Erich Jörg: Alte Gießerei abreißen
I m Rahmen der Genehmigungsverfahren für das geplante Baugebiet auf dem Gelände der alten Gießerei in Motzach hat neben Behörden und Nachbarn auch der Bund Naturschutz das Recht, Stellung zu nehmen. In diesem Rahmen erkennt Jörg an, dass die Pläne abgespeckt sind gegenüber denen, die Grundstückseigentümer Axima vor vier Jahren vorgelegt hatte. Dennoch lehnt der Bund Naturschutz weiter jede Bebauung am Motzacher Tobelbach ab.
BN fürchtet Folgewirkung
Erich Jörg betont zunächst, dass es in Lindau keinen dringenden Wohnbedarf gebe. Schließlich habe die Stadt im Rotmoos noch genügend freie Flächen. Am Tobelbach dagegen werde das Wohngebiet wie eine "Betonblase in der Landschaft" liegen, ohne Bindung an gewachsene Siedlung. Darüber hinaus fürchten die Naturschützer die Folgewirkung: "Wir befürchten, dass eine Zustimmung der Stadt Lindau zu diesem Baugebiet weitere Bebauungswünsche in Motzach auslösen könnte und demzufolge die Grünzäsuren zwischen Motzach und dem Tobelbach geschlossen werden." Ein weiterer Grund gegen ein Wohngebiet ist für Jörg die schmale Straßenverbindung zwischen Motzach und dem Bach, die für noch mehr Verkehr nicht geeignet sei.
Jörg wiederholt deshalb die Forderung, die alte Gießerei ersatzlos abzureißen. "Immerhin sind dem Vernehmen nach die gewerblichen Teile nach dem zweiten Weltkrieg ohne gesetzliche Grundlage errichtet worden", schreibt Jörg weiter und erinnert an die Livanagebäude, die inzwischen abgerissen wurden. "Gleiches sollte oben am Motzacher Tobelbach vollzogen werden. Der Gewinn für die Landschaft wäre beträchtlich, und die Stadt Lindau könnte sich im Kampf um den Landschaftsverbrauch einiges zugute halten."
(Erschienen: 27.01.2006 00:15)
I m Rahmen der Genehmigungsverfahren für das geplante Baugebiet auf dem Gelände der alten Gießerei in Motzach hat neben Behörden und Nachbarn auch der Bund Naturschutz das Recht, Stellung zu nehmen. In diesem Rahmen erkennt Jörg an, dass die Pläne abgespeckt sind gegenüber denen, die Grundstückseigentümer Axima vor vier Jahren vorgelegt hatte. Dennoch lehnt der Bund Naturschutz weiter jede Bebauung am Motzacher Tobelbach ab.
BN fürchtet Folgewirkung
Erich Jörg betont zunächst, dass es in Lindau keinen dringenden Wohnbedarf gebe. Schließlich habe die Stadt im Rotmoos noch genügend freie Flächen. Am Tobelbach dagegen werde das Wohngebiet wie eine "Betonblase in der Landschaft" liegen, ohne Bindung an gewachsene Siedlung. Darüber hinaus fürchten die Naturschützer die Folgewirkung: "Wir befürchten, dass eine Zustimmung der Stadt Lindau zu diesem Baugebiet weitere Bebauungswünsche in Motzach auslösen könnte und demzufolge die Grünzäsuren zwischen Motzach und dem Tobelbach geschlossen werden." Ein weiterer Grund gegen ein Wohngebiet ist für Jörg die schmale Straßenverbindung zwischen Motzach und dem Bach, die für noch mehr Verkehr nicht geeignet sei.
Jörg wiederholt deshalb die Forderung, die alte Gießerei ersatzlos abzureißen. "Immerhin sind dem Vernehmen nach die gewerblichen Teile nach dem zweiten Weltkrieg ohne gesetzliche Grundlage errichtet worden", schreibt Jörg weiter und erinnert an die Livanagebäude, die inzwischen abgerissen wurden. "Gleiches sollte oben am Motzacher Tobelbach vollzogen werden. Der Gewinn für die Landschaft wäre beträchtlich, und die Stadt Lindau könnte sich im Kampf um den Landschaftsverbrauch einiges zugute halten."
(Erschienen: 27.01.2006 00:15)
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