Handymasten abgelehnt
Der Rat sah sich am Montag zu einem Grundsatzbeschluss gezwungen. Das Ziel, ein dichtes flächendeckendes Netz aufzubauen, insbesondere entlang der Hauptverkehrsachsen, sei durchaus verständlich. Auch Stetten hätte davon einen Nutzen, daher sei die Anlage "Eichen" genehmigt worden. Dem steht jedoch die Befürchtung eines Großteils der Bevölkerung gegenüber, durch die Mobilfunk-Abstrahlung gesundheitliche Schäden davon zu tragen. "Gesicherte Erkenntnisse gibt es derzeit einfach nicht, oder sie stammen von den Unternehmen selbst", so Bürgermeister Siegmund Paul. Daher lehnt die Gemeinde es ab, für die Errichtung von Mobilfunkmasten gemeindeeigene Grundstücke zur Verfügung zu stellen, "auch wenn damit der Gemeindehaushalt aufgebessert werden könnte." Die Folgen dieser Entscheidung sind absehbar: Die Netzbetreiber werden sich verstärkt an private Grundstückseigentümer wenden. Die Gemeinde sieht sich jedoch nicht in der Lage, gegen sämtliche in Stetten denkbaren Standorte mit ihren Mitteln vorzugehen.
Daher, so der Beschluss, wird die Bevölkerung aufgefordert, nicht mit Mobilfunkbetreibern zu verhandeln und entsprechende Angebote der Gemeindeverwaltung zu melden. Der Beschluss des Rats wird den Mobilfunkbetreibern gemeldet, damit dort die abwehrende Haltung Stettens bekannt ist.
(Erschienen: 23.03.2005 00:20)
Der Rat sah sich am Montag zu einem Grundsatzbeschluss gezwungen. Das Ziel, ein dichtes flächendeckendes Netz aufzubauen, insbesondere entlang der Hauptverkehrsachsen, sei durchaus verständlich. Auch Stetten hätte davon einen Nutzen, daher sei die Anlage "Eichen" genehmigt worden. Dem steht jedoch die Befürchtung eines Großteils der Bevölkerung gegenüber, durch die Mobilfunk-Abstrahlung gesundheitliche Schäden davon zu tragen. "Gesicherte Erkenntnisse gibt es derzeit einfach nicht, oder sie stammen von den Unternehmen selbst", so Bürgermeister Siegmund Paul. Daher lehnt die Gemeinde es ab, für die Errichtung von Mobilfunkmasten gemeindeeigene Grundstücke zur Verfügung zu stellen, "auch wenn damit der Gemeindehaushalt aufgebessert werden könnte." Die Folgen dieser Entscheidung sind absehbar: Die Netzbetreiber werden sich verstärkt an private Grundstückseigentümer wenden. Die Gemeinde sieht sich jedoch nicht in der Lage, gegen sämtliche in Stetten denkbaren Standorte mit ihren Mitteln vorzugehen.
Daher, so der Beschluss, wird die Bevölkerung aufgefordert, nicht mit Mobilfunkbetreibern zu verhandeln und entsprechende Angebote der Gemeindeverwaltung zu melden. Der Beschluss des Rats wird den Mobilfunkbetreibern gemeldet, damit dort die abwehrende Haltung Stettens bekannt ist.
(Erschienen: 23.03.2005 00:20)
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