Mutprobe Betriebssystemwechsel: Tschüss Windows - Hallo Linux
Denn Apple ist in einer ungleich komfortableren Lage als Microsoft. Das eigene Betriebssystem läuft nur auf Apple Hardware. Unverträglichkeiten zwischen Hard- und Software sind daher so gut wie unbekannt. Der Aufenthalt im Apple Biotop ist dafür allerdings um einiges teurer als das Herumirren in der Windows Wildnis. Technische Überlegenheit hat eben ihren Preis. Auch deshalb liegt der Marktanteil des MacOS bei rund 6 Prozent. Noch exotischer ist allerdings das Betriebssystem mit dem Pinguin als Maskottchen: Linux. Der Medienpräsenz zum Trotz bringen es die vielen Linux-Distributionen zusammen auf einen knappen Prozent Marktanteil. Das verspricht Distinktionsgewinne.
Dafür bekommen Linux-Nutzer ihr System in aller Regel umsonst. Oder etwas vorsichtiger ausgedrückt: sie bezahlen nicht in Euro. Ein Linux System zum Laufen zu bringen, kostet unter Umständen mehr Zeit und Nerven, als viele PC Besitzer zu investieren bereit sind.
Der Umstieg von einem MacOS zu Linux dürfte daher nur für ausgesprochene Masochisten in Frage kommen. Anders sieht es bei langgedienten Windows Anwendern aus. Da Microsoft seinen Nutzern jahrelang eine besondere Leidensfähigkeit abverlangt hat, bringen die alle Voraussetzungen mit, einen Systemwechsel erfolgreich über die Bühne zu bringen. Nichtsdestotrotz dürfen natürlich auch Macianer die "Internet & Multimedia"-Redaktion bei ihrer Expedition in die "Pinguinwelt" begleiten.
Wie bei einer richtigen Expedition müssen die Voraussetzungen stimmen, damit am Ende das Ziel erreicht wird. Nicht nur, dass Linux eine eigene Partition benötigt, auch ein schneller Internetzugang ist unverzichtbar, um ein funktionierendes System auf die Beine zu stellen. Selbst wer sein Basissystem von einer DVD installiert, muss anschließend eine Menge aktualisierter Pakete aus dem Internet laden, um sein Linux auf den neuesten Stand zu bringen.
Die SZON-"Internet & Multimedia"-Redaktion hat den Übergang in die Linux Parallelwelt gewagt und ihre Erfahrungen fein säuberlich protokolliert. Damit hoffen wir, allen, die uns auf dem Weg zu einem produktiv nutzbaren Linuxsystem begleiten, zumindest über die Anfangshürden hinweg zu helfen. Unser Linux-System soll E-Mails senden und empfangen, das Surfen im Internet, den Ausdruck von Dokumenten sowie die Wiedergabe unterschiedlicher Multimediadateien ermöglichen. Wenn wir auch noch unseren Scanner zum Laufen bringen, um so besser.
Auf der Suche nach einer geeigneten Linux-Distributionen fiel unsere Wahl auf Ubuntu. Das Wort stammt aus der Xhosa-Sprache und bedeutet soviel wie "Menschlichkeit" oder "Gemeinsinn", behauptet Wikipedia. Oberstes Gebot bei der Entwicklung von Ubuntu ist Benutzerfreundlichkeit. Auch in den Anwenderforen herrscht ein kooperativer Umgangston. Nicht zuletzt deshalb hat die Distribution sich zu einer der beliebtesten überhaupt entwickelt. Anfänger bekommen dort in der Regel verwertbare Auskünfte statt barscher Zurechtweisungen. Keine schlechten Voraussetzungen für Einsteiger.
Den ersten Teil unserer Ubuntu-Serie finden Sie bei SZON: www.SZON.de/d159272
(Erschienen: 30.07.2008 01:00)
Denn Apple ist in einer ungleich komfortableren Lage als Microsoft. Das eigene Betriebssystem läuft nur auf Apple Hardware. Unverträglichkeiten zwischen Hard- und Software sind daher so gut wie unbekannt. Der Aufenthalt im Apple Biotop ist dafür allerdings um einiges teurer als das Herumirren in der Windows Wildnis. Technische Überlegenheit hat eben ihren Preis. Auch deshalb liegt der Marktanteil des MacOS bei rund 6 Prozent. Noch exotischer ist allerdings das Betriebssystem mit dem Pinguin als Maskottchen: Linux. Der Medienpräsenz zum Trotz bringen es die vielen Linux-Distributionen zusammen auf einen knappen Prozent Marktanteil. Das verspricht Distinktionsgewinne.
Dafür bekommen Linux-Nutzer ihr System in aller Regel umsonst. Oder etwas vorsichtiger ausgedrückt: sie bezahlen nicht in Euro. Ein Linux System zum Laufen zu bringen, kostet unter Umständen mehr Zeit und Nerven, als viele PC Besitzer zu investieren bereit sind.
Der Umstieg von einem MacOS zu Linux dürfte daher nur für ausgesprochene Masochisten in Frage kommen. Anders sieht es bei langgedienten Windows Anwendern aus. Da Microsoft seinen Nutzern jahrelang eine besondere Leidensfähigkeit abverlangt hat, bringen die alle Voraussetzungen mit, einen Systemwechsel erfolgreich über die Bühne zu bringen. Nichtsdestotrotz dürfen natürlich auch Macianer die "Internet & Multimedia"-Redaktion bei ihrer Expedition in die "Pinguinwelt" begleiten.
Wie bei einer richtigen Expedition müssen die Voraussetzungen stimmen, damit am Ende das Ziel erreicht wird. Nicht nur, dass Linux eine eigene Partition benötigt, auch ein schneller Internetzugang ist unverzichtbar, um ein funktionierendes System auf die Beine zu stellen. Selbst wer sein Basissystem von einer DVD installiert, muss anschließend eine Menge aktualisierter Pakete aus dem Internet laden, um sein Linux auf den neuesten Stand zu bringen.
Die SZON-"Internet & Multimedia"-Redaktion hat den Übergang in die Linux Parallelwelt gewagt und ihre Erfahrungen fein säuberlich protokolliert. Damit hoffen wir, allen, die uns auf dem Weg zu einem produktiv nutzbaren Linuxsystem begleiten, zumindest über die Anfangshürden hinweg zu helfen. Unser Linux-System soll E-Mails senden und empfangen, das Surfen im Internet, den Ausdruck von Dokumenten sowie die Wiedergabe unterschiedlicher Multimediadateien ermöglichen. Wenn wir auch noch unseren Scanner zum Laufen bringen, um so besser.
Auf der Suche nach einer geeigneten Linux-Distributionen fiel unsere Wahl auf Ubuntu. Das Wort stammt aus der Xhosa-Sprache und bedeutet soviel wie "Menschlichkeit" oder "Gemeinsinn", behauptet Wikipedia. Oberstes Gebot bei der Entwicklung von Ubuntu ist Benutzerfreundlichkeit. Auch in den Anwenderforen herrscht ein kooperativer Umgangston. Nicht zuletzt deshalb hat die Distribution sich zu einer der beliebtesten überhaupt entwickelt. Anfänger bekommen dort in der Regel verwertbare Auskünfte statt barscher Zurechtweisungen. Keine schlechten Voraussetzungen für Einsteiger.
Den ersten Teil unserer Ubuntu-Serie finden Sie bei SZON: www.SZON.de/d159272
(Erschienen: 30.07.2008 01:00)
Häufig besucht
Jetzt Bild hochladen...

Fasnet

Und es geht schon wieder los!
Der Süden sucht das Super-Tier

Jetzt Bild hochladen...
Die letzten Leserkommentare

























































