Jasmin Schirmer ist deutsche Miss Bodensee
Samstagabend: Ein gut gefüllter Überlinger Kursaal, ein langer Laufsteg, links auf der Bühne eine Reihe Sektflaschen in Wartestellung, als "Bühnenbild" eine Endlosschleife eingeblendeter Werbeanzeigen der Veranstalter und Sponsoren: Eine Misswahl in der Provinz. In der Jury des Länderfinales Deutschland befinden unter dem Vorsitz von Schönheitschirurg Prof. Dr. Dr. Mang - Chef der Bodenseeklinik in Lindau - Renate Moser, Inhaberin der Friedrichshafener Fluglinie Intersky, sowie Vertreter aus den Medien, der Wirtschaft, der Kultur und des Show Business über die Nominierung der Kandidatinnen. Die Zusatztitel "Miss Fotogen" und "Miss ShowBizz" vergeben die anwesenden Fotografen sowie das Publikum - mit Berücksichtigung der Voting-Ergebnisse der Lokalpresse. Den "Miss Voting"-Titel erhält diejenige Kandidatin, die durch ihre Showeinlage überzeugt.
15 junge Damen, so Veranstalter Dieter Buchstab von der Agentur Newface gegenüber der Schwäbischen Zeitung, hätten vor dem Event kurzfristig abgesagt; einige mit der Begründung, dass durch das vorgezogene Pressevoting einer Zeitung eine faire Wahl nicht mehr garantiert würde. In einem Punkt hatten sie sicher recht: Allein von der Lautstärke der Beifallbekundungen waren die Anhänger der lokalen Favoritinnen nicht zu überhören.
Vor dem Startschuss der Präsentation bodenseeanischer Schönheiten wies Mang gegenüber der Schwäbischen Zeitung auf die drei wichtigsten Kriterien der Wahl hin: Ausstrahlung, Figur, Intelligenz. "Möglichst wenig Silikon - es soll natürlich sein", so der internationale Schönheitschirurg, der laut eigener Bekundung in die Entscheidung der Jury "objektive Maßstäbe" einbringt. Der Wahl in der Provinz gewinnt er positive Seiten ab: Heidi Klum, Gisela Bündchen oder Claudia Schiffer seien schließlich alle dort entdeckt worden.
Nachdem Moderatorin Karin Fiolka Bühne und Laufsteg für das Opening freigegeben hatte, hieß es für die 15 Kandidatinnen: Nerven behalten. Manchen gelang dies mit Bravour, einigen war die Nervosität ins Gesicht geschrieben, andere versuchten sie durch Exaltiertheit zu überspielen. Im Einzelinterview mussten die Teilnehmerinnen - von der Schülerin, über die Industriekauffrau bis zur Studentin - in wenigen Minuten ihre Person und Motivation überzeugend präsentieren. Das schlagende Voting-Argument "Ich bin ein Bodensee-Mädel" in Richtung Jury und Publikum bemühten dabei gleich zwei Kandidatinnen. Beim ersten Durchlauf auf dem Laufsteg waren professionelle, in der Bewegung harmonische Auftritte mit Sexappeal ebenso zu sehen, wie schlaksige Bewegungen mit unsicheren Stolperern bis hin zum energisch-zackigen Hüftschwung der späteren Siegerin des Wettbewerbs, Jasmin Schirmer. Die überraschend vielseitigen und individuellen Showeinlagen der Kandidatinnen reichten von Bauchtanz über eine Instrumentaleinlage mit Saxophon bis zur noch nicht ganz ausgereiften Gesangseinlage.
Vor dem letzten Wertungslauf unterhielt Matthias Ernst Holzmann, festangestellter Bass-Sänger an der Frankfurter Oper und Bayreuther Festspielen das Publikum mit vier Gesangstiteln. Dann fielen - bis auf den Bikini/Badeanzug - im abschließenden Durchgang die Hüllen. Die meisten Teilnehmerinnen überzeugten die Jury durch ihre wohl proportionierten Figuren, nur eine Kandidatin hatte eine leicht magersüchtige Tendenz.
Finale findet Ende Juni statt
Die 21-Jährige Valeria Bystritskaia aus Karlsruhe bezauberte in allen Disziplinen mit ihrer Anmut, Figur und ihrem Lächeln. Von den Fotografen erhielt sie deshalb bei der mit Spannung erwarteten Preisverkündigung den Titel "Miss Fotogen" zugesprochen. Die Jury zeichnete sie mit dem zweiten Platz der Miss Bodensee Deutschland aus. Die Gewinnerin des Tages hieß allerdings Jasmin Schirmer. Sie erhielt mit dem Titel "Miss ShowBizz" ebenfalls noch eine zweite Schärpe umgehängt. Der dritte Platz ging an Evelyn Beatrice Zettler aus Wangen im Allgäu, Jahrgang 1987. Eine Runde weiter sind ebenfalls Christina Belencaia aus Rastatt (1991), Yvonne Grosch aus Ravensburg (1989) sowie Elke Antonia Bergmann aus Eckental/Bayern (1981). Den Titel "Miss Voting" nahm Lisa Thalgott (1990) aus Mengen in Empfang.
Die Teilnehmerinnen mit dem Ticket zur Endausscheidung unter den Finallisten der Miss Bodensee International und zur Miss Intersky, können sich jetzt auf den 28. Juni freuen. Dann findet die endgültige Entscheidung zur Wahl der Miss Bodensee International 2008 in Vorarlbergs Landeshauptstadt Bregenz statt.
(Erschienen: 07.04.2008 00:00)
Samstagabend: Ein gut gefüllter Überlinger Kursaal, ein langer Laufsteg, links auf der Bühne eine Reihe Sektflaschen in Wartestellung, als "Bühnenbild" eine Endlosschleife eingeblendeter Werbeanzeigen der Veranstalter und Sponsoren: Eine Misswahl in der Provinz. In der Jury des Länderfinales Deutschland befinden unter dem Vorsitz von Schönheitschirurg Prof. Dr. Dr. Mang - Chef der Bodenseeklinik in Lindau - Renate Moser, Inhaberin der Friedrichshafener Fluglinie Intersky, sowie Vertreter aus den Medien, der Wirtschaft, der Kultur und des Show Business über die Nominierung der Kandidatinnen. Die Zusatztitel "Miss Fotogen" und "Miss ShowBizz" vergeben die anwesenden Fotografen sowie das Publikum - mit Berücksichtigung der Voting-Ergebnisse der Lokalpresse. Den "Miss Voting"-Titel erhält diejenige Kandidatin, die durch ihre Showeinlage überzeugt.
15 junge Damen, so Veranstalter Dieter Buchstab von der Agentur Newface gegenüber der Schwäbischen Zeitung, hätten vor dem Event kurzfristig abgesagt; einige mit der Begründung, dass durch das vorgezogene Pressevoting einer Zeitung eine faire Wahl nicht mehr garantiert würde. In einem Punkt hatten sie sicher recht: Allein von der Lautstärke der Beifallbekundungen waren die Anhänger der lokalen Favoritinnen nicht zu überhören.
Vor dem Startschuss der Präsentation bodenseeanischer Schönheiten wies Mang gegenüber der Schwäbischen Zeitung auf die drei wichtigsten Kriterien der Wahl hin: Ausstrahlung, Figur, Intelligenz. "Möglichst wenig Silikon - es soll natürlich sein", so der internationale Schönheitschirurg, der laut eigener Bekundung in die Entscheidung der Jury "objektive Maßstäbe" einbringt. Der Wahl in der Provinz gewinnt er positive Seiten ab: Heidi Klum, Gisela Bündchen oder Claudia Schiffer seien schließlich alle dort entdeckt worden.
Nachdem Moderatorin Karin Fiolka Bühne und Laufsteg für das Opening freigegeben hatte, hieß es für die 15 Kandidatinnen: Nerven behalten. Manchen gelang dies mit Bravour, einigen war die Nervosität ins Gesicht geschrieben, andere versuchten sie durch Exaltiertheit zu überspielen. Im Einzelinterview mussten die Teilnehmerinnen - von der Schülerin, über die Industriekauffrau bis zur Studentin - in wenigen Minuten ihre Person und Motivation überzeugend präsentieren. Das schlagende Voting-Argument "Ich bin ein Bodensee-Mädel" in Richtung Jury und Publikum bemühten dabei gleich zwei Kandidatinnen. Beim ersten Durchlauf auf dem Laufsteg waren professionelle, in der Bewegung harmonische Auftritte mit Sexappeal ebenso zu sehen, wie schlaksige Bewegungen mit unsicheren Stolperern bis hin zum energisch-zackigen Hüftschwung der späteren Siegerin des Wettbewerbs, Jasmin Schirmer. Die überraschend vielseitigen und individuellen Showeinlagen der Kandidatinnen reichten von Bauchtanz über eine Instrumentaleinlage mit Saxophon bis zur noch nicht ganz ausgereiften Gesangseinlage.
Vor dem letzten Wertungslauf unterhielt Matthias Ernst Holzmann, festangestellter Bass-Sänger an der Frankfurter Oper und Bayreuther Festspielen das Publikum mit vier Gesangstiteln. Dann fielen - bis auf den Bikini/Badeanzug - im abschließenden Durchgang die Hüllen. Die meisten Teilnehmerinnen überzeugten die Jury durch ihre wohl proportionierten Figuren, nur eine Kandidatin hatte eine leicht magersüchtige Tendenz.
Finale findet Ende Juni statt
Die 21-Jährige Valeria Bystritskaia aus Karlsruhe bezauberte in allen Disziplinen mit ihrer Anmut, Figur und ihrem Lächeln. Von den Fotografen erhielt sie deshalb bei der mit Spannung erwarteten Preisverkündigung den Titel "Miss Fotogen" zugesprochen. Die Jury zeichnete sie mit dem zweiten Platz der Miss Bodensee Deutschland aus. Die Gewinnerin des Tages hieß allerdings Jasmin Schirmer. Sie erhielt mit dem Titel "Miss ShowBizz" ebenfalls noch eine zweite Schärpe umgehängt. Der dritte Platz ging an Evelyn Beatrice Zettler aus Wangen im Allgäu, Jahrgang 1987. Eine Runde weiter sind ebenfalls Christina Belencaia aus Rastatt (1991), Yvonne Grosch aus Ravensburg (1989) sowie Elke Antonia Bergmann aus Eckental/Bayern (1981). Den Titel "Miss Voting" nahm Lisa Thalgott (1990) aus Mengen in Empfang.
Die Teilnehmerinnen mit dem Ticket zur Endausscheidung unter den Finallisten der Miss Bodensee International und zur Miss Intersky, können sich jetzt auf den 28. Juni freuen. Dann findet die endgültige Entscheidung zur Wahl der Miss Bodensee International 2008 in Vorarlbergs Landeshauptstadt Bregenz statt.
(Erschienen: 07.04.2008 00:00)
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