Donau-Aquarium sorgt für Besucherrekord
Laipple sieht dennoch Verbesserungsbedarf. Vor allem die störende Geräuschkulisse durch Pumpen und Filteranlagen müsste man seiner Ansicht nach schnell in den Griff bekommen. Passiert sei aber noch nichts.
Laut Walter Wirsching vom Gebäudemanagement der Stadt Ulm sind Gespräche mit dem Generalübernehmer, der Projektentwicklungs-Gesellschaft (PEG), sowie den beteiligten Firmen geführt worden, um zu klären, wie man die akustischen Probleme beseitigen kann. Das soll Schritt für Schritt erfolgen. Die Sache sei allerdings "äußerst komplex". Vor nächstes Jahr wird sich hier wohl nichts mehr bewegen.
Verbessert wurde allerdings bereits die didaktische Aufbereitung des Angebots. Zu jeder heimischen Fischart, die in dem 250 000 Liter fassenden Becken herum schwimmt, bekommen Besucher auf einer Tafel zusätzliche Informationen.
Bald noch mehr Fische
Demnächst wird ein Info-Terminal installiert, bei dem man sich per Touchscreen ein genaueres Bild von den Tieren machen kann. Im Becken selbst sollen sich bald noch mehr Fische tummeln. "Wir sind bestrebt, hier alle einheimischen Fische zu halten", sagt Peter Laipple. Ein paar Arten fehlen noch, beispielsweise der Huchen oder das Neunauge.
Auch außerhalb des neuen Aquariums tut sich was. "Von der Quelle bis zur Mündung" ist das Thema, das den Besuchern den Lebensraum Donau möglichst nahe bringen soll. Ein Anfang ist gemacht mit einem neuen Becken, das den Bereich der Quelle darstellen soll und das bereits im Rohbau fertiggestellt ist. Die ersten Tiere - Molche, Salamander und einige kleinere Fische - werden nächste Woche eingesetzt.
Die im Frühjahr beschlossene Generalsanierung des Tiergartens in der Friedrichsau wird in den nächsten Monaten fortgesetzt. Toiletten und das Dach des alten Aquariumsgebäudes wurden zum Teil bereits erneuert. Demnächst werden die Wände gestrichen, die Außenfassade wird ebenso erneuert. Das alles geschieht bei laufendem Betrieb.
In einem zweiten Bauabschnitt sollen in den Jahren 2009 und 2010 das Tropenhaus, die Freigehege und das Verwaltungsgebäude auf Vordermann gebracht werden. Auch im Affengehege stehen Reparaturen an. Die Kosten für das Gesamtpaket hat die Verwaltung im Mai auf 590 000 Euro beziffert.
(Erschienen: 11.12.2008 00:07)
Laipple sieht dennoch Verbesserungsbedarf. Vor allem die störende Geräuschkulisse durch Pumpen und Filteranlagen müsste man seiner Ansicht nach schnell in den Griff bekommen. Passiert sei aber noch nichts.
Laut Walter Wirsching vom Gebäudemanagement der Stadt Ulm sind Gespräche mit dem Generalübernehmer, der Projektentwicklungs-Gesellschaft (PEG), sowie den beteiligten Firmen geführt worden, um zu klären, wie man die akustischen Probleme beseitigen kann. Das soll Schritt für Schritt erfolgen. Die Sache sei allerdings "äußerst komplex". Vor nächstes Jahr wird sich hier wohl nichts mehr bewegen.
Verbessert wurde allerdings bereits die didaktische Aufbereitung des Angebots. Zu jeder heimischen Fischart, die in dem 250 000 Liter fassenden Becken herum schwimmt, bekommen Besucher auf einer Tafel zusätzliche Informationen.
Bald noch mehr Fische
Demnächst wird ein Info-Terminal installiert, bei dem man sich per Touchscreen ein genaueres Bild von den Tieren machen kann. Im Becken selbst sollen sich bald noch mehr Fische tummeln. "Wir sind bestrebt, hier alle einheimischen Fische zu halten", sagt Peter Laipple. Ein paar Arten fehlen noch, beispielsweise der Huchen oder das Neunauge.
Auch außerhalb des neuen Aquariums tut sich was. "Von der Quelle bis zur Mündung" ist das Thema, das den Besuchern den Lebensraum Donau möglichst nahe bringen soll. Ein Anfang ist gemacht mit einem neuen Becken, das den Bereich der Quelle darstellen soll und das bereits im Rohbau fertiggestellt ist. Die ersten Tiere - Molche, Salamander und einige kleinere Fische - werden nächste Woche eingesetzt.
Die im Frühjahr beschlossene Generalsanierung des Tiergartens in der Friedrichsau wird in den nächsten Monaten fortgesetzt. Toiletten und das Dach des alten Aquariumsgebäudes wurden zum Teil bereits erneuert. Demnächst werden die Wände gestrichen, die Außenfassade wird ebenso erneuert. Das alles geschieht bei laufendem Betrieb.
In einem zweiten Bauabschnitt sollen in den Jahren 2009 und 2010 das Tropenhaus, die Freigehege und das Verwaltungsgebäude auf Vordermann gebracht werden. Auch im Affengehege stehen Reparaturen an. Die Kosten für das Gesamtpaket hat die Verwaltung im Mai auf 590 000 Euro beziffert.
(Erschienen: 11.12.2008 00:07)
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