Hirsts «Apotheken»-Restaurant für 16 Millionen Euro versteigert
Dazu gehören großformatige Schmetterlingsbilder des BritArt-Künstlers ebenso wie Aschenbecher in Molekül-Form oder Barhocker mit Sitzflächen wie Aspirin-Tabletten, auf denen schon Madonna oder Nicole Kidman Platz nahmen. Die gesamte Kollektion war zuvor auf gut vier Millionen Euro geschätzt worden.
Den höchsten Preis und einen bisherigen Rekord für ein Werk von Hirst erzielte mit 1,8 Millionen Euro ein großer Medizinschrank, der den Titel "The Fragile Truth" (Die zerbrechliche Wahrheit) trägt. "Ich war sehr enttäuscht, als "Pharmacy" geschlossen wurde. Es war, als wenn man einen Freund verliert und ich wusste nicht, was ich mit dem ganzen Zeug anfangen sollte", hatte Hirst im Vorfeld der Auktion gesagt. Nach der Versteigerung sagte er: "Plötzlich ist mein Restaurant-Projekt offensichtlich doch ein Erfolg."
Das witzige Restaurant im schicken Stadtteil Notting Hill war 1998 eröffnet worden. Bedient wurden die Gäste von Serviererinnen in Laborkitteln. Immer wieder wurden Besucher von der Inneneinrichtung getäuscht und wollten am Tresen ihre Rezepte gegen Medikamente eintauschen. "Einmal verlangte eine Frau Aspirin und ich musste ihr sagen: "Sorry, aber wir verfolgen hier eine strikte Antidrogenpolitik"", war Hirst zitiert worden.
(Erschienen: 19.10.2004 13:17)
Dazu gehören großformatige Schmetterlingsbilder des BritArt-Künstlers ebenso wie Aschenbecher in Molekül-Form oder Barhocker mit Sitzflächen wie Aspirin-Tabletten, auf denen schon Madonna oder Nicole Kidman Platz nahmen. Die gesamte Kollektion war zuvor auf gut vier Millionen Euro geschätzt worden.
Den höchsten Preis und einen bisherigen Rekord für ein Werk von Hirst erzielte mit 1,8 Millionen Euro ein großer Medizinschrank, der den Titel "The Fragile Truth" (Die zerbrechliche Wahrheit) trägt. "Ich war sehr enttäuscht, als "Pharmacy" geschlossen wurde. Es war, als wenn man einen Freund verliert und ich wusste nicht, was ich mit dem ganzen Zeug anfangen sollte", hatte Hirst im Vorfeld der Auktion gesagt. Nach der Versteigerung sagte er: "Plötzlich ist mein Restaurant-Projekt offensichtlich doch ein Erfolg."
Das witzige Restaurant im schicken Stadtteil Notting Hill war 1998 eröffnet worden. Bedient wurden die Gäste von Serviererinnen in Laborkitteln. Immer wieder wurden Besucher von der Inneneinrichtung getäuscht und wollten am Tresen ihre Rezepte gegen Medikamente eintauschen. "Einmal verlangte eine Frau Aspirin und ich musste ihr sagen: "Sorry, aber wir verfolgen hier eine strikte Antidrogenpolitik"", war Hirst zitiert worden.
(Erschienen: 19.10.2004 13:17)
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