Mädchen blicken in der Praxis hinter die Kulissen
Zum Projekt gehörten die Stationen Catering, Finanzplanung, Schreinerei, Nähstüble, Technik und Presse, bei denen es realitätsnah einen vielfältigen Einblick in die Berufsfelder gab. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Bundesinstitut für Berufsbildung, von den Europäischen Sozialfonds und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Wie eine Zeitung entsteht, ist nicht unbedingt jedem Jugendlichen bewusst. In der Abteilung "Presse" blickten die Schülerinnen hinter die Kulissen der Schwäbischen Zeitung in Friedrichshafen und erlebten mit, wie eine Tageszeitung zustande kommt. Dabei bekamen sie Fachbegriffe ausführlich erklärt: "Jetzt weiß ich endlich, dass mit BU die Bildunterschrift gemeint ist", berichtete Gianna Waldvogel. Dazu erhielten die Schülerinnen gruppenweise Themen, zu denen sie Umfragen in der Stadt machten. Die gesammelten Informationen wurden zu einem Artikel verfasst, der am folgenden Tag veröffentlicht wurde.
Der praxisorientierte Ansatz wurde vor allem in der Gruppe "Schreinerei" umgesetzt. Die Schülerinnen hatten sich einen Verkaufsstand gewünscht. In der Schreinerei Rauch bauten die Mädchen den Stand für schulische Zwecke. Dabei lernten sie den Umgang mit fachtechnischen Geräten wie Bohr- und Schleifmaschinen kennen, außerdem die Berufe, die sich mit Möbelbau beschäftigen. Ein besonderes Bonbon war, dass die Schreinerei Rauch alles kostenfrei zur Verfügung stellte.
Dass das nicht selbstverständlich ist, wissen die Mädchen aus ihren Taschengeldplanern. Sie wurden ihnen an der Station "Finanzplanung" gezeigt. Der Umgang mit Geld war ein wichtiger Punkt. Die Mädchen lernten, wie die Rente gesichert werden kann und setzten sich mit der Sinnhaftigkeit der Einnahmen und Ausgaben auseinander. Die Tipps, das Taschengeld aufzubessern und Geld einzusparen, konnten auch mit nach Hause genommen werden. Daneben machten sich die Schülerinnen Gedanken, welche Gefühle sie beim Kaufen empfinden. Sie bekamen Fallen gezeigt, die der Umgang mit Geld mit sich bringt.
Die Berufe im Gastronomiebereich standen in der Station "Catering" auf dem Plan. Dabei stellten die Mädchen Backwaren, Marmelade und Obstplatten her. Schließlich wurden gegen Mittag Lunchpakete für die anderen Gruppen vorbereitet. Nadia Pfitzner meinte: "Es hat Spaß gemacht, im Team zu kochen."
Der Umgang mit Metall stand in der Wissenswerkstatt e.V. an. So bauten die Mädchen einen Würfel aus Aluminium, den sie selbst gestalteten. Auch den Umgang mit Bohrmaschinen und anderen technischen Geräten haben sie kennengelernt: "Der Würfel ist einfach ein schönes Andenken an diese Woche", versicherte Vanessa Mayer aus der 9a.
Geld für 2010 verdient
Im Nähstüble im bfz stellten die Schülerinnen aus Filz oder verschiedenen Stoffen Taschen und Tischdecken her. Dafür war ein kleines Nähatelier vorhanden. Den Mädchen hat das Projekt viel Spaß bereitet, wie Anna-Lena Baumann aus der 9. Klasse bestätigte. Schließlich wurde die hergestellte Ware am Präsentationstag am Freitag in der Schule verkauft. Das gewonnene Geld fließt ins Projekt zurück, fürs kommende Jahr. Die ganze Vorbereitung unterlag einem Vorbereitungsteam, bestehend aus Mitarbeitern des bfz und vier Schülerinnen der Arbeitsgruppe "Nachwuchsmanagerinnen".
(Erschienen: 11.07.2009 00:07)
Zum Projekt gehörten die Stationen Catering, Finanzplanung, Schreinerei, Nähstüble, Technik und Presse, bei denen es realitätsnah einen vielfältigen Einblick in die Berufsfelder gab. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Bundesinstitut für Berufsbildung, von den Europäischen Sozialfonds und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Wie eine Zeitung entsteht, ist nicht unbedingt jedem Jugendlichen bewusst. In der Abteilung "Presse" blickten die Schülerinnen hinter die Kulissen der Schwäbischen Zeitung in Friedrichshafen und erlebten mit, wie eine Tageszeitung zustande kommt. Dabei bekamen sie Fachbegriffe ausführlich erklärt: "Jetzt weiß ich endlich, dass mit BU die Bildunterschrift gemeint ist", berichtete Gianna Waldvogel. Dazu erhielten die Schülerinnen gruppenweise Themen, zu denen sie Umfragen in der Stadt machten. Die gesammelten Informationen wurden zu einem Artikel verfasst, der am folgenden Tag veröffentlicht wurde.
Der praxisorientierte Ansatz wurde vor allem in der Gruppe "Schreinerei" umgesetzt. Die Schülerinnen hatten sich einen Verkaufsstand gewünscht. In der Schreinerei Rauch bauten die Mädchen den Stand für schulische Zwecke. Dabei lernten sie den Umgang mit fachtechnischen Geräten wie Bohr- und Schleifmaschinen kennen, außerdem die Berufe, die sich mit Möbelbau beschäftigen. Ein besonderes Bonbon war, dass die Schreinerei Rauch alles kostenfrei zur Verfügung stellte.
Dass das nicht selbstverständlich ist, wissen die Mädchen aus ihren Taschengeldplanern. Sie wurden ihnen an der Station "Finanzplanung" gezeigt. Der Umgang mit Geld war ein wichtiger Punkt. Die Mädchen lernten, wie die Rente gesichert werden kann und setzten sich mit der Sinnhaftigkeit der Einnahmen und Ausgaben auseinander. Die Tipps, das Taschengeld aufzubessern und Geld einzusparen, konnten auch mit nach Hause genommen werden. Daneben machten sich die Schülerinnen Gedanken, welche Gefühle sie beim Kaufen empfinden. Sie bekamen Fallen gezeigt, die der Umgang mit Geld mit sich bringt.
Die Berufe im Gastronomiebereich standen in der Station "Catering" auf dem Plan. Dabei stellten die Mädchen Backwaren, Marmelade und Obstplatten her. Schließlich wurden gegen Mittag Lunchpakete für die anderen Gruppen vorbereitet. Nadia Pfitzner meinte: "Es hat Spaß gemacht, im Team zu kochen."
Der Umgang mit Metall stand in der Wissenswerkstatt e.V. an. So bauten die Mädchen einen Würfel aus Aluminium, den sie selbst gestalteten. Auch den Umgang mit Bohrmaschinen und anderen technischen Geräten haben sie kennengelernt: "Der Würfel ist einfach ein schönes Andenken an diese Woche", versicherte Vanessa Mayer aus der 9a.
Geld für 2010 verdient
Im Nähstüble im bfz stellten die Schülerinnen aus Filz oder verschiedenen Stoffen Taschen und Tischdecken her. Dafür war ein kleines Nähatelier vorhanden. Den Mädchen hat das Projekt viel Spaß bereitet, wie Anna-Lena Baumann aus der 9. Klasse bestätigte. Schließlich wurde die hergestellte Ware am Präsentationstag am Freitag in der Schule verkauft. Das gewonnene Geld fließt ins Projekt zurück, fürs kommende Jahr. Die ganze Vorbereitung unterlag einem Vorbereitungsteam, bestehend aus Mitarbeitern des bfz und vier Schülerinnen der Arbeitsgruppe "Nachwuchsmanagerinnen".
(Erschienen: 11.07.2009 00:07)
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