Ideengeber Bodensee-Schule geht leer aus
Gestern, 12.15 Uhr, traf die E-Mail der Robert-Bosch-Stiftung in der Redaktion ein. In Berlin lief zeitgleich die Verleihung des Deutschen Schulpreises der genannten Stiftung. Noch wusste dort niemand, wie es ausgehen würde, das Ergebnis stand jedoch schon schwarz auf weiß fest. Die Bodensee-Schule hatte wieder einmal beste Bewertungen bei der Jury, konnte sich aber nicht auf einen der fünf dotierten Plätze oder auf einen Sonderpreis vorarbeiten. Platz 6 sei es, teilte wenige Minuten später der Schulleiter der Häfler Privatschule, Gerhard Schöll, telefonisch mit. Privatschule und katholisch, das seien wahrscheinlich die Wettbewerbsnachteile, so Schöll.
Auch wenn die Bodensee-Schule "nach Aussage der Jury in der Champions-League spielen würde, reichte es nicht zu einem Platz". Resignation oder Enttäuschung spielt da nicht mit, wenn Schöll von den bunten Eseln erzählt, die bei anderen Schulen prämiert worden seien, Gesamtkonzepte hingegen kaum Beachtung gefunden hätten. Die Kritik am Wettbewerb und an der Jury wird hörbar, gleichzeitig aber auch die Gewissheit, zu den besten Schulen Deutschlands zu gehören. Und dabei spielen weder Ärger noch sonstige Emotionen eine Rolle. Immerhin lieferte die Bodensee-Schule viele Vorlagen, die bei den Preisträgern Umsetzung fanden. "Das Material in deren Regalen kommt von uns", so Gerhard Schöll - und weiter: "Uns hat der Humor hier in Berlin nicht verlassen. Unsere Schüler haben sich gerade ins Büffet versenkt". Ob es bei der ab Mai 2009 erneut zugänglichen Schulpreisausschreibung wieder eine Bewerbung der Bodensee-Schule gibt, steht noch nicht fest.wir im Süden
(Erschienen: 11.12.2008 00:06)
Gestern, 12.15 Uhr, traf die E-Mail der Robert-Bosch-Stiftung in der Redaktion ein. In Berlin lief zeitgleich die Verleihung des Deutschen Schulpreises der genannten Stiftung. Noch wusste dort niemand, wie es ausgehen würde, das Ergebnis stand jedoch schon schwarz auf weiß fest. Die Bodensee-Schule hatte wieder einmal beste Bewertungen bei der Jury, konnte sich aber nicht auf einen der fünf dotierten Plätze oder auf einen Sonderpreis vorarbeiten. Platz 6 sei es, teilte wenige Minuten später der Schulleiter der Häfler Privatschule, Gerhard Schöll, telefonisch mit. Privatschule und katholisch, das seien wahrscheinlich die Wettbewerbsnachteile, so Schöll.
Auch wenn die Bodensee-Schule "nach Aussage der Jury in der Champions-League spielen würde, reichte es nicht zu einem Platz". Resignation oder Enttäuschung spielt da nicht mit, wenn Schöll von den bunten Eseln erzählt, die bei anderen Schulen prämiert worden seien, Gesamtkonzepte hingegen kaum Beachtung gefunden hätten. Die Kritik am Wettbewerb und an der Jury wird hörbar, gleichzeitig aber auch die Gewissheit, zu den besten Schulen Deutschlands zu gehören. Und dabei spielen weder Ärger noch sonstige Emotionen eine Rolle. Immerhin lieferte die Bodensee-Schule viele Vorlagen, die bei den Preisträgern Umsetzung fanden. "Das Material in deren Regalen kommt von uns", so Gerhard Schöll - und weiter: "Uns hat der Humor hier in Berlin nicht verlassen. Unsere Schüler haben sich gerade ins Büffet versenkt". Ob es bei der ab Mai 2009 erneut zugänglichen Schulpreisausschreibung wieder eine Bewerbung der Bodensee-Schule gibt, steht noch nicht fest.wir im Süden
(Erschienen: 11.12.2008 00:06)
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