Grüne diskutieren über Strategien gegen Rechts
Neben regelmäßigen rechtsextremen Demonstrationen - zuletzt am 18. August - ließ sich in Friedrichshafen und anderswo rechtsextremistisch motivierte Handlungen registrieren, schreiben Die Grünen in einer Pressemitteilung. Was Politik und Gesellschaft, Bürgerinnen und Bürger dagegen tun können, ob es Wege und Konzepte gibt, wie man mit Anhängern der rechten Szene in Dialog treten kann - diese und weitere Fragen zum Umgang mit Rechtsextremisten wollen Die Grünen in der Veranstaltung am Freitag thematisieren.
Für den Abend konnte der Ortsverband Experten zu diesem Thema gewinnen, steht in der Ankündigung. Auf dem Podium sitzen Daniel Mouratidis, Oliver Hildenbrand und Frank-Ulrich Seemann. Daniel Mouratidis ist Landesvorsitzender von BündnisF90/Die Grünen und Mitglied der Rechtsextremismuskommission der Grünen im Bundesverband. Er ist außerdem als Vorstand bei Projekten und Aktionen gegen Rechts im Kreisjugendring Rems-Murr aktiv. Der 19-jährige Oliver Hildenbrand ist Vorsitzender der Grünen Jugend, die sich intensiv mit dem Thema Rechtsextremismus unter Jugendlichen auseinandersetzt. Die Grüne Jugend brachte im letzten Jahr die Broschüre "German History X - Aktuelle Tendenzen in der rechtsextremen Szene" heraus. Frank-Ulrich Seemann aus Pforzheim ist Polizist und stellvertretender Vorsitzender der Grünen Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie, Recht und Innere Sicherheit. Ziel der Veranstaltung sei es, Lösungsansätze zum "Problem Rechtsextremismus" aufzuzeigen, ob im Alltag, auf dem Schulhof, am Arbeitsplatz, bei Jugendlichen und Erwachsenen, schreiben Die Grünen. Es gehe um Aussteigerprogramme und Eingliederungsprojekte, aber auch um Prävention: Die Grünen wollen den Blick auf Maßnahmen und Strategien richten, die verhindern, dass Menschen in rechtsextremistische Gruppen einsteigen oder rechtsextreme Parteien wählen. Auch die Rolle von Politik und Polizei fernab von und bei Demonstrationen soll angesprochen werden.
Die Grünen weisen in ihrer Pressemitteilung ausdrücklich daraufhin, dass Personen aus der rechten Szene auf dieser Veranstaltung unerwünscht sind.
(Erschienen: 18.09.2007 00:07)
Neben regelmäßigen rechtsextremen Demonstrationen - zuletzt am 18. August - ließ sich in Friedrichshafen und anderswo rechtsextremistisch motivierte Handlungen registrieren, schreiben Die Grünen in einer Pressemitteilung. Was Politik und Gesellschaft, Bürgerinnen und Bürger dagegen tun können, ob es Wege und Konzepte gibt, wie man mit Anhängern der rechten Szene in Dialog treten kann - diese und weitere Fragen zum Umgang mit Rechtsextremisten wollen Die Grünen in der Veranstaltung am Freitag thematisieren.
Für den Abend konnte der Ortsverband Experten zu diesem Thema gewinnen, steht in der Ankündigung. Auf dem Podium sitzen Daniel Mouratidis, Oliver Hildenbrand und Frank-Ulrich Seemann. Daniel Mouratidis ist Landesvorsitzender von BündnisF90/Die Grünen und Mitglied der Rechtsextremismuskommission der Grünen im Bundesverband. Er ist außerdem als Vorstand bei Projekten und Aktionen gegen Rechts im Kreisjugendring Rems-Murr aktiv. Der 19-jährige Oliver Hildenbrand ist Vorsitzender der Grünen Jugend, die sich intensiv mit dem Thema Rechtsextremismus unter Jugendlichen auseinandersetzt. Die Grüne Jugend brachte im letzten Jahr die Broschüre "German History X - Aktuelle Tendenzen in der rechtsextremen Szene" heraus. Frank-Ulrich Seemann aus Pforzheim ist Polizist und stellvertretender Vorsitzender der Grünen Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie, Recht und Innere Sicherheit. Ziel der Veranstaltung sei es, Lösungsansätze zum "Problem Rechtsextremismus" aufzuzeigen, ob im Alltag, auf dem Schulhof, am Arbeitsplatz, bei Jugendlichen und Erwachsenen, schreiben Die Grünen. Es gehe um Aussteigerprogramme und Eingliederungsprojekte, aber auch um Prävention: Die Grünen wollen den Blick auf Maßnahmen und Strategien richten, die verhindern, dass Menschen in rechtsextremistische Gruppen einsteigen oder rechtsextreme Parteien wählen. Auch die Rolle von Politik und Polizei fernab von und bei Demonstrationen soll angesprochen werden.
Die Grünen weisen in ihrer Pressemitteilung ausdrücklich daraufhin, dass Personen aus der rechten Szene auf dieser Veranstaltung unerwünscht sind.
(Erschienen: 18.09.2007 00:07)
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