Der neue Chef erhält Schultüte nebst Ball
Von unserer Mitarbeiterin Susanne Kuhn-Urban
Viel Musik und sportliche Einlagen der Schüler wechselten sich mit zahlreichen Grußworten ab und prägten die Amtseinsetzung. Musiklehrerin Rebekka Heinz trug mit dem Chor nett einstudierte Lieder vor, mit Sportlehrer Uwe Reichle hatten einige Jungen unter dem Thema "Kleine Schule - große Sprünge" ein rasantes Trampolinprogramm eingeübt.
Die Projektgruppe von Susanne Bornscheuer und Kerstin Rohland präsentierte eine theaterreife Darbietung, die etwas an Ravels Bolero erinnerte: Nach und nach kamen immer mehr kleine Gruppen auf die Bühne, die akrobatischen Übungen aufführten, beispielsweise Einradfahren, Jonglieren oder Bändertanz. Zum Schluss schritt dann noch ein Zauberer über die Bühne, der die einzelnen "Elemente" schlafen legte. Fetzig war auch der Tanz, den acht Mädchen selber choreografiert und mit Katja Matos an der Spitze einstudiert hatten.
Feierliche Grußworte dürfen bei einer Amtseinsetzung natürlich nicht fehlen: Den Auftakt machte Konrektor Rudolf Oesterle, der das "Schiff Schule" erfolgreich und sicher durch das vergangene Schuljahr gesteuert hatte. Er schilderte die Fassungslosigkeit der Lehrer, Eltern und Schüler nach dem plötzlichen Tod von Rektorin Adelheid Lederer-Rohde, aus der sich dann Solidarität und der bewusste Kontakt zueinander entwickelte.
Freiwillig auf die Alb gekommen
Rudolf Oesterle war froh, als er hörte, dass "es tatsächlich jemanden geben soll, der freiwillig auf die Alb zu einer Schule nach Berghülen will." Humorvoll berichtete er: "Wir waren von seinem sportlichen Vorleben und seiner fachlichen Kompetenz beeindruckt - den Neuntklässlerinnen gefiel er einfach so." Als Begrüßungsgeschenk überreichte die Lehrerschaft einen Flipchart, einen großen Abreißblock, auf dem Schulleiter Dieter Stirn dem Kollegium seine Pläne veranschaulichen kann.
Schulrat Wilhelm Hitzler betonte, dass die Tätigkeit des Rektors ein hohes Maß an Motivation, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein voraussetzt. Der Spagat zwischen Rahmenbedingungen und Eigenständigkeit müsse bewältigt und die Freiräume ausgestaltet werden.
Bürgermeister Bernd Mangold sicherte dem Rektor das offene Gespräch zu und die volle Unterstützung der Gemeinde. Schuldekan Hansmartin Bernecker gab Stirn Sätze von Martin Buber, die von der Erziehung handeln, mit auf den Weg. Die Mitglieder des Elternbeirates hatten nützliche Dinge wie Aspirin, Obst oder einem roten Stift zur Hand, mit denen sie die Schultüte von Dieter Stier füllten.
Von den Schülersprechern Lisa Strifler und Atilla Tütüncü gab es einen Mini-Basketballkorb mit Ball "zum Abreagieren", falls er sich einmal über die Schüler aufregen sollte. Im Anschluss an das fast zwei Stunden dauernde Festprogramm lud die Schule zu einem Stehimbiss ein. Örtliche Firmen und die Eltern hatten für ein üppiges Buffet gesorgt.
(Erschienen: 11.10.2004 00:18)
Von unserer Mitarbeiterin Susanne Kuhn-Urban
Viel Musik und sportliche Einlagen der Schüler wechselten sich mit zahlreichen Grußworten ab und prägten die Amtseinsetzung. Musiklehrerin Rebekka Heinz trug mit dem Chor nett einstudierte Lieder vor, mit Sportlehrer Uwe Reichle hatten einige Jungen unter dem Thema "Kleine Schule - große Sprünge" ein rasantes Trampolinprogramm eingeübt.
Die Projektgruppe von Susanne Bornscheuer und Kerstin Rohland präsentierte eine theaterreife Darbietung, die etwas an Ravels Bolero erinnerte: Nach und nach kamen immer mehr kleine Gruppen auf die Bühne, die akrobatischen Übungen aufführten, beispielsweise Einradfahren, Jonglieren oder Bändertanz. Zum Schluss schritt dann noch ein Zauberer über die Bühne, der die einzelnen "Elemente" schlafen legte. Fetzig war auch der Tanz, den acht Mädchen selber choreografiert und mit Katja Matos an der Spitze einstudiert hatten.
Feierliche Grußworte dürfen bei einer Amtseinsetzung natürlich nicht fehlen: Den Auftakt machte Konrektor Rudolf Oesterle, der das "Schiff Schule" erfolgreich und sicher durch das vergangene Schuljahr gesteuert hatte. Er schilderte die Fassungslosigkeit der Lehrer, Eltern und Schüler nach dem plötzlichen Tod von Rektorin Adelheid Lederer-Rohde, aus der sich dann Solidarität und der bewusste Kontakt zueinander entwickelte.
Freiwillig auf die Alb gekommen
Rudolf Oesterle war froh, als er hörte, dass "es tatsächlich jemanden geben soll, der freiwillig auf die Alb zu einer Schule nach Berghülen will." Humorvoll berichtete er: "Wir waren von seinem sportlichen Vorleben und seiner fachlichen Kompetenz beeindruckt - den Neuntklässlerinnen gefiel er einfach so." Als Begrüßungsgeschenk überreichte die Lehrerschaft einen Flipchart, einen großen Abreißblock, auf dem Schulleiter Dieter Stirn dem Kollegium seine Pläne veranschaulichen kann.
Schulrat Wilhelm Hitzler betonte, dass die Tätigkeit des Rektors ein hohes Maß an Motivation, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein voraussetzt. Der Spagat zwischen Rahmenbedingungen und Eigenständigkeit müsse bewältigt und die Freiräume ausgestaltet werden.
Bürgermeister Bernd Mangold sicherte dem Rektor das offene Gespräch zu und die volle Unterstützung der Gemeinde. Schuldekan Hansmartin Bernecker gab Stirn Sätze von Martin Buber, die von der Erziehung handeln, mit auf den Weg. Die Mitglieder des Elternbeirates hatten nützliche Dinge wie Aspirin, Obst oder einem roten Stift zur Hand, mit denen sie die Schultüte von Dieter Stier füllten.
Von den Schülersprechern Lisa Strifler und Atilla Tütüncü gab es einen Mini-Basketballkorb mit Ball "zum Abreagieren", falls er sich einmal über die Schüler aufregen sollte. Im Anschluss an das fast zwei Stunden dauernde Festprogramm lud die Schule zu einem Stehimbiss ein. Örtliche Firmen und die Eltern hatten für ein üppiges Buffet gesorgt.
(Erschienen: 11.10.2004 00:18)
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