Lachen ist beim Bandscheibenball die beste Medizin
Das Rezept für einen guten Fasnetsball
liest sich einfach: Man nehme Künstler aus Nah und Fern, stimmungsvolle Gäste und ein volles Haus. Alle Zutaten haben beim 23. Bandscheibenball am Freitagabend in Bad Buchau gestimmt, entsprechend lecker ist der Kuchen sprich der Ball, ausgefallen.
Schon der Auftakt mit dem Spielmannszug Blaubeuren in schmucken Landsknechtuniformen, stimmte die Ballbesucher richtig auf einen schönen Abend ein. Multitalent Robby Dyx führte nicht nur den ganzen Abend durch das Programm, sondern war auch selbst Programm. In einer umwerfenden Bauchrednerschau debattierte er mit seinem frechen und vorlauten Truthahn über dies und das. Auch die Geschäftsleitung der Federseeklinik wurde dabei ganz schön aufs Korn genommen. Und damit es nicht zu peinlich wurde, sah sich Robby hin und wieder gezwungen, seinem "Gesprächspartner" den Schnabel zuzuhalten. Kurzweil und Muskelkater in
den Lachmuskeln versprach dann auch der Kurzlehrgang im Bauchreden mit zwei Besuchern aus dem Saal. Einfach toll, was die drei dann mit nur einer Stimme zum Besten gaben.
Hervorragende Komik
Die immer gern gesehenen Funkenmariechen der Zußdorfer Tanzgarde waren eine farbenprächtige Augenweide, bevor der "Starlight-Express" der Moorochsen Jungnarren auf vielen Rädern lautstark in den Saal düste. Eine überzeugend einstudierte Vorführung, die den Teilnehmer sichtbar Freude machte.
Hervorragende Komik und Klamauk waren zu erwarten, als die beiden Lästermäuler Anna (Manu Bollinger) und Rosa (Klara Burger) eintrafen. Auf urschwäbisch unterhielten sich die nicht mehr ganz taufrischen "älteren" Damen über den Kuraufenthalt von Rosa in Cuxhaven. Rosa war doch tatsächlich der Meinung, dass Cuxhaven irgendwo im Ausland sein müsse. Gefragt wie sie darauf komme, kam eine "logische" Antwort: "Koi Mensch hot mi do verstanda" Einig waren sich die beiden aber, dass sie zwei schöne Frauen seien. Wenigstens von den Füßen bis zum Hals, aber dann kommt ja leider der Kopf, der alles wieder versaut.
Die Stimmung im Saal stieg schlagartig mit dem "Fliegerlied"-der Moorochsen-Jungnarren. Vor allem als der ganze Saal - unterstützt von Robby, Rosa und Anna - mitsingen durfte. Vergessen waren, wenigstens kurzzeitig, Gelenkbeschwerden und sonstige Zipperlein der ausnahmslos mitmachenden Ballgäste.
In die Karibik entführte die schon fast hauseigene "Caribbean Steelband Kolibris" unter der Leitung von Michael Wissusek und ihrem unverkennbaren Karibiksound .Früher gespielt auf den Böden alter Ölfässer, steckt heute schon etwas mehr Hightech dahinter, aber der Ohrwurmsound kam bei Alt und Jung gleichermaßen an. Beifall und Zugabeverlangen sprachen für sich.
Das Duo "Trolly"s" mit Magie und Charly Braig sorgte dafür, dass ab und zu das Tanzbein geschwungen werden konnte, bevor mit der herrlichen Einstudierung einer ABBA-Parodie sich die Wogen der Stimmung im Saal endgültig überschlugen. Das Spektakel war umwerfend einstudiert, und die Schau fast schon professionell auf die Bühne gebracht.
Mit dem diesjährigen Stargast, Astrid Harzbecker, bewiesen die Macher viel Fingerspitzengefühl. Mit der "Stimme der Liebe", brachte die Sängerin die Herzen zum schmelzen, während sie einige Songs aus ihrer neuen Produktion zum Besten gab. Ob "La Bambola" oder bei der Zugabe "Sierra Madre" man sah und hörte sofort die professionelle Routine in der 30 minütigen Schau.
Den Programmschluss übernahmen mit Tanz und Akrobatik die Mädels des TSV-Sigmaringendorf - Akrobatik vollendet choreographiert von Sonja Seifert. Ein Programmpunkt wohl bewusst ans Ende gesetzt, weil eine Steigerung nur schwer Es war Spitze!
Nach einem farbenprächtigen Finale aller Teilnehmer-auf der Bühne fiel der Vorhang und gab die Tanzfläche endgültig frei.
(Erschienen: 16.02.2009 00:06)
Das Rezept für einen guten Fasnetsball
liest sich einfach: Man nehme Künstler aus Nah und Fern, stimmungsvolle Gäste und ein volles Haus. Alle Zutaten haben beim 23. Bandscheibenball am Freitagabend in Bad Buchau gestimmt, entsprechend lecker ist der Kuchen sprich der Ball, ausgefallen.
Schon der Auftakt mit dem Spielmannszug Blaubeuren in schmucken Landsknechtuniformen, stimmte die Ballbesucher richtig auf einen schönen Abend ein. Multitalent Robby Dyx führte nicht nur den ganzen Abend durch das Programm, sondern war auch selbst Programm. In einer umwerfenden Bauchrednerschau debattierte er mit seinem frechen und vorlauten Truthahn über dies und das. Auch die Geschäftsleitung der Federseeklinik wurde dabei ganz schön aufs Korn genommen. Und damit es nicht zu peinlich wurde, sah sich Robby hin und wieder gezwungen, seinem "Gesprächspartner" den Schnabel zuzuhalten. Kurzweil und Muskelkater in
den Lachmuskeln versprach dann auch der Kurzlehrgang im Bauchreden mit zwei Besuchern aus dem Saal. Einfach toll, was die drei dann mit nur einer Stimme zum Besten gaben.
Hervorragende Komik
Die immer gern gesehenen Funkenmariechen der Zußdorfer Tanzgarde waren eine farbenprächtige Augenweide, bevor der "Starlight-Express" der Moorochsen Jungnarren auf vielen Rädern lautstark in den Saal düste. Eine überzeugend einstudierte Vorführung, die den Teilnehmer sichtbar Freude machte.
Hervorragende Komik und Klamauk waren zu erwarten, als die beiden Lästermäuler Anna (Manu Bollinger) und Rosa (Klara Burger) eintrafen. Auf urschwäbisch unterhielten sich die nicht mehr ganz taufrischen "älteren" Damen über den Kuraufenthalt von Rosa in Cuxhaven. Rosa war doch tatsächlich der Meinung, dass Cuxhaven irgendwo im Ausland sein müsse. Gefragt wie sie darauf komme, kam eine "logische" Antwort: "Koi Mensch hot mi do verstanda" Einig waren sich die beiden aber, dass sie zwei schöne Frauen seien. Wenigstens von den Füßen bis zum Hals, aber dann kommt ja leider der Kopf, der alles wieder versaut.
Die Stimmung im Saal stieg schlagartig mit dem "Fliegerlied"-der Moorochsen-Jungnarren. Vor allem als der ganze Saal - unterstützt von Robby, Rosa und Anna - mitsingen durfte. Vergessen waren, wenigstens kurzzeitig, Gelenkbeschwerden und sonstige Zipperlein der ausnahmslos mitmachenden Ballgäste.
In die Karibik entführte die schon fast hauseigene "Caribbean Steelband Kolibris" unter der Leitung von Michael Wissusek und ihrem unverkennbaren Karibiksound .Früher gespielt auf den Böden alter Ölfässer, steckt heute schon etwas mehr Hightech dahinter, aber der Ohrwurmsound kam bei Alt und Jung gleichermaßen an. Beifall und Zugabeverlangen sprachen für sich.
Das Duo "Trolly"s" mit Magie und Charly Braig sorgte dafür, dass ab und zu das Tanzbein geschwungen werden konnte, bevor mit der herrlichen Einstudierung einer ABBA-Parodie sich die Wogen der Stimmung im Saal endgültig überschlugen. Das Spektakel war umwerfend einstudiert, und die Schau fast schon professionell auf die Bühne gebracht.
Mit dem diesjährigen Stargast, Astrid Harzbecker, bewiesen die Macher viel Fingerspitzengefühl. Mit der "Stimme der Liebe", brachte die Sängerin die Herzen zum schmelzen, während sie einige Songs aus ihrer neuen Produktion zum Besten gab. Ob "La Bambola" oder bei der Zugabe "Sierra Madre" man sah und hörte sofort die professionelle Routine in der 30 minütigen Schau.
Den Programmschluss übernahmen mit Tanz und Akrobatik die Mädels des TSV-Sigmaringendorf - Akrobatik vollendet choreographiert von Sonja Seifert. Ein Programmpunkt wohl bewusst ans Ende gesetzt, weil eine Steigerung nur schwer Es war Spitze!
Nach einem farbenprächtigen Finale aller Teilnehmer-auf der Bühne fiel der Vorhang und gab die Tanzfläche endgültig frei.
(Erschienen: 16.02.2009 00:06)
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