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Gemeinde entwickelt Neubaugebiet für Weiler

BERG - Die Gemeinde Berg kann trotz Finanzkrise optimistisch ins Jahr 2009 gehen. Dies erklärte Bürgermeister Helmut Grieb in der ersten Gemeinderatssitzung des Jahres. Er streifte die Ereignisse aus 2008 und hielt Ausschau auf 2009 in Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung, die Finanzen, das kulturelle Leben und die Vereine.

Mit einem Gedicht von Kurt Tucholsky aus dem Jahre 1930, der großen Wirtschaftskrise der 30er-Jahre, begann Bürgermeister Grieb seinen Vortrag. Bemerkenswert war dabei, dass schon zu dieser Zeit die Worte "Leerverkauf" und "Derivate" in der Sprache der Banker gebraucht wurden. Zu der derzeitigen Situation sprach Grieb die Hoffnung aus, dass Fördermittel von Bund und Land für schon bestehende Projekte in den Kommunen bereitgestellt würden, damit diese weitergeführt werden könnten.

Rückblick auf das Jahr 2008

Die Aktivitäten in der Gemeinde Berg von Januar bis Dezember 2008 wurden stichwortartig vorgetragen, wobei schwerpunktmäßig Kinderhäuser, Ganztagseinrichtungen und Sportstättenbau im Frühjahr die Verwaltung beschäftigte.

Zehn Jahre Jugendfeuerwehr, Austausch mit Partnergemeinden, Gründung des Zweckverbandes interkommunales Gewerbegebiet, Neuanschaffung des Gemeindemobils sowie personelle Veränderungen im Gemeinderat, beim Kirchenchor und der Feuerwehr folgten in den Sommermonaten. Einweihung der sanierten Festhalle, das Bergfest und viele Aktivitäten der Vereine bis hin zum Weihnachtsbasar bestimmten im vergangenen Jahr das Leben in der Gemeinde.

Großes Lob, so Bürgermeister Helmut Grieb, gab es von der kommunalen Prüfungsbehörde für das gute Abschneiden der Verwaltungstätigkeit. Erfreulich sei auch, dass Berg mehr Geburten als Sterbefälle zu verzeichnen habe und das Durchschnittsalter der Bevölkerung bei 40 Jahren liege. Dazu trage auch die familienfreundliche Grundstückspolitik bei.

Tiefbau hat Priorität

Für 2009 sei vorgesehen, in Weiler ein Neubaugebiet zu entwickeln. Ebenso habe der Tiefbau Priorität, und auch die Straße nach Kleintobel, die Friedhofsumgestaltung sowie das Projekt "Bergkuppe-Park" stünden auf dem Plan. Für Kindergartenbedarfsplanung, Betreuung an der Grundschule, ökologische Maßnahmen wie Solarenergieförderung, Heckenpflanzungen und die Streuobstförderung seien Mittel eingestellt. Das örtliche Gewerbe und die Landwirtschaft würden im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten unterstützt.

An den Schluss seiner Ausführungen stellte Grieb die Aussage, dass keine subjektiven Einzelinteressen, sondern das Gemeinwohl an erster Stelle stehe. Dem Gemeinderat sowie den Mitarbeitern der Verwaltung gelte sein Dank für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

(Erschienen: 31.01.2009 01:04)

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