Ein Markthaus könnte die Lösung sein
Stadtverwaltung zog mit
„Fast wurde das Projekt von der Stadtverwaltung beerdigt, bis Investor Michael G. Warbanoff aus Stuttgart kam“, betont Kiessling. Denn jener Investor konnte mit seiner Idee nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch viele Firmen für sich begeistern. Denn mit Warbanoff kam die Idee eines sogenannten Markthauses in die Winnendener Innenstadt. „Wenn es leicht gewesen wäre, würde es jeder machen“, sagt heute sein Sohn Mark Warbanoff im Gespräch mit der SZ.
Denn anstelle großer Filialisten wie beispielsweise H&M oder C&A wurde mit dem Markthaus ein kleines Wohn-Büro- und Einkaufszentrum mitten in der Stadt entwickelt. „Wichtig war für uns, dass mit der Supermarktkette ,Rewe’ ein großer Ankermieter mit im Boot war“, sagt Warbanoff heute, der betont, dass die Stadtverwaltung eine enorm wichtige Rolle bei dem Projekt eingenommen hat. „Da braucht man eine Stadtverwaltung, die mitzieht und den Weg mit dem Investor langfristig geht“, so Warbanoff weiter. Denn die Stadtverwaltung Winnenden hat beispielsweise die rund 260 Parkplätze übernommen.
Zu dem Prinzip eines Markthauses, so wie es in Winnenden umgesetzt wurde, gehört laut Warbanoff Kleinteiligkeit. „Wir haben kleine Geschäfte wie Textiler oder einen Juwelier bewusst nach vorne, sprich: in die beste Lage, gesetzt. Quasi dahinter haben wir Rewe als Nahversorger untergebracht, im ersten Obergeschoss befinden sich Büros und Praxen, und ab dem zweiten Stock haben wir noch für Stadtwohnungen gesorgt“, berichtet der Sohn des Investors.
Fiesel sieht gute Chancen
„Klar, sicher wäre das denkbar“, war dann auch die erste Reaktion von Ehingens Stadtplaner Heinz Fiesel, als er von der SZ mit dem Projekt in Winnenden konfrontiert wurde. „Im Prinzip ist an der Stelle, wo sich die Volksbank und die hinteren Gebäude bis hin zur Sonnengasse befinden, alles zulässig. Es handelt sich hier um ein Kerngebiet. Alles was an Handel kommt, ist willkommen“, so Fiesel weiter. Auch in Sachen Stellplätze, die nicht nur für einen potenziellen Nahversorger wichtig wären, sieht Fiesel bei diesem kommenden Projekt gute Chancen. „Es ist denkbar, den bereits bestehenden Zugang der Volksbank zur Buck’s-Höfle-Tiefgarage zu verwenden und den kompletten Bereich bis zur Sonnengasse als weitere Tiefgarage zu unterkellern“, sagt Fiesel, der im Übrigen von der Idee eines kleinteiligen Markthauses sehr angetan ist: „Es ist immer besser, direkt am Marktplatz etwas Kleinteiliges entstehen zu lassen, denn der Marktplatz ist die optimale Handelslage.“
Wann die Ehinger Volksbank, die bereits gesagt hat, an dieser Stelle auf jeden Fall eine Zweigstelle einzurichten, Bewegung in die Sache bringen wird, steht noch nicht fest. „Es ist offen, ob es verkauft wird, oder ob wir es selbst in die Hand nehmen“, sagte Volksbank-Chef Hans-Peter Hirling. Offen ist auch, ob Investor Andreas Dünkel als potenzieller Projekt-Realisierer in Frage kommt. Sicher ist indes, dass der Stuttgarter Investor Warbanoff nach eigener Aussage überall dort tätig wird, „wo schwäbisch g’schwätzt wird“.
(Erschienen: 14.02.2009 11:00)
Stadtverwaltung zog mit
„Fast wurde das Projekt von der Stadtverwaltung beerdigt, bis Investor Michael G. Warbanoff aus Stuttgart kam“, betont Kiessling. Denn jener Investor konnte mit seiner Idee nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch viele Firmen für sich begeistern. Denn mit Warbanoff kam die Idee eines sogenannten Markthauses in die Winnendener Innenstadt. „Wenn es leicht gewesen wäre, würde es jeder machen“, sagt heute sein Sohn Mark Warbanoff im Gespräch mit der SZ.
Denn anstelle großer Filialisten wie beispielsweise H&M oder C&A wurde mit dem Markthaus ein kleines Wohn-Büro- und Einkaufszentrum mitten in der Stadt entwickelt. „Wichtig war für uns, dass mit der Supermarktkette ,Rewe’ ein großer Ankermieter mit im Boot war“, sagt Warbanoff heute, der betont, dass die Stadtverwaltung eine enorm wichtige Rolle bei dem Projekt eingenommen hat. „Da braucht man eine Stadtverwaltung, die mitzieht und den Weg mit dem Investor langfristig geht“, so Warbanoff weiter. Denn die Stadtverwaltung Winnenden hat beispielsweise die rund 260 Parkplätze übernommen.
Zu dem Prinzip eines Markthauses, so wie es in Winnenden umgesetzt wurde, gehört laut Warbanoff Kleinteiligkeit. „Wir haben kleine Geschäfte wie Textiler oder einen Juwelier bewusst nach vorne, sprich: in die beste Lage, gesetzt. Quasi dahinter haben wir Rewe als Nahversorger untergebracht, im ersten Obergeschoss befinden sich Büros und Praxen, und ab dem zweiten Stock haben wir noch für Stadtwohnungen gesorgt“, berichtet der Sohn des Investors.
Fiesel sieht gute Chancen
„Klar, sicher wäre das denkbar“, war dann auch die erste Reaktion von Ehingens Stadtplaner Heinz Fiesel, als er von der SZ mit dem Projekt in Winnenden konfrontiert wurde. „Im Prinzip ist an der Stelle, wo sich die Volksbank und die hinteren Gebäude bis hin zur Sonnengasse befinden, alles zulässig. Es handelt sich hier um ein Kerngebiet. Alles was an Handel kommt, ist willkommen“, so Fiesel weiter. Auch in Sachen Stellplätze, die nicht nur für einen potenziellen Nahversorger wichtig wären, sieht Fiesel bei diesem kommenden Projekt gute Chancen. „Es ist denkbar, den bereits bestehenden Zugang der Volksbank zur Buck’s-Höfle-Tiefgarage zu verwenden und den kompletten Bereich bis zur Sonnengasse als weitere Tiefgarage zu unterkellern“, sagt Fiesel, der im Übrigen von der Idee eines kleinteiligen Markthauses sehr angetan ist: „Es ist immer besser, direkt am Marktplatz etwas Kleinteiliges entstehen zu lassen, denn der Marktplatz ist die optimale Handelslage.“
Wann die Ehinger Volksbank, die bereits gesagt hat, an dieser Stelle auf jeden Fall eine Zweigstelle einzurichten, Bewegung in die Sache bringen wird, steht noch nicht fest. „Es ist offen, ob es verkauft wird, oder ob wir es selbst in die Hand nehmen“, sagte Volksbank-Chef Hans-Peter Hirling. Offen ist auch, ob Investor Andreas Dünkel als potenzieller Projekt-Realisierer in Frage kommt. Sicher ist indes, dass der Stuttgarter Investor Warbanoff nach eigener Aussage überall dort tätig wird, „wo schwäbisch g’schwätzt wird“.
(Erschienen: 14.02.2009 11:00)
Häufig besucht
Jetzt Bild hochladen...

Fasnet

Und es geht schon wieder los!
Der Süden sucht das Super-Tier

Jetzt Bild hochladen...
Die letzten Leserkommentare

























































