Pfarrer Don Kennedy aus Ghana weihte die neue Eichhof-Glocke, die Bläsergruppe des Musikvereins Aixheim sorgte für feierliche Klänge. Das Eichhoffest hatte am Vormittag mit einem Frühschoppen begonnen.
(Erschienen: 01.09.2008 00:07)
Ortsvorsteher Alfred Efinger begrüßte die zahlreichen Gäste. Mit Veranstaltungen wie dieser versuche die Interessengemeinschaft, "den Bürgern die Geschichte Aixheims näherzubringen". Restaurator und Kunstmaler Friedemann Warmuth, der 1980 in den Neueichhof am Aixheimer Sportplatz gezogen ist, erläuterte den Besuchern des Tags der offenen Tür die Hintergründe der Glockenweihe. Zur ersten Glocke, die auf dem Eichhof gehangen habe, seien die Gläubigen "jeden Samstag zum Gebet gepilgert". Der alte Eichhof wurde abgebrochen, die Glocke kam um 1880 ins neue Schul- und Rathaus in Aixheim. Ihr letztes Stündlein schlug laut Warmuth im Zweiten Weltkrieg, als sie sehr wahrscheinlich eingeschmolzen wurde.
Ihre Nachfolgerin habe er auf einem Kunstmarkt erworben, berichtete er. Sie sei einst in Pilsen gegossen worden. Auf der Vorderseite ist Maria auf der Mondsichel abgebildet, auf der Rückseite das Wappen der Werkstatt. Da ein Haarriss dem Ton abträglich gewesen sei, habe er sie zunächst einer Werkstatt "mit dem Patent zum Glocken schweißen" überlassen. Dass der Klang nach der Reparatur wieder voll ist, demonstrierte Warmuth den Gästen gestern Nachmittag. Pfarrer Don Kennedy aus Ghana weihte die neue Eichhof-Glocke, die Bläsergruppe des Musikvereins Aixheim sorgte für feierliche Klänge. Das Eichhoffest hatte am Vormittag mit einem Frühschoppen begonnen.
(Erschienen: 01.09.2008 00:07)





























































