Edle Hunderassen laufen für Bermatinger Bär
Viermal wurde in diesem Jahr der "Bermatinger Bär" für Schönheit und Leistung vergeben. In beiden Disziplinen muss der Hund Sieger sein, um die Bronzefigur auf dem Marmorsockel zu gewinnen. Einer der Gewinner war die Barsoi Hündin Turgai's Havanna. Der stolze Besitzer Fritz Jordi ist zum ersten Mal mit dieser Hündin an den Start gegangen. Havanna ist erst 20 Monate alt und hat erst vor wenigen Tagen ihre Rennlizenz bekommen. "Der Bermatinger Bär ist eine sehr begehrte Trophäe", sagt der Schweizer Besitzer. Jordi war vor neun Jahren mit einer anderen Hündin, die damals auch Premiere hatte, am Start und hat auch dort den begehrten Pokal gewonnen.
Die Hunderasse Barsoi stammt aus Russland. Sie war früher nur den russischen Fürsten als Jagdhund vorbehalten. Das gemeine Volk durfte, bei Androhung der Todesstrafe, keine Hunde dieser Rasse halten. Für den aus Baden bei Zürich stammenden Besitzer ist es bereits der dritte Hund dieser Art. Seine Frau Evelyne und er sind bereits am Samstag mit ihren drei Vierbeinern in einem Wohnmobil angereist. Seit 14 Jahren teilt er seine Vorliebe für diese Hunde mit seiner Frau. Die jüngste Hündin Havanna stammt von einem deutschen Züchter aus dem Saarland. Jordi selbst hat keine Zeit, eine Zucht anzufangen. Der angenehme Charakter der Hunde ist für ihn wichtig. "Eigentlich sind es Arbeitshunde, und das Rennen auf der Bahn macht ihnen Spaß, aber prädestiniert sind sie für das Coursing", sagt er.
Hetzjagd ist oft geeigneter
Beim Coursing wird eine natürliche Hetzjagd imitiert. Auf einem geeigneten großen Gelände wird, wie auf der Rennbahn, ein künstliches Hasenfell im Zickzack Kurs über die natürliche Bodenbeschaffenheit gezogen. Der Parcours wird so aufgebaut, dass die Windhunde blitzartig reagieren und ihre Laufrichtung abrupt in spitzen oder rechten Winkeln fortführen müssen. Für bestimmte Windhunderassen ist diese Form von Wettkampf geeigneter als dass Rennen auf der Bahn.
Auch die Barsoihündin von Joachim Buchmann hat beim Rennen gut abgeschnitten, sie wurde im Finallauf Zweite. Buchmann, der zum ersten Mal in Bermatingen war, wird sicherlich im nächsten Jahr wieder kommen. Seine Hündin ist auch noch sehr jung und hat bereits einige Preise gewonnen.
Mehr als 100 Hunde haben an der Schau teilgenommen. "Etwas weniger als im vergangenen Jahr, aber es waren drei andere Veranstaltungen mit Windhunden an diesem Wochenende, so dass wir mit diesem Teilnehmerfeld mehr als zufrieden sind", sagte Rennleiter Dieter Krüger.}
Die schönste und schnellste Hündin der Rasse Barsoi: Die erst 20 Monate alte Turgai's Havanna und ihr stolzer Besitzer Fritz Jordi. Foto: sto
(Erschienen: 19.06.2006 00:16)
Viermal wurde in diesem Jahr der "Bermatinger Bär" für Schönheit und Leistung vergeben. In beiden Disziplinen muss der Hund Sieger sein, um die Bronzefigur auf dem Marmorsockel zu gewinnen. Einer der Gewinner war die Barsoi Hündin Turgai's Havanna. Der stolze Besitzer Fritz Jordi ist zum ersten Mal mit dieser Hündin an den Start gegangen. Havanna ist erst 20 Monate alt und hat erst vor wenigen Tagen ihre Rennlizenz bekommen. "Der Bermatinger Bär ist eine sehr begehrte Trophäe", sagt der Schweizer Besitzer. Jordi war vor neun Jahren mit einer anderen Hündin, die damals auch Premiere hatte, am Start und hat auch dort den begehrten Pokal gewonnen.
Die Hunderasse Barsoi stammt aus Russland. Sie war früher nur den russischen Fürsten als Jagdhund vorbehalten. Das gemeine Volk durfte, bei Androhung der Todesstrafe, keine Hunde dieser Rasse halten. Für den aus Baden bei Zürich stammenden Besitzer ist es bereits der dritte Hund dieser Art. Seine Frau Evelyne und er sind bereits am Samstag mit ihren drei Vierbeinern in einem Wohnmobil angereist. Seit 14 Jahren teilt er seine Vorliebe für diese Hunde mit seiner Frau. Die jüngste Hündin Havanna stammt von einem deutschen Züchter aus dem Saarland. Jordi selbst hat keine Zeit, eine Zucht anzufangen. Der angenehme Charakter der Hunde ist für ihn wichtig. "Eigentlich sind es Arbeitshunde, und das Rennen auf der Bahn macht ihnen Spaß, aber prädestiniert sind sie für das Coursing", sagt er.
Hetzjagd ist oft geeigneter
Beim Coursing wird eine natürliche Hetzjagd imitiert. Auf einem geeigneten großen Gelände wird, wie auf der Rennbahn, ein künstliches Hasenfell im Zickzack Kurs über die natürliche Bodenbeschaffenheit gezogen. Der Parcours wird so aufgebaut, dass die Windhunde blitzartig reagieren und ihre Laufrichtung abrupt in spitzen oder rechten Winkeln fortführen müssen. Für bestimmte Windhunderassen ist diese Form von Wettkampf geeigneter als dass Rennen auf der Bahn.
Auch die Barsoihündin von Joachim Buchmann hat beim Rennen gut abgeschnitten, sie wurde im Finallauf Zweite. Buchmann, der zum ersten Mal in Bermatingen war, wird sicherlich im nächsten Jahr wieder kommen. Seine Hündin ist auch noch sehr jung und hat bereits einige Preise gewonnen.
Mehr als 100 Hunde haben an der Schau teilgenommen. "Etwas weniger als im vergangenen Jahr, aber es waren drei andere Veranstaltungen mit Windhunden an diesem Wochenende, so dass wir mit diesem Teilnehmerfeld mehr als zufrieden sind", sagte Rennleiter Dieter Krüger.}
Die schönste und schnellste Hündin der Rasse Barsoi: Die erst 20 Monate alte Turgai's Havanna und ihr stolzer Besitzer Fritz Jordi. Foto: sto
(Erschienen: 19.06.2006 00:16)
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