Mr. Joy vermittelt Glauben spielerisch
Entfesslungskünstler, Zauberer, Jongleur und Artist - all das ist Karsten Strohhäcker alias Mr. Joy. Und er setzt noch einen drauf: Bei seinen Auftritten will er den christlichen Glauben vermitteln. Wie das alles zusammenpasst, konnten Zuschauer im Rahmen des Ökumenischen Gemeindetags am Samstag in Markdorf erfahren.
Im gut gefüllten Haus im Weinberg staunen die Zuschauer nicht schlecht über das Können des Künstlers. Mr. Joy lässt Bälle in einem massiven Spiegel verschwinden und schafft es, sich gleichzeitig von Zwangsjacke, Kette und zugeschnürtem Sack zu befreien. Er lässt nacheinander sieben Rasierklingen im Mund verschwinden, nachdem er ihre Schärfe geprüft hat - und zieht sie aufgefädelt an einem Faden, den er ebenfalls geschluckt hat, wieder heraus.
Während er die Geschichte vom Leben Jesu und vom christlichen Glauben erzählt, stellt er diese jonglierend dar. "Den Glauben darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen", sagt er und lässt dabei einmal einen der Bälle auf der Schulter aufspringen.
Und glaubt man erst einmal, man habe einen Trick verstanden, dann liegt man hier sicher falsch: Der "Kindertrick", wie Mr. Joy ihn nennt, scheint simpel. Bunte Tücher kommen in eine Waschpulverschachtel, sie wird umgedreht, und plötzlich erscheinen blitzsaubere weiße Tücher. Jeder rechnet mit einem doppelten Boden - doch weit gefehlt: Mr. Joy lässt lachend sein staunendes Publikum durch die geöffnete Schachtel hindurchschauen.
"Wenn etwas passiert, das man nicht erwartet - dann ist es faszinierend", sagt Strohhäcker. Er habe schon als Kind einen Zauberkasten gehabt und sich in der Schule jonglierend mit Freunden gemessen, berichtet er. Seit über zehn Jahren steht der Student auf der Bühne und ist längst über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt.
Mr. Joy unterhält die Familien
Langweilig werden ihm seine wochenendlichen Auftritte trotzdem nicht. "Ich mache mein Programm spontan und passe es an die Bühnengröße und ans Publikum an", erklärt er. Während er in Markdorf Unterhaltung für Familien macht, lässt er auf den großen Bühnen schon mal eine Assistentin verschwinden.
"Wir wollten einen Künstler, der das Thema unseres Gemeindetags ,Geschichten von Jesus' nicht nur erzählt, sondern erleben lässt", sagt Pfarrerin Iris Roland. Die Wahl sei dann sofort auf Mr. Joy gefallen, den sie vor einigen Jahren schon einmal bei einem Auftritt gesehen habe.
(Erschienen: 26.06.2007 00:07)
Entfesslungskünstler, Zauberer, Jongleur und Artist - all das ist Karsten Strohhäcker alias Mr. Joy. Und er setzt noch einen drauf: Bei seinen Auftritten will er den christlichen Glauben vermitteln. Wie das alles zusammenpasst, konnten Zuschauer im Rahmen des Ökumenischen Gemeindetags am Samstag in Markdorf erfahren.
Im gut gefüllten Haus im Weinberg staunen die Zuschauer nicht schlecht über das Können des Künstlers. Mr. Joy lässt Bälle in einem massiven Spiegel verschwinden und schafft es, sich gleichzeitig von Zwangsjacke, Kette und zugeschnürtem Sack zu befreien. Er lässt nacheinander sieben Rasierklingen im Mund verschwinden, nachdem er ihre Schärfe geprüft hat - und zieht sie aufgefädelt an einem Faden, den er ebenfalls geschluckt hat, wieder heraus.
Während er die Geschichte vom Leben Jesu und vom christlichen Glauben erzählt, stellt er diese jonglierend dar. "Den Glauben darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen", sagt er und lässt dabei einmal einen der Bälle auf der Schulter aufspringen.
Und glaubt man erst einmal, man habe einen Trick verstanden, dann liegt man hier sicher falsch: Der "Kindertrick", wie Mr. Joy ihn nennt, scheint simpel. Bunte Tücher kommen in eine Waschpulverschachtel, sie wird umgedreht, und plötzlich erscheinen blitzsaubere weiße Tücher. Jeder rechnet mit einem doppelten Boden - doch weit gefehlt: Mr. Joy lässt lachend sein staunendes Publikum durch die geöffnete Schachtel hindurchschauen.
"Wenn etwas passiert, das man nicht erwartet - dann ist es faszinierend", sagt Strohhäcker. Er habe schon als Kind einen Zauberkasten gehabt und sich in der Schule jonglierend mit Freunden gemessen, berichtet er. Seit über zehn Jahren steht der Student auf der Bühne und ist längst über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt.
Mr. Joy unterhält die Familien
Langweilig werden ihm seine wochenendlichen Auftritte trotzdem nicht. "Ich mache mein Programm spontan und passe es an die Bühnengröße und ans Publikum an", erklärt er. Während er in Markdorf Unterhaltung für Familien macht, lässt er auf den großen Bühnen schon mal eine Assistentin verschwinden.
"Wir wollten einen Künstler, der das Thema unseres Gemeindetags ,Geschichten von Jesus' nicht nur erzählt, sondern erleben lässt", sagt Pfarrerin Iris Roland. Die Wahl sei dann sofort auf Mr. Joy gefallen, den sie vor einigen Jahren schon einmal bei einem Auftritt gesehen habe.
(Erschienen: 26.06.2007 00:07)
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