Die Glühbirne verschwindet nicht ohne guten Ersatz
Mit dem gestaffelten Rückzug der Glühbirne auf dem Markt bis 2012 will die EU gewährleisten, dass die Hersteller rechtzeitig energiesparende Alternativen finden. Und während die Hersteller noch an den Feinheiten der Neuentwicklungen feilen, gibt es die Glühbirne noch zu kaufen, solange die Lagerbestände reichen. Mit dem Glühbirnenverbot will die EU CO2-Emissionen verringern, denn bei der herkömmlichen Glühbirne werden gerade einmal fünf Prozent der Energie in Licht umgewandelt. Der Rest geht als Wärme verloren.
Ab morgen wird die Herstellung von Glühbirnen ab 100 Watt sowie aller matten Glühbirnen und die der geringen Energieeffizienzklassen F und G verboten. "Das sind im Prinzip solche Lampen, die mehr Wärme als Licht produzieren, also einen hohen Energieverbrauch haben" erklärt Schmid.
"Mit Halogenlampen können schon 30 Prozent der Energie eingespart werden." Der Fachmann rät daher auch von Hamsterkäufen der herkömmlichen Glühbirne ab. Die Halogenlampe, die sich optisch nicht von einer Glühbirne unterscheidet, so erklärt Schmid, erzeugt mit weniger Energie mehr Licht. "Birnen mit Halogenkolben sind jedoch teurer", bemerkt Schmid. Sie sind vor allem sinnvoll in Räumen, in denen Licht gedimmt werden soll. Dazu eignen sie sich besser als Energiesparlampen - eine weitere Alternative zur Glühbirne.
"Überall dort, wo man längere Zeit Licht braucht, wie im Bad oder Wohnzimmer kann man Energiesparlampen verwenden", sagt Schmid. Energiesparlampen gibt es bereits in verschiedenen sogenannten Lichtfarben: Von Warmweiß, welches dem Licht der Glühbirne ähnelt, bis zu Hartweiß, das vom Licht her der Leuchtstoffröhre entspricht. Wissen muss man aber, dass die Energiesparlampe Quecksilber enthält und im Sondermüll entsorgt werden muss. Dafür hat sie im Gegensatz zur Glühbirne eine sechs- bis zehnfache Lebensdauer und muss somit seltener ausgewechselt werden.
Schrittweises Aus der Glühbirne
Auch auf Lichterketten in der Weihnachtszeit müssen Verbraucher in Zukunft nicht verzichten. Hier setzen Hersteller LEDs (Light Emitting Diode) statt kleiner Glühbirnen ein. Ob Halogenlampe, Energiesparlampe oder LED - energieeffiziente Alternativen zur Glühbirne gibt es bereits.
Das Aus der Glühbirne erfolgt schrittweise: Vom kommenden Jahr an werden keine Birnen ab 75 Watt und ab 2011 keine 60-Watt-Glühbirnen mehr hergestellt. 2012 werden alle restlichen Glühbirnen vom Markt genommen. Die eine oder andere Spezialglühbirne wird aber immer noch in bestimmten Hausgeräten leuchten - bis Hersteller auch hierfür einen geeigneten Ersatz gefunden haben.
(Erschienen: 31.08.2009 00:06)
Mit dem gestaffelten Rückzug der Glühbirne auf dem Markt bis 2012 will die EU gewährleisten, dass die Hersteller rechtzeitig energiesparende Alternativen finden. Und während die Hersteller noch an den Feinheiten der Neuentwicklungen feilen, gibt es die Glühbirne noch zu kaufen, solange die Lagerbestände reichen. Mit dem Glühbirnenverbot will die EU CO2-Emissionen verringern, denn bei der herkömmlichen Glühbirne werden gerade einmal fünf Prozent der Energie in Licht umgewandelt. Der Rest geht als Wärme verloren.
Ab morgen wird die Herstellung von Glühbirnen ab 100 Watt sowie aller matten Glühbirnen und die der geringen Energieeffizienzklassen F und G verboten. "Das sind im Prinzip solche Lampen, die mehr Wärme als Licht produzieren, also einen hohen Energieverbrauch haben" erklärt Schmid.
"Mit Halogenlampen können schon 30 Prozent der Energie eingespart werden." Der Fachmann rät daher auch von Hamsterkäufen der herkömmlichen Glühbirne ab. Die Halogenlampe, die sich optisch nicht von einer Glühbirne unterscheidet, so erklärt Schmid, erzeugt mit weniger Energie mehr Licht. "Birnen mit Halogenkolben sind jedoch teurer", bemerkt Schmid. Sie sind vor allem sinnvoll in Räumen, in denen Licht gedimmt werden soll. Dazu eignen sie sich besser als Energiesparlampen - eine weitere Alternative zur Glühbirne.
"Überall dort, wo man längere Zeit Licht braucht, wie im Bad oder Wohnzimmer kann man Energiesparlampen verwenden", sagt Schmid. Energiesparlampen gibt es bereits in verschiedenen sogenannten Lichtfarben: Von Warmweiß, welches dem Licht der Glühbirne ähnelt, bis zu Hartweiß, das vom Licht her der Leuchtstoffröhre entspricht. Wissen muss man aber, dass die Energiesparlampe Quecksilber enthält und im Sondermüll entsorgt werden muss. Dafür hat sie im Gegensatz zur Glühbirne eine sechs- bis zehnfache Lebensdauer und muss somit seltener ausgewechselt werden.
Schrittweises Aus der Glühbirne
Auch auf Lichterketten in der Weihnachtszeit müssen Verbraucher in Zukunft nicht verzichten. Hier setzen Hersteller LEDs (Light Emitting Diode) statt kleiner Glühbirnen ein. Ob Halogenlampe, Energiesparlampe oder LED - energieeffiziente Alternativen zur Glühbirne gibt es bereits.
Das Aus der Glühbirne erfolgt schrittweise: Vom kommenden Jahr an werden keine Birnen ab 75 Watt und ab 2011 keine 60-Watt-Glühbirnen mehr hergestellt. 2012 werden alle restlichen Glühbirnen vom Markt genommen. Die eine oder andere Spezialglühbirne wird aber immer noch in bestimmten Hausgeräten leuchten - bis Hersteller auch hierfür einen geeigneten Ersatz gefunden haben.
(Erschienen: 31.08.2009 00:06)
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