Funkmast sorgt für Ärger
Mitten ins Wohngebiet könnte er kommen, der Sendemast eines großen Mobilfunkanbieters. Einen Vertrag zwischen einem privaten Hausbesitzer und dem Anbieter gibt es bereits. Wird dieser Mast nicht höher als zehn Meter, benötigt das Unternehmen keine Baugenehmigung. Diese Auskunft hat die Interessengemeinschaft vom Landratsamt erhalten. Und trotzdem will sie sich dagegen wehren. "Mitten im Wohngebiet, das muss nicht sein", sagt Karl Langlouis, ein Vertreter der Gemeinschaft. Die Anwohner fürchten gesundheitliche Risiken. Zwar gebe es keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass elektromagnetische Felder sich auf die Gesundheit auswirken, Langzeiteffekte können derzeit jedoch auch nicht ausgeschlossen werden. Langlouis war es auch, der in seiner Funktion als Gemeinderat in der Sitzung am Montag um Unterstützung gebeten hat. Bürgermeister Cai-Ullrich Fark hat signalisiert, dass die Gemeinde an den Anbieter herantreten wird.
In der Zwischenzeit hat Fark zwei sachliche und konstruktive Gespräche mit dem Anbieter geführt, wie er sagt. Es sei eine funkplanerische Entscheidung gewesen, das Wohngebiet als Standort zu wählen. "Das Dach der Turnhalle in Birkenhard wäre für GSM 900 geeignet, nicht aber für UMTS", sagt Fark. Nun wolle sich der Anbieter aber einvernehmlich mit der Kolumne einigen und sagte zu, erneut zu prüfen, ob ein anderer Standort in Frage käme. Um aus dem bestehenden Vertrag herauszukommen, muss die Gemeinde dem Mobilfunkanbieter allerdings einen Platz bieten, der sich aus planerischer Sicht noch besser für UMTS eignet als das Dach des Privathauses mitten im Wohngebiet. "Da sind wir momentan dran", sagt Fark.
(Erschienen: 09.05.2009 00:06)
Mitten ins Wohngebiet könnte er kommen, der Sendemast eines großen Mobilfunkanbieters. Einen Vertrag zwischen einem privaten Hausbesitzer und dem Anbieter gibt es bereits. Wird dieser Mast nicht höher als zehn Meter, benötigt das Unternehmen keine Baugenehmigung. Diese Auskunft hat die Interessengemeinschaft vom Landratsamt erhalten. Und trotzdem will sie sich dagegen wehren. "Mitten im Wohngebiet, das muss nicht sein", sagt Karl Langlouis, ein Vertreter der Gemeinschaft. Die Anwohner fürchten gesundheitliche Risiken. Zwar gebe es keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass elektromagnetische Felder sich auf die Gesundheit auswirken, Langzeiteffekte können derzeit jedoch auch nicht ausgeschlossen werden. Langlouis war es auch, der in seiner Funktion als Gemeinderat in der Sitzung am Montag um Unterstützung gebeten hat. Bürgermeister Cai-Ullrich Fark hat signalisiert, dass die Gemeinde an den Anbieter herantreten wird.
In der Zwischenzeit hat Fark zwei sachliche und konstruktive Gespräche mit dem Anbieter geführt, wie er sagt. Es sei eine funkplanerische Entscheidung gewesen, das Wohngebiet als Standort zu wählen. "Das Dach der Turnhalle in Birkenhard wäre für GSM 900 geeignet, nicht aber für UMTS", sagt Fark. Nun wolle sich der Anbieter aber einvernehmlich mit der Kolumne einigen und sagte zu, erneut zu prüfen, ob ein anderer Standort in Frage käme. Um aus dem bestehenden Vertrag herauszukommen, muss die Gemeinde dem Mobilfunkanbieter allerdings einen Platz bieten, der sich aus planerischer Sicht noch besser für UMTS eignet als das Dach des Privathauses mitten im Wohngebiet. "Da sind wir momentan dran", sagt Fark.
(Erschienen: 09.05.2009 00:06)
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