Nach Grundsatz-Rede fliegt Obama weiter nach Paris
Zuvor war Obama in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) zusammengekommen. Nach seiner Rede nahm er in dem bei Politikern und anderen Prominenten beliebten Restaurant „Borchardt“ am Gendarmenmarkt ein Abendessen zu sich. Ob er am heutigen Vormittag noch Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt besichtigt, war zunächst unklar. Sein Abflug ist für kurz nach 12.00 Uhr geplant, gegen 17.00 Uhr soll der US-Senator in Paris landen.
Am Donnerstag hatte es abweichende Informationen über einen Zwischenstopp Obamas auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz oder im nahe gelegenen US-Militärkrankenhaus Landstuhl gegeben. In Frankreich wird der Präsidentschaftsbewerber der Demokraten zu einem Gespräch mit Staatspräsident Nicolas Sarkozy im Elysee-Palast erwartet.
Die „Fanmeile“ an der Siegessäule in Berlin war die größte Zuschauermenge, vor der Obama je gesprochen hat. Nach Polizeiangaben verlief die Veranstaltung ausgesprochen friedlich. Es wurde lediglich ein Mann vorsorglich festgenommen, der im vergangenen Jahr einen Besuch des Sarkozys bei Merkel gestört hatte, sowie einige Betrunkene.
Als eine „verfrühte Siegesrunde“ bezeichnete ein Sprecher des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten John McCain den Berlin-Besuch Obamas. Während dieser im Ausland Reden halte, kümmere sich McCain um die Anliegen der Amerikaner, meinte der Sprecher. Dagegen waren erste Reaktionen der US-Medien zumeist positiv. „Er hat es sehr gut gemacht“, meinte eine Kommentatorin beim TV-Sender MSNBC zur Obama-Rede. Die Zeitung „San Francisco Chronicle“ meinte in ihrer Online-Ausgabe: „Barack Obama (...) hat eine historische Rede an ein weltweites Publikum gehalten.“
(Erschienen: 25.07.2008 06:00)
Zuvor war Obama in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) zusammengekommen. Nach seiner Rede nahm er in dem bei Politikern und anderen Prominenten beliebten Restaurant „Borchardt“ am Gendarmenmarkt ein Abendessen zu sich. Ob er am heutigen Vormittag noch Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt besichtigt, war zunächst unklar. Sein Abflug ist für kurz nach 12.00 Uhr geplant, gegen 17.00 Uhr soll der US-Senator in Paris landen.
Am Donnerstag hatte es abweichende Informationen über einen Zwischenstopp Obamas auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz oder im nahe gelegenen US-Militärkrankenhaus Landstuhl gegeben. In Frankreich wird der Präsidentschaftsbewerber der Demokraten zu einem Gespräch mit Staatspräsident Nicolas Sarkozy im Elysee-Palast erwartet.
Die „Fanmeile“ an der Siegessäule in Berlin war die größte Zuschauermenge, vor der Obama je gesprochen hat. Nach Polizeiangaben verlief die Veranstaltung ausgesprochen friedlich. Es wurde lediglich ein Mann vorsorglich festgenommen, der im vergangenen Jahr einen Besuch des Sarkozys bei Merkel gestört hatte, sowie einige Betrunkene.
Als eine „verfrühte Siegesrunde“ bezeichnete ein Sprecher des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten John McCain den Berlin-Besuch Obamas. Während dieser im Ausland Reden halte, kümmere sich McCain um die Anliegen der Amerikaner, meinte der Sprecher. Dagegen waren erste Reaktionen der US-Medien zumeist positiv. „Er hat es sehr gut gemacht“, meinte eine Kommentatorin beim TV-Sender MSNBC zur Obama-Rede. Die Zeitung „San Francisco Chronicle“ meinte in ihrer Online-Ausgabe: „Barack Obama (...) hat eine historische Rede an ein weltweites Publikum gehalten.“
(Erschienen: 25.07.2008 06:00)




























































