LSC-Crew ist erfolgreich am Gardasee
Alle konnten mit voller Motivation der darauf folgenden startenden "Centomiglia" entgegenblicken. Mehrere Trainingsfahrten in der laufenden Woche brachten noch besseres Bootshandling und insbesondere auch bessere Manöverabläufe bei mehr Wind, denn diese Boote erreichen Spitzengeschwindigkeiten bis 20 Knoten und aufgrund der großen Segelflächen sind die entsprechenden Manöver sehr schwierig. Zum Start der "Centomiglia" kam dann der ersehnte Nordwind, bei dem sich die Normalbedingungen des Gardasees wieder einstellten (vormittags Nordwind, nachmittags Südwind).
Im Verlauf der Regatta zeigte sich, dass die Trainingseinheiten erfolgreich waren, denn an der ersten Wendemarke in Torbole konnte die Lin-dauer Crew als zweites Boot runden. Im Verlaufe des langen Weges nach Süden gab es zwischendurch recht böigen Südwind und bei einem der notwendigen Segelmanöver ging ein Trapezmann über Bord, der jedoch kurzfristig geborgen werden konnte. Somit mussten keine allzu großen Streckenverluste gebucht werden. Im unteren Seeteil bis zur südlichen Wendemarke in Desenzano stellten sich aufgrund umlaufender Gewitterstimmung nur schwache drehende Winde ein, so dass auf dem Heimweg taktisch klug und mit großer Übersicht gesegelt werden musste. Mit einem 5. Gesamtrang im Ziel konnten sich die Lin-dauer Segler freuen, denn das Boot war erstmals am Gardasee und die Neigekieltechnik wie auch die Kombination mit Wasserballast und Trapezen zu segeln, ist auch am Gardasee eine Neuheit.
Immerhin waren nicht nur Weltmeister, sondern auch olympische Medaillengewinner aus verschiedenen Ländern am Start, die es zu schlagen galt und die im engen Zweikampf in der Spitzengruppe vieles abverlangten. Die junge Mannschaft um Werni Hemmeter konnte unfallfrei und gesund mit schönem seglerischen Erfolg den Heimweg an den Bodensee antreten mit dem Ziel, im kommenden Jahr vielleicht noch ein oder zwei Plätze besser abzuschneiden.
(Erschienen: 18.09.2008 01:00)
Alle konnten mit voller Motivation der darauf folgenden startenden "Centomiglia" entgegenblicken. Mehrere Trainingsfahrten in der laufenden Woche brachten noch besseres Bootshandling und insbesondere auch bessere Manöverabläufe bei mehr Wind, denn diese Boote erreichen Spitzengeschwindigkeiten bis 20 Knoten und aufgrund der großen Segelflächen sind die entsprechenden Manöver sehr schwierig. Zum Start der "Centomiglia" kam dann der ersehnte Nordwind, bei dem sich die Normalbedingungen des Gardasees wieder einstellten (vormittags Nordwind, nachmittags Südwind).
Im Verlauf der Regatta zeigte sich, dass die Trainingseinheiten erfolgreich waren, denn an der ersten Wendemarke in Torbole konnte die Lin-dauer Crew als zweites Boot runden. Im Verlaufe des langen Weges nach Süden gab es zwischendurch recht böigen Südwind und bei einem der notwendigen Segelmanöver ging ein Trapezmann über Bord, der jedoch kurzfristig geborgen werden konnte. Somit mussten keine allzu großen Streckenverluste gebucht werden. Im unteren Seeteil bis zur südlichen Wendemarke in Desenzano stellten sich aufgrund umlaufender Gewitterstimmung nur schwache drehende Winde ein, so dass auf dem Heimweg taktisch klug und mit großer Übersicht gesegelt werden musste. Mit einem 5. Gesamtrang im Ziel konnten sich die Lin-dauer Segler freuen, denn das Boot war erstmals am Gardasee und die Neigekieltechnik wie auch die Kombination mit Wasserballast und Trapezen zu segeln, ist auch am Gardasee eine Neuheit.
Immerhin waren nicht nur Weltmeister, sondern auch olympische Medaillengewinner aus verschiedenen Ländern am Start, die es zu schlagen galt und die im engen Zweikampf in der Spitzengruppe vieles abverlangten. Die junge Mannschaft um Werni Hemmeter konnte unfallfrei und gesund mit schönem seglerischen Erfolg den Heimweg an den Bodensee antreten mit dem Ziel, im kommenden Jahr vielleicht noch ein oder zwei Plätze besser abzuschneiden.
(Erschienen: 18.09.2008 01:00)
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