Die Zeit des billigen Öls ist endgültig vorbei
Zittel veranschaulichte seine Vorhersage mit Grafiken und Schaubildern. So habe einerseits die weltweite Ölgewinnung ihr Fördermaximum überschritten. Die größten Ölfelder seien ausgebeutet, die kleineren Vorkommen nur noch sehr teuer zu heben. Andererseits steige mindestens bis 2025 der Verbrauch von Öl weiter an. Die Folge dieser Konstellation: Öl wird zum Luxusgut. Und nur noch Länder mit eigenen Ölquellen werden wirtschaftlich überdurchschnittlich wachsen. Die gleiche Entwicklung sieht Zittel bei Erdgas, Kohle und Uran.
Das Dilemma dabei: "Es gibt keinen fossilen oder nuklearen Ersatz für Öl oder Kohle." Zittel sieht auch keine große Entlastung der Energieknappheit durch nachwachsende Rohstoffe: "Das Potenzial ist begrenzt."
Was also tun? Zittel fordert eine Neuorientierung der gesamten Wirtschaft, die nicht mehr blind auf Wachstum setzen dürfe. Die Energiezukunft ist für Zittel stromorientiert. Und darin liege auch die Chance der Ölkrise. Neue Technologien, die Ressourcen schonen, werden schnell an Bedeutung gewinnen. Der Solarenergie und dem Strom aus Windkraft sowie dem Wasserstoff als Treibstoff für Fahrzeuge gehöre die Zukunft.
Welche Handlungsmöglichkeiten man hat, Energie zu sparen, zeigte Martin Sambale auf. Der Leiter des Energie- und Umweltzentrums Allgäu, das den Allgäuer Energietag organisiert hat, meinte: 40 Prozent unseres Energieverbrauchs gehen auf das Konto des Baubereichs. Wer bei Neubau oder Altbausanierung auf moderne Wärmedämmung achte, könne langfristig enorm Energie sparen.
(Erschienen: 18.08.2008 00:06)
Zittel veranschaulichte seine Vorhersage mit Grafiken und Schaubildern. So habe einerseits die weltweite Ölgewinnung ihr Fördermaximum überschritten. Die größten Ölfelder seien ausgebeutet, die kleineren Vorkommen nur noch sehr teuer zu heben. Andererseits steige mindestens bis 2025 der Verbrauch von Öl weiter an. Die Folge dieser Konstellation: Öl wird zum Luxusgut. Und nur noch Länder mit eigenen Ölquellen werden wirtschaftlich überdurchschnittlich wachsen. Die gleiche Entwicklung sieht Zittel bei Erdgas, Kohle und Uran.
Das Dilemma dabei: "Es gibt keinen fossilen oder nuklearen Ersatz für Öl oder Kohle." Zittel sieht auch keine große Entlastung der Energieknappheit durch nachwachsende Rohstoffe: "Das Potenzial ist begrenzt."
Was also tun? Zittel fordert eine Neuorientierung der gesamten Wirtschaft, die nicht mehr blind auf Wachstum setzen dürfe. Die Energiezukunft ist für Zittel stromorientiert. Und darin liege auch die Chance der Ölkrise. Neue Technologien, die Ressourcen schonen, werden schnell an Bedeutung gewinnen. Der Solarenergie und dem Strom aus Windkraft sowie dem Wasserstoff als Treibstoff für Fahrzeuge gehöre die Zukunft.
Welche Handlungsmöglichkeiten man hat, Energie zu sparen, zeigte Martin Sambale auf. Der Leiter des Energie- und Umweltzentrums Allgäu, das den Allgäuer Energietag organisiert hat, meinte: 40 Prozent unseres Energieverbrauchs gehen auf das Konto des Baubereichs. Wer bei Neubau oder Altbausanierung auf moderne Wärmedämmung achte, könne langfristig enorm Energie sparen.
(Erschienen: 18.08.2008 00:06)
Häufig besucht
Jetzt Bild hochladen...

Fasnet

Und es geht schon wieder los!
Der Süden sucht das Super-Tier

Jetzt Bild hochladen...
Die letzten Leserkommentare
(entschieden - Heute um 05:21 Uhr)

























































