Fark verlässt die Grünen
"In der Regel geht so einem Parteiaustritt ein jahrelanger Entfremdungsprozess voraus", so Fark, "und so war es auch bei mir." Nicht nur die unterschiedlichen Meinungen zum Thema Hauptschule hätten ihn zu der Entscheidung bewogen, auch der "dramatische Linksrutsch" der Grünen und verschiedene Ansichten beim Thema "bedingungsloses Grundeinkommen". Auch "die Kultur des Umgangs innerhalb der Partei mit bestimmten Leuten" habe sich geändert, wobei er sich auf die Kritik der Grünen-Landesvorsitzenden Petra Selg am Fraktionsvorsitzenden Winfried Kretschmann bezog. Kretschmann plädierte zur Landtagswahl 2011 für eine schwarz-grüne Koalition.
14 Jahre lang war Cai-Ullrich Fark Mitglied der Grünen. "Nach so vielen Jahren überlegt man sich so einen Schritt ganz genau." 2004 zog er für das Ökologisch Grüne Bündnis (ÖGB) in den Kreistag ein. Das wird er 2009 nicht mehr tun. "Ich habe meiner Fraktion mitgeteilt, dass ich nicht mehr für sie bei der Kreistagswahl antrete", so Fark. "Ich möchte mich stattdessen um einen Listenplatz bei der CDU bemühen." Die Kreistagswahl 2009 sei jedoch derzeit nachrangig.
Braun bedauert Austritt
"Persönlich schade" findet diese Entscheidung Elmar Braun, Bürgermeister von Maselheim und ebenfalls Mitglied der Grünen. "Aber ich kann und muss es respektieren und sogar ein Stück weit nachvollziehen", so Braun, der vor 16 Jahren zum ersten direkt gewählten grünen Bürgermeister wurde. "Es ist nicht einfach als Bürgermeister in einer Partei zu sein", da man übergeordnete Entscheidungen in die Praxis umsetzen müsse, so Braun.
An der Zusammenarbeit mit Cai-Ullrich Fark, der seit 2003 Bürgermeister von Warthausen ist, werde sich aufgrund dessen Entscheidung "natürlich nichts ändern". Nun ist Elmar Braun wieder der einzige grüne Bürgermeister im Landkreis. Aber das war er auch schon vor Farks Wahl zum Gemeindeoberhaupt. Kommentar
(Erschienen: 30.10.2008 00:07)
"In der Regel geht so einem Parteiaustritt ein jahrelanger Entfremdungsprozess voraus", so Fark, "und so war es auch bei mir." Nicht nur die unterschiedlichen Meinungen zum Thema Hauptschule hätten ihn zu der Entscheidung bewogen, auch der "dramatische Linksrutsch" der Grünen und verschiedene Ansichten beim Thema "bedingungsloses Grundeinkommen". Auch "die Kultur des Umgangs innerhalb der Partei mit bestimmten Leuten" habe sich geändert, wobei er sich auf die Kritik der Grünen-Landesvorsitzenden Petra Selg am Fraktionsvorsitzenden Winfried Kretschmann bezog. Kretschmann plädierte zur Landtagswahl 2011 für eine schwarz-grüne Koalition.
14 Jahre lang war Cai-Ullrich Fark Mitglied der Grünen. "Nach so vielen Jahren überlegt man sich so einen Schritt ganz genau." 2004 zog er für das Ökologisch Grüne Bündnis (ÖGB) in den Kreistag ein. Das wird er 2009 nicht mehr tun. "Ich habe meiner Fraktion mitgeteilt, dass ich nicht mehr für sie bei der Kreistagswahl antrete", so Fark. "Ich möchte mich stattdessen um einen Listenplatz bei der CDU bemühen." Die Kreistagswahl 2009 sei jedoch derzeit nachrangig.
Braun bedauert Austritt
"Persönlich schade" findet diese Entscheidung Elmar Braun, Bürgermeister von Maselheim und ebenfalls Mitglied der Grünen. "Aber ich kann und muss es respektieren und sogar ein Stück weit nachvollziehen", so Braun, der vor 16 Jahren zum ersten direkt gewählten grünen Bürgermeister wurde. "Es ist nicht einfach als Bürgermeister in einer Partei zu sein", da man übergeordnete Entscheidungen in die Praxis umsetzen müsse, so Braun.
An der Zusammenarbeit mit Cai-Ullrich Fark, der seit 2003 Bürgermeister von Warthausen ist, werde sich aufgrund dessen Entscheidung "natürlich nichts ändern". Nun ist Elmar Braun wieder der einzige grüne Bürgermeister im Landkreis. Aber das war er auch schon vor Farks Wahl zum Gemeindeoberhaupt. Kommentar
(Erschienen: 30.10.2008 00:07)
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