"Lehrer übernehmen Erziehungsarbeit"
Was macht einen guten Klassenlehrer an der Hauptschule aus?
Ein guter Klassenlehrer muss-verlässliche Bezugsperson für die Schüler sein, um in einem positiven Klassenklima guten Unterricht zu ermöglichen.-Auch ein guter Draht zu den Eltern ist wichtig, damit man gemeinsam ein bestimmtes Bildungs- und Erziehungsziel auch erreicht. Ein guter Lehrer ist heute mehr Pädagoge als Lehrer. Die Schule übernimmt in Zeiten, in denen oft beide Elternteile berufstätig sind, mehr erzieherische Aufgaben.
Gibt es für die Hauptschule genügend Nachwuchs?
Mit Ausnahmen im naturwissenschaftlichen Bereich-decken sich immer noch Angebot und Nachfrage. Das liegt auch daran, dass die Schülerzahlen zurückgehen und freiwerdende Lehrerstellen nicht sofort wieder besetzt werden.
Der Lehrernachwuchs ist eher weiblich. Ist das ein Problem?
Gerade im Grund- und Hauptschulbereich gibt es mehr Lehrerinnen als Lehrer. Es wäre aber wünschenswert, dass es mehr Lehrer gibt - für die Kinder. Man muss sich das mal vorstellen: Im Kindergarten haben es die Kinder mit Kindergärtnerinnen zu tun, in der Grundschule sind es auch meist Frauen. Deshalb wäre es wichtig, dass die Kinder zumindest in den weiterführenden Schulen eine männliche Bezugsperson haben.
Haben sich die Kinder in den vergangenen Jahren verändert?
Der Wandel in der Gesellschaft wirkt sich auch auf die Schule aus. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten und spielen sehr viel mit dem Computer. Das macht sich einerseits beim Verhalten bemerkbar, andererseits aber auch bei den Erwartungen und Ansprüchen an den Unterricht. (tk)
(Erschienen: 04.10.2008 00:05)
Was macht einen guten Klassenlehrer an der Hauptschule aus?
Ein guter Klassenlehrer muss-verlässliche Bezugsperson für die Schüler sein, um in einem positiven Klassenklima guten Unterricht zu ermöglichen.-Auch ein guter Draht zu den Eltern ist wichtig, damit man gemeinsam ein bestimmtes Bildungs- und Erziehungsziel auch erreicht. Ein guter Lehrer ist heute mehr Pädagoge als Lehrer. Die Schule übernimmt in Zeiten, in denen oft beide Elternteile berufstätig sind, mehr erzieherische Aufgaben.
Gibt es für die Hauptschule genügend Nachwuchs?
Mit Ausnahmen im naturwissenschaftlichen Bereich-decken sich immer noch Angebot und Nachfrage. Das liegt auch daran, dass die Schülerzahlen zurückgehen und freiwerdende Lehrerstellen nicht sofort wieder besetzt werden.
Der Lehrernachwuchs ist eher weiblich. Ist das ein Problem?
Gerade im Grund- und Hauptschulbereich gibt es mehr Lehrerinnen als Lehrer. Es wäre aber wünschenswert, dass es mehr Lehrer gibt - für die Kinder. Man muss sich das mal vorstellen: Im Kindergarten haben es die Kinder mit Kindergärtnerinnen zu tun, in der Grundschule sind es auch meist Frauen. Deshalb wäre es wichtig, dass die Kinder zumindest in den weiterführenden Schulen eine männliche Bezugsperson haben.
Haben sich die Kinder in den vergangenen Jahren verändert?
Der Wandel in der Gesellschaft wirkt sich auch auf die Schule aus. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten und spielen sehr viel mit dem Computer. Das macht sich einerseits beim Verhalten bemerkbar, andererseits aber auch bei den Erwartungen und Ansprüchen an den Unterricht. (tk)
(Erschienen: 04.10.2008 00:05)





























































