Museum zeigt Relikte aus Bauernleben
Von unserem Mitarbeiter Günter Ott
Im Vordergrund des Fests steht das private Land- und Technikmuseum von Markus Stark. Seit über zehn zehn Jahren sammelt und restauriert Stark mit Leidenschaft alte landwirtschaftliche Maschinen und Gegenstände. Über 1000 verschiedene Gerätschaften, und Mobiliar aus dem einstigen ländlichen Leben sind hier auf engstem Raum zu bewundern.
Zwölf Traktoren, darunter auch ein Schnittmodell, bei dem Getriebe, Motor und Einspritzpumpe offen gelegt wurden, gehören inzwischen zum Inventar des Museums. Dazu zählen auch ein Standkompressor aus dem Jahr 1891 und die dazugehörige Transmissionsanlage, Bodenbearbeitungsgeräte, eine Dreschmaschine, eine Bauernstube und sogar ein Fronleichnamsaltar.
Alte, wertvolle Gegenstände
Auch bäuerliches Handwerk, Schuster, Wagenschmied, Seiler und Imker sind zu sehen. Vor dem Museum sticht eine alte Straßenwalze von 1949 den Besuchern ins Auge. Alle Museumsgegenstände hat Stark selbst erworben und die Ausstellungshalle ohne finanzielle Hilfe aus eigenem Interesse gebaut. Damit sich auch viele Menschen an den alten Unikaten erfreuen können, hat das private Land- und Technikmuseum von April bis Oktober jeden ersten und dritten Sonntagnachmittag im Monat von 13 bis 16.30 Uhr geöffnet.
Angefangen mit der Sammelleidenschaft hat es mit einem Dieselross. So hieß der heutige Oldtimer der Marke Fendt, den Stark in seinem ersten Lehrjahr als Landmaschinenmechaniker zu reparieren hatte. Dieser Schlepper habe es ihm einfach angetan, sagt er. So kaufte er das Dieselross, zerlegte es in sämtliche Einzelteile und brachte es wieder in einen Topzustand. "Alle meine Traktoren und auch alle andere Maschinen sind voll funktionstüchtig und das wird am Museumsfest wieder bewiesen", erklärt Stark stolz.
Auch Bandsägen, Motorsägen, Holzsägegatter und moderne Forsttechnik mit vollautomatischen Spaltautomaten sollen im Rahmen des Fests auf dem Freigelände gezeigt werden. Eine weitere Attraktion ist die Puppen- und Spielzeugausstellung von Theresia Nagler in der Werkstatthalle des Museums.
Ein reichhaltiger Mittagstisch, Kaffee und Kuchen sowie ein deftiges Vesper werden angeboten. Für die musikalische Unterhaltung sorgen ab 11.30 Uhr die Alphornbläser aus Jagstzell. Im Anschluss daran spielt die Jugendkapelle des Musikvereins Unterschneidheim.
Am Nachmittag gibt es weitere Vorführungen, und um 15 Uhr lassen die Nordhäuser Goißlschnalzer ihre Peitschen knallen. Die Jüngsten können Ponyreiten und sich in einer Malecke vergnügen.
(Erschienen: 25.05.2005 00:16)
Von unserem Mitarbeiter Günter Ott
Im Vordergrund des Fests steht das private Land- und Technikmuseum von Markus Stark. Seit über zehn zehn Jahren sammelt und restauriert Stark mit Leidenschaft alte landwirtschaftliche Maschinen und Gegenstände. Über 1000 verschiedene Gerätschaften, und Mobiliar aus dem einstigen ländlichen Leben sind hier auf engstem Raum zu bewundern.
Zwölf Traktoren, darunter auch ein Schnittmodell, bei dem Getriebe, Motor und Einspritzpumpe offen gelegt wurden, gehören inzwischen zum Inventar des Museums. Dazu zählen auch ein Standkompressor aus dem Jahr 1891 und die dazugehörige Transmissionsanlage, Bodenbearbeitungsgeräte, eine Dreschmaschine, eine Bauernstube und sogar ein Fronleichnamsaltar.
Alte, wertvolle Gegenstände
Auch bäuerliches Handwerk, Schuster, Wagenschmied, Seiler und Imker sind zu sehen. Vor dem Museum sticht eine alte Straßenwalze von 1949 den Besuchern ins Auge. Alle Museumsgegenstände hat Stark selbst erworben und die Ausstellungshalle ohne finanzielle Hilfe aus eigenem Interesse gebaut. Damit sich auch viele Menschen an den alten Unikaten erfreuen können, hat das private Land- und Technikmuseum von April bis Oktober jeden ersten und dritten Sonntagnachmittag im Monat von 13 bis 16.30 Uhr geöffnet.
Angefangen mit der Sammelleidenschaft hat es mit einem Dieselross. So hieß der heutige Oldtimer der Marke Fendt, den Stark in seinem ersten Lehrjahr als Landmaschinenmechaniker zu reparieren hatte. Dieser Schlepper habe es ihm einfach angetan, sagt er. So kaufte er das Dieselross, zerlegte es in sämtliche Einzelteile und brachte es wieder in einen Topzustand. "Alle meine Traktoren und auch alle andere Maschinen sind voll funktionstüchtig und das wird am Museumsfest wieder bewiesen", erklärt Stark stolz.
Auch Bandsägen, Motorsägen, Holzsägegatter und moderne Forsttechnik mit vollautomatischen Spaltautomaten sollen im Rahmen des Fests auf dem Freigelände gezeigt werden. Eine weitere Attraktion ist die Puppen- und Spielzeugausstellung von Theresia Nagler in der Werkstatthalle des Museums.
Ein reichhaltiger Mittagstisch, Kaffee und Kuchen sowie ein deftiges Vesper werden angeboten. Für die musikalische Unterhaltung sorgen ab 11.30 Uhr die Alphornbläser aus Jagstzell. Im Anschluss daran spielt die Jugendkapelle des Musikvereins Unterschneidheim.
Am Nachmittag gibt es weitere Vorführungen, und um 15 Uhr lassen die Nordhäuser Goißlschnalzer ihre Peitschen knallen. Die Jüngsten können Ponyreiten und sich in einer Malecke vergnügen.
(Erschienen: 25.05.2005 00:16)
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