Drohne behält in der Luft den Überblick
Im Rahmen der Katastrophenschutzübung "Unwetter über dem Heuberg 2009" wurde erstmals eine Drohne auf dem Truppenübungsplatz Heuberg erprobt. Sieben "Katastrophenfälle" forderten am Samstag die Kräfte der über 250 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks, der Freiwilligen Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes und der Rettungshundestaffel aus Ostfildern, Böblingen und Ludwigsburg.
Bereits am Freitag tobte ein mächtiges Unwetter über dem Kasernengelände und das Kino mit einer Windhose bis in die Grundfesten erschüttert. Das Abstützen des Gebäudes mit Bergung von vielen verletzten Personen sind Szenarien, die der Einsatzleiter Gerhard Hanekamp koordinieren musste. Dazu kam noch der Blitzeinschlag in einem weiteren Gebäude mit Personensuche durch die Rettungshunde im nahen Wald und der Aufbau eines vollständigen Behandlungsplatzes für 25 Verletzte.
Der Samstag sah dann weitere Katastrophenbilder vor: Vom Feuer im Jugendlager, über den Zusammenstoß eins voll besetzten Omnibus mit einem Zug bis zur Explosion eins Tanklasters mit einem Panzer war in den Übungen alles enthalten, was die Ehrenamtlichen bis zum Umfallen forderte.
Rollstuhlfahrer retten
Wirklichkeitsnah waren die Wunden und Verletzungen der "Opfer" von DRK Mitgliedern aus dem gesamten Landesverband Baden-Württemberg dargestellt. Im Gebäude 120 im "Alten Lager" wartete ein Mann mit einem vermeintlichen Herzinfarkt auf die Sanitäter. Im Zimmer daneben stöhnte eine Rollstuhlfahrerin, die anschließend mit einer Rollenbahn aus dem Fenster ins Freie kam. Beim Zugunfall in "Kleinstetten" kam erstmals eine ferngesteuerte Drohne mit eingebauter Kamera zur Luftüberwachung des Unfallortes zum Einsatz. Die gemischte Gruppe, bestehend aus Kräften der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes, werde gerade aufgebaut, sagt der Gesamtleitende Mathias Dewald.
Am "Saustall" ist ein Fahrzeug von der Straße abgekommen und hat sich mehrmals überschlagen . Mit der Rettungsschere mussten die eingeklemmten Personen aus dem völlig zertrümmerten Auto befreit werden, bevor die Hunde mit ihren Führern wieder auf die Suche nach einer durch den Unfall verwirrten Person durch die angrenzenden Büsche und Sträucher geschickt werden konnten.
Nirgends könnte so gut und effektiv wie in Stetten a. k. Markt geübt werden, sagte zum Schluss der Übung der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Jonas Müller aus Esslingen. Ihr Lager für die Übernachtung hatten alle Übungsteilnehmer auf dem "Ehestetter Berg" aufgeschlagen.
(Erschienen: 07.09.2009 00:06)
Im Rahmen der Katastrophenschutzübung "Unwetter über dem Heuberg 2009" wurde erstmals eine Drohne auf dem Truppenübungsplatz Heuberg erprobt. Sieben "Katastrophenfälle" forderten am Samstag die Kräfte der über 250 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks, der Freiwilligen Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes und der Rettungshundestaffel aus Ostfildern, Böblingen und Ludwigsburg.
Bereits am Freitag tobte ein mächtiges Unwetter über dem Kasernengelände und das Kino mit einer Windhose bis in die Grundfesten erschüttert. Das Abstützen des Gebäudes mit Bergung von vielen verletzten Personen sind Szenarien, die der Einsatzleiter Gerhard Hanekamp koordinieren musste. Dazu kam noch der Blitzeinschlag in einem weiteren Gebäude mit Personensuche durch die Rettungshunde im nahen Wald und der Aufbau eines vollständigen Behandlungsplatzes für 25 Verletzte.
Der Samstag sah dann weitere Katastrophenbilder vor: Vom Feuer im Jugendlager, über den Zusammenstoß eins voll besetzten Omnibus mit einem Zug bis zur Explosion eins Tanklasters mit einem Panzer war in den Übungen alles enthalten, was die Ehrenamtlichen bis zum Umfallen forderte.
Rollstuhlfahrer retten
Wirklichkeitsnah waren die Wunden und Verletzungen der "Opfer" von DRK Mitgliedern aus dem gesamten Landesverband Baden-Württemberg dargestellt. Im Gebäude 120 im "Alten Lager" wartete ein Mann mit einem vermeintlichen Herzinfarkt auf die Sanitäter. Im Zimmer daneben stöhnte eine Rollstuhlfahrerin, die anschließend mit einer Rollenbahn aus dem Fenster ins Freie kam. Beim Zugunfall in "Kleinstetten" kam erstmals eine ferngesteuerte Drohne mit eingebauter Kamera zur Luftüberwachung des Unfallortes zum Einsatz. Die gemischte Gruppe, bestehend aus Kräften der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes, werde gerade aufgebaut, sagt der Gesamtleitende Mathias Dewald.
Am "Saustall" ist ein Fahrzeug von der Straße abgekommen und hat sich mehrmals überschlagen . Mit der Rettungsschere mussten die eingeklemmten Personen aus dem völlig zertrümmerten Auto befreit werden, bevor die Hunde mit ihren Führern wieder auf die Suche nach einer durch den Unfall verwirrten Person durch die angrenzenden Büsche und Sträucher geschickt werden konnten.
Nirgends könnte so gut und effektiv wie in Stetten a. k. Markt geübt werden, sagte zum Schluss der Übung der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Jonas Müller aus Esslingen. Ihr Lager für die Übernachtung hatten alle Übungsteilnehmer auf dem "Ehestetter Berg" aufgeschlagen.
(Erschienen: 07.09.2009 00:06)
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