Jugendliche hoffen weiter auf eigenen Platz
Dass Sport für Jugendliche kein Thema ist, darüber kann man streiten. Anders jedoch sehen das die jugendlichen Dirt-Biker Christoph Reichard aus Vogt sowie Kilian Roth und Nikolai Rößler aus Kißlegg. „Für mich ist Sport wichtiger, als zuhause vor dem PC zu sitzen“, betont Christoph Reichard. Die im Jahre 1975 bekannt gewordene Trendsportart aus den USA hat sie sichtlich in ihren Bann gezogen. Was vor rund eineinhalb Jahren für die Jugendlichen ganz unspektakulär begonnen hat, entwickelte sich zum „festen Bestandteil“ im Leben der jungen Biker.
Für viele Menschen noch recht neu und unerkundet, erweist sich die Trendsportart unter den jungen Realschülern fast schon als Alltäglichkeit. So ist Dirt-Biking eine Verbindung zwischen dem bekannten Mountainbike und dem BMX-Rad. Mit einem stabileren Rahmen hingegen zum BMX-Rad, ist das Mountainbike speziell für die hohen Luftsprünge geeignet. Gesprungen wird im Allgemeinen über Dreckhügel, was der Name „Dirt“ in sich bezeichnet, versehen mit einem Radius, welcher die Bikes in die Lüfte bewegt.
Hartnäckig und voller Leidenschaft gehen die jungen Sportler ihrem Hobby in einer Gruppe von bis zu elf Jugendlichen fast täglich nach. Schlechtwetterverhältnisse gibt es für sie nicht. „Wenn es regnet, gehen wir mit unseren Bikes nach Wangen in die Skatefactory oder unter die Autobahnbrücke“, erzählt Christoph Reichard der SZ. Adrenalin und die immerzu selbst neu erlernten Tricks, lassen die Leidenschaft der Jugendlichen am Sport tagtäglich aufleben. „Man kann Dirt-Biking schon als Lebensgefühl und Teil unseres Lebens bezeichnen“, bekräftigt Reichard. Eine Portion Mut gehört dennoch dazu. Schurfwunden, Daumenbrüche und kaputte Bikes gehören zu den weniger erlebnisreichen Erfahrungen der Jugendlichen. Und in einem Punkt sind sie sich einig: „Wenn man es sich nicht zutraut, sollte man es lassen“.
Unterschriftenaktion war positiv Auf der Suche nach einem eigenen Platz, wandten sich die Jugendlichen Ende des vergangenen Jahres an die „Schwäbische Zeitung“, in der Hoffnung, jemand könne den Sportlern einen geeigneten Platz zum Dirt-Biken zur Verfügung stellen. Immer noch auf der Suche und voller Engagement starteten die jungen Biker eine Unterschriftenaktion in Kißlegg, die durchweg positiv verlief. „Alle waren einverstanden, nur einer nicht“, verriet Nikolai Rößler. Zum Scheitern kam es allemal, da ein Platz oberhalb der Hauptschule aus Sicht des Kißlegger Bürgermeisters zu gefährlich sei und erst eine TÜV-Abnahme erfolgen müsse. Auch anderweitig lassen es die Platzverhältnisse in Kißlegg nicht zu. „Im Moment gibt es leider keine Brachflächen, die man zur Verfügung stellen könnte“, bedauert Kißleggs Bürgermeister Dieter Krattenmacher. „Wir haben eine zeitlang überlegt, den Platz in die Galgenbühl Gruppe zu legen, vom Bauhof wurde dort jedoch ein Materiallager untergebracht. Dennoch: „Wir von der Gemeinde sind weiterhin auf der Suche“, sagte Krattenmacher.
(Erschienen: 29.01.2008 08:00)
Dass Sport für Jugendliche kein Thema ist, darüber kann man streiten. Anders jedoch sehen das die jugendlichen Dirt-Biker Christoph Reichard aus Vogt sowie Kilian Roth und Nikolai Rößler aus Kißlegg. „Für mich ist Sport wichtiger, als zuhause vor dem PC zu sitzen“, betont Christoph Reichard. Die im Jahre 1975 bekannt gewordene Trendsportart aus den USA hat sie sichtlich in ihren Bann gezogen. Was vor rund eineinhalb Jahren für die Jugendlichen ganz unspektakulär begonnen hat, entwickelte sich zum „festen Bestandteil“ im Leben der jungen Biker.
Für viele Menschen noch recht neu und unerkundet, erweist sich die Trendsportart unter den jungen Realschülern fast schon als Alltäglichkeit. So ist Dirt-Biking eine Verbindung zwischen dem bekannten Mountainbike und dem BMX-Rad. Mit einem stabileren Rahmen hingegen zum BMX-Rad, ist das Mountainbike speziell für die hohen Luftsprünge geeignet. Gesprungen wird im Allgemeinen über Dreckhügel, was der Name „Dirt“ in sich bezeichnet, versehen mit einem Radius, welcher die Bikes in die Lüfte bewegt.
Hartnäckig und voller Leidenschaft gehen die jungen Sportler ihrem Hobby in einer Gruppe von bis zu elf Jugendlichen fast täglich nach. Schlechtwetterverhältnisse gibt es für sie nicht. „Wenn es regnet, gehen wir mit unseren Bikes nach Wangen in die Skatefactory oder unter die Autobahnbrücke“, erzählt Christoph Reichard der SZ. Adrenalin und die immerzu selbst neu erlernten Tricks, lassen die Leidenschaft der Jugendlichen am Sport tagtäglich aufleben. „Man kann Dirt-Biking schon als Lebensgefühl und Teil unseres Lebens bezeichnen“, bekräftigt Reichard. Eine Portion Mut gehört dennoch dazu. Schurfwunden, Daumenbrüche und kaputte Bikes gehören zu den weniger erlebnisreichen Erfahrungen der Jugendlichen. Und in einem Punkt sind sie sich einig: „Wenn man es sich nicht zutraut, sollte man es lassen“.
Unterschriftenaktion war positiv Auf der Suche nach einem eigenen Platz, wandten sich die Jugendlichen Ende des vergangenen Jahres an die „Schwäbische Zeitung“, in der Hoffnung, jemand könne den Sportlern einen geeigneten Platz zum Dirt-Biken zur Verfügung stellen. Immer noch auf der Suche und voller Engagement starteten die jungen Biker eine Unterschriftenaktion in Kißlegg, die durchweg positiv verlief. „Alle waren einverstanden, nur einer nicht“, verriet Nikolai Rößler. Zum Scheitern kam es allemal, da ein Platz oberhalb der Hauptschule aus Sicht des Kißlegger Bürgermeisters zu gefährlich sei und erst eine TÜV-Abnahme erfolgen müsse. Auch anderweitig lassen es die Platzverhältnisse in Kißlegg nicht zu. „Im Moment gibt es leider keine Brachflächen, die man zur Verfügung stellen könnte“, bedauert Kißleggs Bürgermeister Dieter Krattenmacher. „Wir haben eine zeitlang überlegt, den Platz in die Galgenbühl Gruppe zu legen, vom Bauhof wurde dort jedoch ein Materiallager untergebracht. Dennoch: „Wir von der Gemeinde sind weiterhin auf der Suche“, sagte Krattenmacher.
(Erschienen: 29.01.2008 08:00)





























































