Frauenhoffer überzeugt Gemeinderat
"Wir haben die Idee, nun brauchen wir ihre Unterstützung", appellierte Franz Frauenhoffer Richtung Stadtverwaltung und Gemeinderäte. Der IT-Spezialist verdeutlichte Eckdaten eines Gesamtkonzeptes mit dem Ziel eine zeitnahe Optimalversorgung mit Breitbandtechnologie "in der Raumschaft Bad Saulgau" im Zeitraum 2010 bis 2013 zu erreichen. Der Plan teilt sich im Wesentlichen in zwei Stufen. Zuerst sollen die erforderlichen Leerrohr- trassen gegraben werden. "Das sind quasi die Autobahnzubringer zur Datenautobahn, den leistungsfähigen Glasfasertrassen", veranschaulichte Frauenhoffer. Von den Stadtteilen sollen solche Verbindungen gezogen werden. Das ergibt insgesamt eine Strecke von 21,5 Kilometern Länge.
In einem zweiten Schritt geht es dann darum, die erforderliche Anschlusstechnik zu implementieren. Die steckt in sogenannten DSLAM-Standorten, die in den Stadtteilen aufgebaut werden. Frauenhoffer präsentierte zudem eine "kalkulatorische Grobschätzung" der möglichen Finanzierung. Gesamtkosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro werden prognostiziert. Zuschüsse sollen aus dem ELR-Förderprogramm "Breitbandinfrastruktur ländlicher Raum" fließen. Dafür braucht es Nachweise, dafür dass beispielsweise fünf Gewerbetreibende das schnelle Internet benötigen. Insgesamt könnte es 815 000 Euro an Zuschuss für Leerrohre und DSLAM-Standorte geben. Die restliche Million soll möglichst über Eigenleistungen reinkommen. Das heißt im Wesentlichen: Bürger packen bei Kabelgrabarbeiten mit an und Geld wird in die Stiftung einbezahlt. In Friedberg ging das fast ganz auf. Die Stadt schoss noch 5000 Euro zu. "Wir haben aber auch Glück gehabt, denn die Datenautobahn verläuft nahe an Friedberg", so Frauenhoffer. Fraktionssprecher stimmten dem Gesamtkonzept zu. Datenerhebungen zum Bedarf in Ortschaften laufen bereits. Die Stadtverwaltung stellt dann Anträge, um an mögliche Fördermittel zu kommen. Zudem bildet sich eine Projektgruppe.
(Erschienen: 20.06.2009 00:06)
"Wir haben die Idee, nun brauchen wir ihre Unterstützung", appellierte Franz Frauenhoffer Richtung Stadtverwaltung und Gemeinderäte. Der IT-Spezialist verdeutlichte Eckdaten eines Gesamtkonzeptes mit dem Ziel eine zeitnahe Optimalversorgung mit Breitbandtechnologie "in der Raumschaft Bad Saulgau" im Zeitraum 2010 bis 2013 zu erreichen. Der Plan teilt sich im Wesentlichen in zwei Stufen. Zuerst sollen die erforderlichen Leerrohr- trassen gegraben werden. "Das sind quasi die Autobahnzubringer zur Datenautobahn, den leistungsfähigen Glasfasertrassen", veranschaulichte Frauenhoffer. Von den Stadtteilen sollen solche Verbindungen gezogen werden. Das ergibt insgesamt eine Strecke von 21,5 Kilometern Länge.
In einem zweiten Schritt geht es dann darum, die erforderliche Anschlusstechnik zu implementieren. Die steckt in sogenannten DSLAM-Standorten, die in den Stadtteilen aufgebaut werden. Frauenhoffer präsentierte zudem eine "kalkulatorische Grobschätzung" der möglichen Finanzierung. Gesamtkosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro werden prognostiziert. Zuschüsse sollen aus dem ELR-Förderprogramm "Breitbandinfrastruktur ländlicher Raum" fließen. Dafür braucht es Nachweise, dafür dass beispielsweise fünf Gewerbetreibende das schnelle Internet benötigen. Insgesamt könnte es 815 000 Euro an Zuschuss für Leerrohre und DSLAM-Standorte geben. Die restliche Million soll möglichst über Eigenleistungen reinkommen. Das heißt im Wesentlichen: Bürger packen bei Kabelgrabarbeiten mit an und Geld wird in die Stiftung einbezahlt. In Friedberg ging das fast ganz auf. Die Stadt schoss noch 5000 Euro zu. "Wir haben aber auch Glück gehabt, denn die Datenautobahn verläuft nahe an Friedberg", so Frauenhoffer. Fraktionssprecher stimmten dem Gesamtkonzept zu. Datenerhebungen zum Bedarf in Ortschaften laufen bereits. Die Stadtverwaltung stellt dann Anträge, um an mögliche Fördermittel zu kommen. Zudem bildet sich eine Projektgruppe.
(Erschienen: 20.06.2009 00:06)
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