Neue Dauerschau zur «Himmelsscheibe von Nebra»
Es wird den Angaben zufolge seit Oktober 2006 eigens für den archäologischen Sensationsfund mit einem Aufwand von rund 5,4 Millionen Euro umgebaut. Die Bronzescheibe mit Goldauflagen ist die älteste konkrete Himmelsabbildung der Welt. «Wir hoffen, dass die Schau für die Besucher zum einmaligen Erlebnis wird», sagte Landesarchäologe Harald Meller. Rund 300 000 Menschen aus dem In- und Ausland hatte die erste Sonderausstellung vor gut drei Jahren unter dem Motto «Der geschmiedete Himmel» vor allem wegen der Himmelsscheibe nach Halle gelockt.
Das Museum ist derzeit den Angaben zufolge geschlossen. Die Himmelsscheibe werde sicher verwahrt. In der künftigen Dauerausstellung werden zunächst auf rund 1000 Quadratmetern Fläche rund 5000 Funde aus den Epochen Steinzeit und Bronzezeit gezeigt. Dazu gehören auch das Skelett eines 100 000 Jahre alten Waldelefanten und drei 80 000 Jahre alte Birkenpechreste mit Fingerabdrücken von Neandertalern. «In den kommenden werden dann in der Ausstellung weitere Epochen der Menschheit, wie Eisenzeit, Antike, Mittelalter und Neuzeit hinzukommen», sagte Meller. Die Ausstellungsfläche der Museums werde auf insgesamt 3500 Quadratmeter erweitert. Die Himmelsscheibe wurde 1999 bei Nebra (Sachsen-Anhalt) von zwei Raubgräbern entdeckt.
(Erschienen: 24.03.2008 16:56)
Es wird den Angaben zufolge seit Oktober 2006 eigens für den archäologischen Sensationsfund mit einem Aufwand von rund 5,4 Millionen Euro umgebaut. Die Bronzescheibe mit Goldauflagen ist die älteste konkrete Himmelsabbildung der Welt. «Wir hoffen, dass die Schau für die Besucher zum einmaligen Erlebnis wird», sagte Landesarchäologe Harald Meller. Rund 300 000 Menschen aus dem In- und Ausland hatte die erste Sonderausstellung vor gut drei Jahren unter dem Motto «Der geschmiedete Himmel» vor allem wegen der Himmelsscheibe nach Halle gelockt.
Das Museum ist derzeit den Angaben zufolge geschlossen. Die Himmelsscheibe werde sicher verwahrt. In der künftigen Dauerausstellung werden zunächst auf rund 1000 Quadratmetern Fläche rund 5000 Funde aus den Epochen Steinzeit und Bronzezeit gezeigt. Dazu gehören auch das Skelett eines 100 000 Jahre alten Waldelefanten und drei 80 000 Jahre alte Birkenpechreste mit Fingerabdrücken von Neandertalern. «In den kommenden werden dann in der Ausstellung weitere Epochen der Menschheit, wie Eisenzeit, Antike, Mittelalter und Neuzeit hinzukommen», sagte Meller. Die Ausstellungsfläche der Museums werde auf insgesamt 3500 Quadratmeter erweitert. Die Himmelsscheibe wurde 1999 bei Nebra (Sachsen-Anhalt) von zwei Raubgräbern entdeckt.
(Erschienen: 24.03.2008 16:56)
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